Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 10500 tr/min (11.0 kW)
- Drehmoment
- 9.8 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 75°, 4 temps
- Kühlung
- combiné air / huile
- Bohrung × Hub
- 44 x 41 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- double longeron en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 34 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 100 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 150/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.25 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Trockengewicht
- 150.00 kg
- Neupreis
- 3 490 €
Übersicht
Betrachten Sie sie und sagen Sie mir, dass Sie keinen Zweifel hatten. Dieser V-Twin, eingebettet in einen doppelten Stahlrahmen, diese großzügigen Proportionen, dieser 17-Liter-Tank, der die Silhouette aufbläht: die Comet 125 spielt bewusst im Spielplatz der Großen. Hyosung hat kein Motorrad für sein Einstiegssegment zusammengestellt. Die Koreaner haben einfach einen 125-ccm-Motor in das Chassis ihres 250-ccm-Modells eingebaut, welches wiederum mit dem 650-ccm-Modell verwandt ist. Das Ergebnis ist verwirrend, und das war beabsichtigt.

Auf dem Papier kündigt der luft- und ölkühlte V-Twin mit 75 Grad Hubwinkel 15 PS bei 10.500 U/min für ein Drehmoment von 9,8 Nm bei 10.000 U/min an. Ehrliche Zahlen für die Hubraumgröße, die jedoch auf ein konkretes Problem stoßen: Die Maschine wiegt 150 kg im Trocken Zustand. Das ist schwer für 124 ccm. Unter 7.000 U/min läuft der Motor im Leerlauf, man muss die 5-Gang-Schaltung bedienen, um das Motorrad am Leben zu erhalten. Jenseits dieses Punkts erwacht das Ganze zum Leben und schiebt bis zu 120 km/h Höchstgeschwindigkeit, eine ausreichende Geschwindigkeit für Nebenstraßen, die jedoch wenig Spielraum auf der Autobahn lässt. Im Vergleich zu einer Honda CB125F oder einer Yamaha YBR125, die deutlich leichter sind, bekommt die Comet hier die Quittung, sobald sich das Gelände kompliziert.
Dieses Format hat jedoch auch seine Vorteile. Der Anfänger, der seine Augen darauf richtet, sieht kein gewöhnliches 125-ccm-Motorrad, und das ist psychologisch wichtig, wenn man anfängt. Die Bremsleistung, mit einer Scheibe an jedem Ende, zeigt Biss und vermittelt Vertrauen weit über das hinaus, was man von einem Motorrad dieses Preises erwartet. Der 17-Liter-Tank erlaubt zudem stressfreie Ausflüge ohne Tankstopps, ein wichtiges Argument für diejenigen, die echte Strecken in Betracht ziehen.
Die Schwächen kommen jedoch schnell bei der Nutzung zum Vorschein. Der serienmäßig montierte Hinterreifen hat wenig Grip, und der Austausch kann sich in einen Kampf verwandeln, da Ersatzteile lange Zeit aus Korea kommen. Die Chromteile rosten schnell, ein Zeichen dafür, dass die Verarbeitung nicht mit den ästhetischen Ambitionen mithalten kann. Für 3.490 Euro im Jahr 2003 positioniert sich die Comet 125 im oberen Bereich des Segments, und dieser Preis kommt schlecht an, wenn man die Kompromisse addiert.

Sie richtet sich an einen bestimmten Typ: den jungen A1-Führerscheinbesitzer, der ein Motorrad will, das Eindruck macht, der das Aussehen über die Leichtigkeit stellt und der bereit ist, einen für sein Chassis unterdimensionierten Motor im Austausch für einen selbstbewussten Roadster-Look zu akzeptieren. Das ist nicht das rationalste 125-ccm-Motorrad auf dem Markt, bei weitem nicht. Aber unter den Maschinen der Kategorie gelingt es nur wenigen, Köpfe mit dieser Überzeugung zu drehen.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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