Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1202 cc
- Leistung
- 75.0 ch @ 6000 tr/min (55.2 kW)
- Drehmoment
- 103.0 Nm @ 3200 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 45°, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 9.7 : 1
- Bohrung × Hub
- 88,9 x 96,8 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Courroie
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléscopique Ø 39 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque , étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier simple piston
- Vorderreifen
- 130/90-16
- Hinterreifen
- 150/80-16
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 710.00 mm
- Tankinhalt
- 7.95 L
- Gewicht
- 260.00 kg
- Trockengewicht
- 251.00 kg
- Neupreis
- 10 595 €
Übersicht
Motorrad: Harley-Davidson XL 1200 SPORTSTER Forty Eight (2010)

Was bedeutet Authentizität? Das bedeutet diese Harley-Davidson XL 1200 Sportster Forty Eight, eine Maschine, die keinen Kompromiss bei ihrem Charakter eingeht. Sie verkauft Ihnen keinen Traum von Leistung oder Technologie, sondern bietet Ihnen ein rohes Erlebnis, eine Rückkehr zu den Wurzeln des amerikanischen Motorrads. Stellen Sie sie vor einem Bar vor, ihr 7,9-Liter-Peanut-Tank, ein Design direkt inspiriert von 1948, verleiht ihr diesen sofort erkennbaren und zeitlosen Look. Dies ist kein Motorrad für diejenigen, die Vielseitigkeit suchen, sondern ein begehrenswertes Objekt für den Puristen, der Zugeständnisse für die Silhouette akzeptiert.
Ihr Motor, der 1200 cm³ V-Twin Evolution, ist die Seele der Maschine. Mit 75 Pferdestärken und 103 Nm Drehmoment, die eher unten im Drehzahlbereich anliegen, verspricht er keine Höchstgeschwindigkeit, eine Spitze von 170 km/h ist bereits eine Leistung. Die Kraft liegt hier in der Empfindung, in dieser charakteristischen Pulsation, die vom Stahlrahmen übertragen wird. Das Fünfganggetriebe und die Endantriebskette vervollständigen dieses einfache und robuste mechanische Bild. Aber diese Einfachheit hat ihren Preis, wörtlich: Bei über 10.000 Euro befindet man sich in einem Segment, in dem die Konkurrenz, insbesondere japanische Hersteller, oft mehr für weniger bietet. Harley verkauft hier eine Ikone, kein rationales Produkt.
Die Bobber-Philosophie ist auf den ersten Blick offensichtlich. Alles ist schwarz, oder fast. Der Rahmen, der Motor, die 16-Zoll-Speichenräder, das Tiegelager. Nur wenige Chromelemente, wie die Auspuffanlagen, kontrastieren diese dunkle Dominanz. Der Solo-Sattel mit einer Sitzhöhe von 710 mm und der ultrarotte hintere Kotflügel bestätigen das minimalistische Prinzip. Es ist ein Einsitzer-Motorrad, egoistisch, für den alleinigen Fahrer konzipiert. Die Federung ist einfach, eine 39-mm-Teleskopgabel vorne und zwei seitliche Stoßdämpfer hinten, konzipiert für die Stadt und Landstraßen, nicht zum Angriff einer Kurve mit Beladung. Die Bremsanlage, mit einer einfachen Scheibe vorne und hinten, ist für ihren Einsatzzweck ausreichend, wäre aber bei einer sportlicheren Maschine nicht angemessen.
Für wen ist also die Forty-Eight gedacht? Sie ist für den urbanen Fahrer, der eine Präsenz und einen ausgeprägten Vintage-Stil ohne Modifikation einer Basis möchte. Sie ist auch für den Anfänger, der von dem Harley-Image angezogen wird, aber Vorsicht: Ihr Gewicht von 260 kg vollgetankt und ihre eher ungeschickte Handhabung erfordern eine gewisse Beherrschung. Im Vergleich zu einem Sportster 883 Iron bietet sie mehr Punch, behält aber dieselbe reduzierte Philosophie bei. Sie positioniert sich als eine rohe und stilvolle Alternative zu moderneren, oft leichter zu handhabenden japanischen Customs.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Forty-Eight ein zweischneidiges Schwert ist. Ihr Stil ist unbestreitbar, sofort ansprechend für Liebhaber der rohen Harley-Ästhetik. Das Gefühl ihres Motors, ihr verfügbares Drehmoment, schaffen eine einzigartige Verbindung. Aber ihre Grenzen sind auch offensichtlich: die lächerliche Reichweite mit ihrem kleinen Tank, die sehr auf das Aussehen ausgerichtete Fahrt anstelle von Komfort oder Leistung und ein hoher Preis für das, was technisch gesehen eine ziemlich einfache Maschine ist. Sie ist nicht zum Reisen oder für die Rennstrecke gemacht. Sie ist dazu da, sich zu präsentieren, ein besonderes sensorisches Erlebnis zu erleben, und für diejenigen, die diese Grenzen als integralen Bestandteil des Charmes akzeptieren.
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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