Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 121.0 ch @ 8750 tr/min (89.0 kW) → 121.0 ch @ 8750 tr/min (85.4 kW)
- Drehmoment
- 103.0 Nm @ 7000 tr/min → 98.0 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps → V2, four-stroke
- Kühlung
- liquide → Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5 : 1 → 11.5:1
- Bohrung × Hub
- 98 x 66 mm → 98.0 x 66.0 mm (3.9 x 2.6 inches)
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 50 mm → Injection
- Steuerung
- — → Desmodromic valve control
- Rahmen
- Treillis tubulaire en tube d'acier → Tubular steel trellis
- Getriebe
- boîte à 6 rapports → 6-speed
- Endantrieb
- Chaîne → Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 130 mm → Showa 43 mm adjustable preload upside-down fork with Tin
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins, déb : 130 mm → Progressive linkage with fully adjustable Ohlins monoshock with remote control preload adjustable. Aluminium swingarm.
- Federweg vorne
- — → 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- — → 148 mm (5.8 inches)
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons → Double disc
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons → Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-17 → 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-17 → 180/55-ZR17
- Radstand
- — → 1430.00 mm
- Länge
- — → 2070.00 mm
- Höhe
- — → 1274.00 mm
- Gewicht
- 233.00 kg → 212.00 kg
Motor
- Hubraum
- 996 cc
- Leistung
- 121.0 ch @ 8750 tr/min (85.4 kW)
- Drehmoment
- 98.0 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5:1
- Bohrung × Hub
- 98.0 x 66.0 mm (3.9 x 2.6 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Desmodromic valve control
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubular steel trellis
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Showa 43 mm adjustable preload upside-down fork with Tin
- Hinterradaufhängung
- Progressive linkage with fully adjustable Ohlins monoshock with remote control preload adjustable. Aluminium swingarm.
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 148 mm (5.8 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Radstand
- 1430.00 mm
- Länge
- 2070.00 mm
- Höhe
- 1274.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 212.00 kg
- Trockengewicht
- 206.00 kg
- Neupreis
- 13 195 €
Übersicht
Man erinnert sich an die Zeit, als Ducati, bereits Meister der Sportmotorräder, auch die Reisenden mit Maschinen überzeugen wollte, die Asphalt fressen konnten, ohne den Fahrer zu quälen. Die ST4 S von 2004 ist das Ergebnis dieser Suche, ein hybrider Vorschlag, der sowohl nach Leder auf der Rennstrecke als auch nach dem Duft des Abenteuers riecht. Sie kommt zur gleichen Zeit wie das zugänglichere ST3, aber lässt sich damit nicht zufriedenstellen: Man verpflanzt das Herz eines 996 Desmoquattro, dieses V2 mit 121 Pferden, das die 916 zu ihren besten Zeiten kennzeichnete, in sie. Die Wette ist gewagt, fast provozierend. Wer möchte eine reine Rennmechanik in einen Rahmen für Tourenmotorräder einbauen?

Die Antwort findet sich auf einer kurvenreichen Landstraße. Mit ihren 98 Nm Drehmoment, die bei 7000 Touren deutlich ankommen, ist das Biest nicht zimperlich. Im Vergleich zum flexibleren Motor des ST3 ist dieser 996 eine Präzisionswaffe, anspruchsvoll und brutal. Man muss ihn in den oberen Drehzahlbereichen zum Klingen bringen, um seine Essenz zu extrahieren, ein Ansatz, der ein wenig der "Touren"-Philosophie widerspricht, bei der man die Souplesse schätzt. Das Gewicht, 212 kg vollgetankt, macht sich bei langsamen Manövern bemerkbar, aber sobald sie in Bewegung ist, wirkt die Magie. Das Gitterrohrrahmen und die Showa-Telegabel mit 43 mm Durchmesser, gekoppelt mit einem einstellbaren Öhlins-Monoschwingarm, bieten eine Fahrstabilität von absoluter Präzision. Hier übertrifft die ST4 S ihre japanischen Rivalen, die friedlicher sind: Sie beschränkt sich nicht darauf zu transportieren, sondern sie bindet ein.
Doch dieser ausgeprägte Charakter hat ihren Preis, im wahrsten Sinne des Wortes. Zu über 13.000 Euro zur damaligen Zeit war sie ein kleines Vermögen wert. Und ihr größter Nachteil ist gerade dieses feurige Temperament, das wenig Kompromisse eingeht. Für eine lange Reise bleibt die Position, obwohl durch eine breite Verkleidung geschützt, sportlich, und das Fehlen des serienmäßigen ABS auf einer so schnellen Maschine wiegt im Vergleich zu einem Honda VFR800 beispielsweise schwer. Es ist eine Maschine für den Enthusiasten, der die Monotonie ablehnt, den sportlichen Reisenden, der bereit ist, mit der Mechanik zu verhandeln, um reine Empfindungen zu erhalten. Sie ist weder das vielseitigste noch das einfachste, aber zweifellos das charismatischste ihrer Kategorie.
Letztendlich bleibt die ST4 S ein begehrtes Objekt für den informierten Liebhaber. Sie verkörpert eine Zeit, in der Ducati Konzepte ohne Sicherheitsnetz bastelte, die Emotion der aseptischen Perfektion vorzog. Heutzutage, angesichts moderner, polierter und elektronisch überladener Touring-Sportler, erinnert sie uns daran, dass das Reisen auch eine Frage des Impulses sein kann. Ein Sammlerstück mit ungezähmter Seele, mehr als nur ein Transportmittel.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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