Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 56.0 ch @ 8000 tr/min (41.2 kW) → —
- Starter
- — → Electric & kick
- Kupplung
- Automatic → —
- Vorderradaufhängung
- 48mm inverted, Kayaba AOS with DLC coated sliders, 22-position compression and 20-position rebound dampening adjustment / 12.4 in. → 48mm inverted, Kayaba PSF with DLC coated sliders, 22-position compression and 20-position rebound dampening adjustment
- Hinterradaufhängung
- Uni-Trak linkage system and Kayaba shock with 50mm piston, 22-position low-speed and stepless high-speed compression damping, 22-position rebound damping and fully adjustable spring preload / 12.4 in. → UNI-TRAK linkage system and Kayaba shock with 50mm piston, 22-position low-speed and stepless high-speed compression dampening, 33-position rebound dampening and fully adjustable spring preload
- Federweg vorne
- — → 315 mm (12.4 inches)
- Federweg hinten
- — → 315 mm (12.4 inches)
- Vorderradbremse
- Single disc → Single disc. Petal disc with 2-piston caliper
- Hinterradbremse
- Single disc → Single disc. Petal disc with single-piston caliper
- Vorderreifen
- 80/100-21 → 80/100-21
- Hinterreifen
- 120/80-19 → 120/80-19
- Gewicht
- 113.00 kg → 112.50 kg
- Neupreis
- 8 099 € → 8 699 €
Motor
- Hubraum
- 449 cc
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5:1
- Bohrung × Hub
- 96.0 x 62.1 mm (3.8 x 2.4 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. DFI with 43mm Keihin throttle body
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Zündung
- Digital DC-CDI
- Starter
- Electric & kick
Fahrwerk
- Rahmen
- Aluminum perimeter
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- 48mm inverted, Kayaba PSF with DLC coated sliders, 22-position compression and 20-position rebound dampening adjustment
- Hinterradaufhängung
- UNI-TRAK linkage system and Kayaba shock with 50mm piston, 22-position low-speed and stepless high-speed compression dampening, 33-position rebound dampening and fully adjustable spring preload
- Federweg vorne
- 315 mm (12.4 inches)
- Federweg hinten
- 315 mm (12.4 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. Petal disc with 2-piston caliper
- Hinterradbremse
- Single disc. Petal disc with single-piston caliper
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Hinterreifen
- 120/80-19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 955.00 mm
- Radstand
- 1481.00 mm
- Bodenfreiheit
- 330.00 mm
- Länge
- 2179.00 mm
- Breite
- 820.00 mm
- Höhe
- 1275.00 mm
- Tankinhalt
- 6.21 L
- Gewicht
- 112.50 kg
- Neupreis
- 8 699 €
Übersicht
Motorrad: Kawasaki KX 450F (2015)

Stellen Sie sich die Spannung an der Startlinie vor, den Geruch von Erde und Benzin, das schrille Geräusch der Monozylinder, die heulen. In dieser Hölle wurde die Kawasaki KX 450F von 2015 geschmiedet. Dies ist kein Kompromiss, sondern eine reine Rennwaffe, geschaffen für fortgeschrittene bis Expertenpiloten, die keine Höflichkeit, sondern die Zeit suchen. Für fast 8700 Euro damals kaufte man weniger ein Motorrad als ein Stück Legende, einsatzbereit, Erbe von 32 AMA Supercross Titeln.
Das Herz der Bestie ist dieser 449 cm³-Monozylinder, der keine halben Sachen kennt. Mit einem Verdichtungsverhältnis von 12,5:1 spuckt er seine Leistung über den gesamten Drehzahlbereich aus, mit einer Nervosität, die Respekt gebietet. Die wahre Magie ist, dass er sofort einsatzbereit ist, ohne Werksaufbereitung. Kawasaki hat die Lektionen aus dem Rennsport direkt integriert, wie z.B. den Kolben mit Brückenkappe, damit der Fahrer ab Werk eine Profi-Maschine unter sich hat. Im Vergleich zu einer CRF450R Honda oder einer YZ450F Yamaha zeichnet sich die KX durch ihren sofortigen, aggressiven Charakter und den Willen aus, aus jeder Kurve mit Traktionskontrolle herauszuschießen.
Doch Technologie ist nutzlos, wenn sie nicht zugänglich ist. Hier punktet die KX 450F entscheidend. Ihr DFI-Einspritzsystem funktioniert ohne Batterie und reduziert das Gewicht auf ein Federgewicht von 112 kg vollgetankt. Und vor allem kann man den Charakter des Motors mit einem Klick dank der Mapping-Kuppler verändern. Trockener, griffiger Untergrund? Auf "Hard". Schlammiger Kurs? "Soft" wird dein Freund sein. Und für den Start ist die "Launch Control" ein legaler Schummeltrick: Sie drosselt die Zündung in den ersten beiden Gängen, um die Traktion zu maximieren und dem Gegner einen psychologischen Vorteil zu verschaffen. Eine Funktion, die direkt aus den Rennfabriken kam.
Das wahre Geniestück für 2015 liegt jedoch in ihrer Vorderradgabel. Kawasaki wagte es, die traditionellen Spiralfedern durch Luft mit der Showa SFF-Air TAC zu ersetzen. Dreifachkammer, Einstellung durch eine einfache Pumpe und ein übergroßer Dämpferkolben. Das Ergebnis? Eine Gabel von unglaublicher Leichtigkeit, erhöhter Steifigkeit und vor allem von außergewöhnlicher Progressivität und Vertrauen. Parasitäre Reibungen gehören der Vergangenheit an, Platz für ein Vorderrad, das sich am Boden festklammert und Stöße bei hoher Geschwindigkeit verschluckt. An der Rückseite folgt der Kayaba-Dämpfer mit Uni-Trak-System der gleichen Philosophie: hyperfeine Einstellungen für eine eisenharte Traktion und Stabilität. Das Perimeter-Aluminiumrahmen, schmal und aggressiv, vervollständigt dieses Traum-Chassis, das den Fahrer in perfekter Symbiose mit der Maschine platziert, wobei ein Sitz in 955 mm Höhe ihn in einem vollen Cockpit hält.
Für wen ist die Kawasaki KX 450F? Sicher nicht für Anfänger oder Sonntagsausflügler. Es ist das Mount des Motocross-Athleten, des anspruchsvollen Clubpiloten, der ein Werksmotorrad ohne den Aufwand der Vorbereitung möchte. Ihre Scheibenbremsen, ihr Renthal-Lenker und ihr minimalistisches Aussehen verleihen ihr diese Aura eines Prototyps. Sie erfordert einen aktiven Fahrer, der sich traut, ihre Leistung zu nutzen und ihre Einstellungen zu verstehen. Wenn Sie ein Allround-Motorrad suchen, weichen Sie aus. Aber wenn Sie eine kampfbereite, scharfe und skrupellose Partnerin suchen, die Sie ab dem *Holeshot* katapultiert, dann ist diese grüne Maschine vielleicht Ihr Heiliger Gral. Sie hat sich ihre Reputation als Schrecken der Startaufstellung nicht verdient.
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