Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 113.0 ch @ 8750 tr/min (83.1 kW) → 113.0 ch @ 8750 tr/min (82.5 kW)
- Drehmoment
- 95.1 Nm @ 7000 tr/min → 95.5 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps → V2, four-stroke
- Kühlung
- liquide → Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.6 : 1 → 11.6:1
- Bohrung × Hub
- 98 x 66 mm → 96.0 x 68.8 mm (3.8 x 2.7 inches)
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 50 mm → Injection
- Getriebe
- boîte à 6 rapports → 6-speed
- Endantrieb
- Chaîne → Chain (final drive)
- Federweg vorne
- — → 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- — → 148 mm (5.8 inches)
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons → Double disc
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons → Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-17 → 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-17 → 180/55-ZR17
- Radstand
- — → 1440.00 mm
Motor
- Hubraum
- 996 cc
- Leistung
- 113.0 ch @ 8750 tr/min (82.5 kW)
- Drehmoment
- 95.5 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.6:1
- Bohrung × Hub
- 96.0 x 68.8 mm (3.8 x 2.7 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Showa Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Showa, déb : 148 mm
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 148 mm (5.8 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 803.00 mm
- Radstand
- 1440.00 mm
- Tankinhalt
- 15.00 L
- Trockengewicht
- 193.00 kg
- Neupreis
- 12 495 €
Übersicht
Motorrad: Ducati Monster S4 R (2003)

Erinnern Sie sich an die Zeit, als sich ein Roadster brav sein musste. Dann kam die erste Monster, eine ästhetische Ohrfeige und eine mechanische Befreiung. Einige Jahre später wurde das Herz einer 916 in ihren Rahmen gepflanzt, wodurch die S4 entstand. Doch die Ingenieure in Borgo Panigale, sichtlich unzufrieden, beschlossen, in die strategischen Reserven der Rennstrecken zu greifen. Sie holten die schwere Kanone hervor: den Desmo-V2 mit 996 cm³, der unter den Tanks der WSBK-Weltmeister heulte. Das Ergebnis: die Monster S4 R von 2003. Das ist nicht mehr nur eine Absichtserklärung, sondern ein Ultimatum auf zwei Rädern.
Auf den ersten Blick zeigt das Biest seinen Charakter. Der Monobrac-Schwingarm, geerbt von der 900 MH, verleiht ihr eine technische Sicherheit. Die beiden angeordneten und angehobenen Auspufftöpfe suggerieren eine kontrollierte Aggressivität. Doch das Ganze wird brutal unterbrochen durch den riesigen Katalysator, eine hässliche, aber damals unvermeidliche Ausbuchtung, die die reine Linie verunstaltet. Der Motor quellt buchstäblich aus dem Gitterrohrrahmen hervor und verspricht ungeübliche Dinge. Und er hält sein Versprechen. Mit 113 Pferdestärken und einem Drehmoment von 95,5 Nm, das bereits bei 7000 Touren in einem Windstoß ankommt, ist die S4 R kein Motorrad, sondern eine gespannte Feder. Der Vergleich mit der bereits kraftvollen S4 ist unbestreitbar: hier ist die Leistung wilder, spitzer, reserviert für diejenigen, die es wagen, den Zeigefinger nach rechts zu drehen.
Auf kurvenreichen Straßen ist das Tier überraschend lebendig für seine angegebenen 193 Kilo Trockengewicht. Sie stürzt sich mit der Aufregung eines Sportlers in Kurven, zeigt aber manchmal eine leichte Nervosität, sobald sie eingelenkt ist, und erfordert vom Fahrer etwas mehr Überzeugung am Lenker. Das ist keine Boshaftigkeit, sondern ein Charakterzug, der gezähmt werden muss. Glücklicherweise hat Ducati, um diese Wut zu kanalisieren, alles in die Bremsleistung gesteckt. Die Brembo-Bremssättel, die eine bemerkenswerte Effizienz und Progressivität aufweisen, sind eine wahre Erleichterung und stellen eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren Monster-Modellen dar. Die leicht nach vorne geneigte Sitzposition passt perfekt zum Angriffsgeist, obwohl die traditionelle Ducati-Hydraulikkupplung der damaligen Zeit immer noch ein Krafttraining für die linke Hand darstellt.
Wer ist also für dieses Motorrad gemacht? Sicher nicht der Neuling oder der Sonntagsfahrer auf der Suche nach Komfort. Der Sattel mit 803 mm, der 15-Liter-Tank und die wechselhafte Stimmung des Zweizylinders machen sie zu einer anspruchsvollen Begleiterin. Ihr Preis, der damals bei rund 12.500 Euro lag, platzierte sie zudem in der Arena der reinen Sportmotorräder. Doch gerade das ist ihr Genie. Die S4 R ist keine Alternative zu einer 996, sondern ihre unverblümte, entblößte und unendlich spielerischere Version. Sie bietet die ganze Wut der Rennstrecke, ohne die Folterposition, für diejenigen, die den Adrenalinrausch einer Bergstraße dem eines chronometrierten Rundkurses vorziehen. Es ist der ultimative Beweis, dass ein Roadster mehr als nur ein Kompromiss sein kann; er kann die reinste und dasigste Form des Motorradfahrens sein.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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