Schlüsselleistung

164 ch
Leistung
🔧
1137 cc
Hubraum
⚖️
255 kg
Gewicht
🏎️
300 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
810 mm
Sitzhöhe
23.0 L
Tankinhalt
💰
13 600 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
1137 cc
Leistung
164.0 ch @ 9500 tr/min (109.5 kW)
Drehmoment
119.0 Nm @ 7250 tr/min
Motortyp
In-line four, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
11.0:1
Bohrung × Hub
79.0 x 58.0 mm (3.1 x 2.3 inches)
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection. Electronic fuel injection 
Steuerung
Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
Schmierung
Wet sump
Zündung
Computer-controlled digital transistorised with electronic advance, integral immobiliser 
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
Aluminium twin spar
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain   (final drive)
Kupplung
Hydraulic wet multi plate
Vorderradaufhängung
43mm HMAS cartridge-type telescopic fork, 109mm axle travel 
Hinterradaufhängung
Pro-link with gas-charged HMAS damper, stepless adjustable rebound damping, 109mm axle travel 

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc. 3-piston caliper
Hinterradbremse
Single disc. 3-piston caliper
Vorderreifen
120/70-ZR17
Vorderreifendruck
2.90 bar
Hinterreifen
180/55-ZR17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
810.00 mm
Radstand
1490.00 mm
Bodenfreiheit
130.00 mm
Länge
2160.00 mm
Tankinhalt
23.00 L
Gewicht
255.00 kg
Trockengewicht
224.00 kg
Neupreis
13 600 €

Übersicht

Welche Maschine konnte Ende der 90er Jahre ernsthaft beanspruchen, die mythische 300-km/h-Marke zu knacken und dabei alltagstauglich zu bleiben? Honda antwortete mit der CBR 1100 XX Super Blackbird, einem Zweirad-Geschoss, das die Kategorie der sportlichen Hyper-GT buchstäblich erfunden hat. Im Jahrgang 2007 setzt diese Version das Originalrezept mit einigen Verfeinerungen fort und nötigt Respekt ab durch ihre Langlebigkeit in einem Segment, in dem Trends schnell vergehen.

Honda CBR 1100 XX Super Blackbird

Unter der stromlinienförmigen Verkleidung leistet der Reihenvierzylinder mit 1137 ccm 164 PS bei 9500 U/min und vor allem 119 Nm Drehmoment ab 7250 Touren. Zahlen, die angesichts der neuesten Sportmaschinen nicht mehr zum Träumen verleiten, aber die Realität auf der Straße nur unzureichend wiedergeben. Dieser Motor ist ein Schweizer Uhrwerk: mit einer beinahe übertrieben kultivierten Laufruhe liefert er seine Leistung mit einer verblüffenden Linearität ab. Kein Tritt in den Hintern, keine störenden Vibrationen. Manche werden ihm genau diesen allzu glatten, fast keimfreien Charakter vorwerfen. Das ist der Preis dafür, 800 Autobahnkilometer zu verschlingen, ohne dass die Unterarme um Gnade flehen. Der 23-Liter-Tank erlaubt übrigens beachtliche Etappen zwischen zwei Tankstellen.

Der Aluminium-Brückenrahmen, kombiniert mit einer 43-mm-HMAS-Gabel und einem Pro-link-Gasdruck-Federbein, bildet ein Ensemble von seltener Stimmigkeit. Mit 255 kg fahrfertig spielt die Blackbird nicht das Leichtgewicht, doch sie lässt sich in Kurven vergessen – dank eines gut kalibrierten Radstands von 1490 mm und einer sorgfältigen Massenverteilung. Sie lenkt ein wie eine 750er jener Epoche, was für eine Maschine dieses Hubraums eine Meisterleistung bleibt. Die Doppelscheibenbremse vorn mit Dreikolben-Sätteln und das gekoppelte CBS-System erledigen ihre Arbeit gewissenhaft, auch wenn die Standards sich seither weiterentwickelt haben. Die auf 810 mm thronende Sitzbank und die leicht nach vorn geneigte Haltung erinnern an ihre sportlichen Ambitionen. Der Sozius hingegen muss sich mit einem mittelmäßigen Platzangebot und einer Ergonomie arrangieren, die eindeutig den Fahrer bevorzugt.

Gegenüber standen ihr die Suzuki Hayabusa 1300 und die Kawasaki ZX-12R, die mit höheren Leistungen und spektakuläreren Rohperformances die Karten neu gemischt haben. Die Hayabusa insbesondere hat ihr die Geschwindigkeitskrone entrissen und sich als Referenz des Segments etabliert. Dennoch behält die Honda ein gewichtiges Argument: ihre Zugänglichkeit. Wo ihre Rivalinnen Können und Konzentration verlangen, bleibt die CBR 1100 XX beherrschbar, berechenbar, beruhigend. Ein erfahrener Fahrer, der einen schnellen GT sucht, um Landstraßen zu verschlingen, findet in ihr ein formidables Werkzeug. Ein weniger versierter Motorradfahrer wird nicht von einem Überschuss an Temperament hinterrücks überrascht.

Honda CBR 1100 XX Super Blackbird

Für 13 600 Euro im Jahr 2007 richtete sich die Super Blackbird an Langstreckenfahrer, die das sportliche Temperament nicht auf dem Altar des Komforts opfern wollten. Ihr Windschutz bleibt bei sehr hohen Geschwindigkeiten trotz eines Grand-Prix-würdigen cw-Werts verbesserungsfähig, und ihrem Motor fehlt jener Funke Wahnsinn, der Enthusiasten das Herz höherschlagen lässt. Doch genau diese Zurückhaltung, diese totale Beherrschung macht sie zu einem vollendeten GT. Honda hat nicht das aufregendste Motorrad seiner Generation gebaut. Der Hersteller hat das ausgewogenste geschaffen – jenes, das auch nach zehn Jahren treuer Dienste nicht langweilt. Und das können weder die Hayabusa noch die Kawasaki von sich behaupten.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : Double CBS

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.59 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.47 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
131.9 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 569-2274cc (3624 verglichene Motorräder)
Leistung 150 ch Top 37%
50 ch Median 133 ch 212 ch
Gewicht 255 kg Leichter als 9%
185 kg Median 205 kg 266 kg
L/G-Verhältnis 0.59 ch/kg Top 61%
0.25 Median 0.65 1.08 ch/kg

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