Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 95.0 ch @ 7500 tr/min (69.9 kW)
- Drehmoment
- 98.1 Nm @ 6000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10:1
- Bohrung × Hub
- 92 x 75.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Cadre double berceau interrompu en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 45 mm, déb : 252 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 240 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 256 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 90/90-21
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 150/70-18
- Hinterreifendruck
- 2.80 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 900.00 mm
- Tankinhalt
- 26.20 L
- Gewicht
- 242.00 kg
- Trockengewicht
- 222.00 kg
- Neupreis
- 15 999 €
Übersicht
Was fehlte der Honda CRF 1000 L Africa Twin, um die großen Reiseenduros auf ihrem eigenen Terrain herauszufordern? Die Antwort lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Adventure Sports. Mit dieser Variante des Jahrgangs 2018 macht Honda einen entscheidenden Schritt und rollt mit seinen Speichenrädern in den Hof der BMW R 1200 GS Adventure, KTM 1290 Adventure R und Ducati Multistrada 1200 Enduro. Die Botschaft ist klar. Die Africa Twin gibt sich nicht mehr mit einfachen Wegen zufrieden.

Optisch zeigt die Maschine ihre Absichten ohne Umschweife. Der Schutzbügel verstärkt die Front, der Motorschutz umhüllt den Zweizylinder großzügig, das Windschild gewinnt 80 mm an Höhe und die Verkleidung wird breiter. Alles ist darauf ausgelegt, die Schläge auf zerfurchten Pisten wegzustecken. Ergonomisch hat Honda die Hausaufgaben gründlich überarbeitet: Die Sitzbank wurde um 3 cm angehoben und liegt nun bei 900 mm, die Fußrasten sind breiter auf verstärkten Halterungen, der Lenker ist höher gesetzt und die Instrumentierung wurde neu positioniert. Das Fahren im Stehen wird natürlich, fast instinktiv. Und für die lange Distanz fasst der Tank nun 24,2 Liter, was einer angegebenen Reichweite von über 500 km entspricht. Genug, um sich weit von Tankstellen zu entfernen, ohne Hintergedanken.
Das Fahrwerk stellt den eigentlichen Zugewinn dieser Version dar. Die 45-mm-Upside-down-Gabel bietet nun 252 mm Federweg, 22 mm mehr als die Standardversion. Das hintere Federbein folgt der gleichen Logik mit 240 mm Hub. Ergebnis: 270 mm Bodenfreiheit, eine Zahl, die echten Offroad-Liebhabern etwas sagt. Die Speichenfelgen behalten ihre Originaldimensionen, 21 Zoll vorne und 18 hinten – ein Zeichen von Ernsthaftigkeit, wenn der Asphalt verschwindet. Die Bremsanlage bleibt solide mit zwei radial montierten 310-mm-Scheiben und Vierkolben-Sätteln vorne.
Unter der Sitzbank behält der Reihenzweizylinder mit 998 cm3 seine 95 PS bei 7 500 U/min und 98 Nm bei 6 000 Touren. Honda hat nicht auf Leistungseskalation gesetzt, sondern am Fahrkomfort gearbeitet. Überarbeitete Ansaugung, nachbearbeitete Auspuffanlage, erleichterte Ausgleichswellen: Der Motor gewinnt an Durchzug in den mittleren Drehzahlen, genau dort, wo es im Gelände wirklich zählt. Die echte elektronische Neuheit sind die vier Fahrmodi. Tour, Urban, Gravel und ein personalisierbarer Modus ermöglichen es, das Motoransprechen, die Motorbremse und die Traktionskontrolle HSTC anzupassen, die nun in 7 Stufen statt zuvor 3 einstellbar ist. Ein technologisches Arsenal, das die Africa Twin an die Standards des Premium-Segments heranführt. Das Getriebe gibt es als klassische 6-Gang-Schaltung oder als DCT-Version mit den automatischen Programmen D, S und dem speziellen Modus G für losen Untergrund.
Das Gewicht steigt auf 242 kg fahrfertig, also 10 kg mehr als die Basis-Africa Twin. Honda hat den Schaden unter anderem dank einer Lithium-Ionen-Batterie begrenzt, die über 2 kg einspart. In der Praxis sind diese zusätzlichen Kilos im Sattel schnell vergessen. Es ist die volle Beladung – Koffer, Zelt und Biwakausrüstung –, die das Verhalten der Maschine bestimmen wird. Serienmäßige Griffheizung, 12-V-Steckdose: Die Reiseausstattung ist vorhanden. Mit 15 999 Euro positioniert sich diese Adventure Sports als glaubwürdige Alternative zur deutschen und österreichischen Konkurrenz, mit der Honda-Zuverlässigkeit als Bonus. Sie richtet sich angesichts der großzügigen Sitzhöhe nicht an Anfänger, doch der Langstrecken-Reisende und der ambitionierte Abenteurer finden in ihr eine solide, ausdauernde Begleiterin, die überall hinkommt, wo die Straße endet.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
- Poignées chauffantes
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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