Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 9500 tr/min (11.0 kW)
- Drehmoment
- 11.8 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12 : 1
- Bohrung × Hub
- 54 x 54.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- cadre treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 37 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
Abmessungen
- Tankinhalt
- 12.50 L
- Neupreis
- 2 999 €
Übersicht
Zweihundertfünfzig Euro trennen die Macbor Shifter 125 EVO von einem frisch erworbenen A1-Führerschein und echtem Fahrspaß. Für 2999 Euro spielt die spanische Marke in einem Segment eine ambitionierte Rolle, in dem asiatische Billigproduzenten häufig den Ton angeben. Die Frage stellt sich von Anfang an nicht so sehr, ob dieses 125er-Modell existiert, sondern was es wirklich wert ist angesichts einer Konkurrenz, die noch nie so dicht war.

Der Einzylinder-Viertaktmotor mit 124,80 cc leistet 15 PS bei 9500 Umdrehungen pro Minute. Das ist die gesetzliche Obergrenze, die jeder kommuniziert, doch was gute von schlechten Maschinen in dieser Kategorie unterscheidet, ist die Art, wie diese PS ankommen. Mit 11,80 Nm Drehmoment, das bei 7000 Touren seinen Höhepunkt erreicht, sucht die Shifter EVO ihre Eindrücke klar im oberen Drehzahlbereich. Die Ventilsteuerung mit vier Ventilen pro Zylinder und ein Verdichtungsverhältnis von 12:1 bestätigen die sportliche Ausrichtung. Bohrung und Hub sind nahezu quadratisch – 54 mm zu 54,5 mm – charakteristisch für einen Motor, der zum schnellen Drehen ausgelegt ist, anstatt im unteren Drehzahlbereich kräftigen Punch zu liefern. Der Fahrer muss das Sechsganggetriebe aktiv nutzen, um im Leistungsband zu bleiben, was paradoxerweise eine gute Schule für Einsteiger darstellt.
Der Stahlrohrrahmen ist eine stimmige Wahl im Einklang mit den sportlichen Ambitionen. Man findet ihn an deutlich teureren Maschinen, und seine Verwendung in einem Einsteigermodell verdient Erwähnung. Die 37-mm-Upside-Down-Gabel mit 130 mm Federweg und das hintere Mono-Federbein vervollständigen ein Fahrwerk, das man ab Werk gut abgestimmt erwartet. Eine Einzel-Bremsscheibe an jedem Rad ist der Standard in dieser Hubraumklasse, doch die Qualität der Verzögerung hängt von Bremssattel und Hauptbremszylinder ab – Angaben, die Macbor nicht kommuniziert. Der 12,5-Liter-Tank verspricht eine vernünftige Reichweite bei einem erwarteten Verbrauch von rund drei Litern auf hundert Kilometer, also über 400 Kilometer bis zur Reserve. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h positioniert die Maschine im oberen Mittelfeld der Sportler-125er.

Die Shifter 125 EVO zielt klar auf den jungen A1-Fahrscheininhaber, der ein ernsthaft aussehendes Motorrad möchte, ohne dabei das Budget zu opfern. Gegenüber einer Honda CB125R, die bei rund 4500 Euro gelistet ist, oder einer Kawasaki Z125 zu ähnlichen Preisen spielt Macbor die Karte des Ausstattungs-Preis-Verhältnisses. Ein Gitterrohrrahmen und eine Upside-Down-Gabel für unter 3000 Euro – das ist ein kommerzielles Argument, das schwer zu ignorieren ist. Die Unbekannten bleiben die Langzeitzuverlässigkeit und das spanische After-Sales-Netzwerk, zwei Punkte, bei denen die Erfahrungsberichte der Besitzer entscheidend sein werden. Die etablierten japanischen Marken haben hier einen strukturellen Vorteil, den weder die Rahmengeometrie noch die Anzahl der Ventile vollständig ausgleichen.

Euro 5+-Zertifizierung erhalten, aggressives Preisgefüge, auf dem Papier schmeichelhafte Ausstattung. Macbor baut seine Shifter 125 EVO, um auf den ersten Blick zu verführen und beim Vergleich der technischen Datenblätter zu überzeugen. Der Praxistest steht noch aus, aber für einen Anfänger, der die Grundlagen erlernen möchte und dabei eine Maschine haben will, die den Ausritt aus der Garage nicht beschämt, verdient das Angebot ernsthafte Aufmerksamkeit. Die wahre Grenze all dieser Sport-125er bleibt seit Jahren dieselbe: Sie bereiten gut auf das Nächste vor, aber sie ersetzen das Nächste nicht.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
- Prise USB
- Contrôle de traction
- Sabot moteur
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A, A1, A2
- Pays de fabrication : Chine
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