Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1158 cc
- Leistung
- 170.0 ch @ 10500 tr/min (125.0 kW)
- Drehmoment
- 124.5 Nm @ 8750 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 14 : 1
- Bohrung × Hub
- 83 x 53.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 46 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- monocoque en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins EC Ø 48 mm, déb : 170 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins EC TTX36, déb : 170 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 330 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 265 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.40 bar
- Hinterreifen
- 190/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 840.00 mm
- Tankinhalt
- 22.00 L
- Gewicht
- 239.00 kg
- Trockengewicht
- 214.00 kg
- Neupreis
- 31 490 €
Übersicht
Motorrad: Ducati Multistrada V4 1160 Pikes Peak (2024)

Sollte man überhaupt noch vom Adventure-Motorrad sprechen? Wenn Ducati diese Multistrada V4 Pikes Peak präsentiert, wird der Begriff fast zu einer leeren Hülle, einem Marketing-Überbleibsel für eine Maschine, die eindeutig ihr Lager gewählt hat. Sie träumt nicht mehr von Feldwegen, sondern von Kurvenpunkten. Diese Sonderedition, die nach einer Abwesenheit im Jahr 2021 zurückkehrt, ist weniger eine Anspielung auf die legendären amerikanischen Bergstraßen als vielmehr ein Manifest für die Rennstrecke, gehüllt in die Codes der MotoGP. Aggressives Rot, Nummernschildhalter, Lufteinlassgitter und vor allem die lang ersehnte Rückkehr der einteiligen Hinterradschwinge: Ducati hat verstanden, dass für manche das mechanische Charisma genauso zählt wie die Routenplanung.
Die Transformation ist physisch, nicht nur kosmetisch. Ducati hat die Ergonomie mit chirurgischer Präzision überarbeitet: Fußrasten weiter hinten und höher, Lenker tiefer, breiter und steifer. Diese wenigen Millimeter-Unterschiede sprechen dem Fahrer deutlich zu und laden ihn ein, in den Angriffsmodus zu wechseln. Das Chassis selbst folgt diesem Credo mit einem leicht verlängerten Radstand und einem veränderten Lenkwinkel. Die wahre Revolution kommt von den Peripheriegeräten. Die schmiedete Aluminiumfelgen von Marchesini, 2,7 kg leichter und in 17-Zoll-Größe dimensioniert, sind ein Geniestreich. Sie befreien das Motorrad vom Gewicht und den Einschränkungen von Adventure-Reifen und öffnen die Tür für rein sportliche Gummimischungen. Die Bremsanlage, direkt aus der Panigale V4 mit ihren 330-mm-Scheiben und Brembo Stylema-Sätteln übernommen, kündigt die Farbe an: Hier geht es darum, heftig zu bremsen, nicht darum, einen Bergabstieg zu mäßigen.

Die Öhlins-Federung, golden und prestigeträchtig, verzichtet auf die manuelle Einstellung, um das digitale Zeitalter mit dem Smart EC 2.0-Aktivsystem voll und ganz zu umarmen. Eine polarisierende Wahl: Puristen werden den Spaß am Schraubenschlüssel vermissen, Pragmatiker werden die automatische und unfehlbare Anpassung begrüßen. Unter diesem Monocoque-Aluminiumrahmen leistet der 1158 cm³ große V4 Granturismo seine Leistung ohne spezifische Modifikationen, aber das Motorrad profitiert von einem um 4 kg reduzierten Gesamtgewicht. Die Kombination ist explosiv. Dieser Motor, der bereits auf dem Standard-Multi flexibel und leistungsstark ist, findet hier eine leichtere und reaktionsfreudigere Plattform, was die Pikes Peak zu einem deutlich wilderen Vorschlag als ihren Vorgänger mit Zweizylinderantrieb macht.
Die Elektronik, die auf der V4-Familie bereits üppig vorhanden ist, wird noch spezialisierter. Der neue Race-Modus kalibriert die Motorantwort für eine erhöhte Aggressivität und spielt mit dem Drehzahlbegrenzer für einen progressiveren Abschaltvorgang, fast "Rennstrecken"-artig. Das Quickshifter ist für schnelle Gangwechsel, auch bei Überdrehzahl, optimiert. Das Bosch-Radar-Paket (adaptiver Tempomat, Totwinkel-Warner) und die neuesten Versionen der Wheelie-Control und der ABS Cornering runden das Arsenal ab. Doch all das dient einer einzigen Philosophie: dem Fahrer zu ermöglichen, die Maschine ohne Filter auszureizen, auf der Straße oder auf der Rennstrecke.
Letztendlich ist diese Pikes Peak eine Erklärung. Ihr Preis, der dem einer Panigale V4 S nahe kommt, ist eine klare Botschaft. Ducati bietet kein verbessertes Adventure-Motorrad, sondern ein Sportmotorrad, das sich als Abenteurer verkleidet. Sie richtet sich an den anspruchsvollen Rennfahrer, der den Kompromiss eines unbequemen Hypersportlers ablehnt, oder an den Ultra-Performance-Reisenden, der keine Grenzen akzeptiert. Bequemer als ein Sportmotorrad? Wahrscheinlich. Sportlicher als jedes andere Adventure-Motorrad auf der Straße? Absolut. Es ist eine Nischenmaschine, superb ausgestattet, die den mutigen Schritt wagt, fast ihre ursprüngliche Kategorie aufzugeben, um die Königinnen der Rennstrecke zu umgarnen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en curvas
- Nombre de mode de conduite : 5
- Taille de l'écran TFT couleur : 16,51 cm / 6.5 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- GPS
- Aide au démarrage en côte (Hill Hold Control)
- Démarrage sans clé
- Contrôle de traction
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle anti wheeling
- Jantes forgées
- Système radar
- Embrayage anti-dribble
- Selle réglable
- Commodes rétro-éclairés
- Phares adaptatifs en virage
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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