Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 157.0 ch @ 10500 tr/min (109.5 kW) → 157.0 ch @ 10500 tr/min (115.5 kW)
- Drehmoment
- 102.0 Nm @ 9000 tr/min → 106.9 Nm @ 9000 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke → Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- Liquid → liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5:1 → 12.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 100.0 x 60.8 mm (3.9 x 2.4 inches) → 100 x 60.8 mm
- Kraftstoffsystem
- Injection. Twin injectors per cylinder. Full ride-by-wire elliptical throttle bodies. → Injection Ø 62 mm
- Steuerung
- Desmodromic valve control → —
- Starter
- Electric → —
- Rahmen
- Monocoque Aluminium → monocoque en aluminium
- Getriebe
- 6-speed → boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Kupplung
- Slipper and self-servo wet multiplate clutch with hydraulic control → —
- Vorderradaufhängung
- Öhlins NIX30 43mm fully adjustable USD fork with TiN treatment. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode → Fourche téléhydraulique inversée Showa BPF Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Fully adjustable Ohlins TTX36 unit. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode. Adjustable linkage: Progressive/flat. Aluminium single-sided swingarm → Mono-amortisseur Sachs, déb : 130 mm
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches) → —
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches) → —
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Floating discs. Four-piston calipers. Radially mounted. → Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Two-piston calipers. → Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17 → 120/70-17
- Hinterreifen
- 200/55-ZR17 → 180/60-17
- Radstand
- 1431.00 mm → —
- Länge
- 2070.00 mm → —
- Breite
- 745.00 mm → —
- Höhe
- 1105.00 mm → —
Motor
- Hubraum
- 955 cc
- Leistung
- 157.0 ch @ 10500 tr/min (115.5 kW)
- Drehmoment
- 106.9 Nm @ 9000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 100 x 60.8 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 62 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- monocoque en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Showa BPF Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Sachs, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 200.00 kg
- Trockengewicht
- 176.00 kg
- Neupreis
- 16 990 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an die 748, diese kleine Bombe aus Bologna, die mit zwei Zylindern und einem feurigen Temperament die japanischen Sportler das Fürchten lehrte? Von der 748 über die 899 bis hin zur Ducati 959 Panigale hat die Linie stetig an Volumen zugelegt, ohne jemals ihre DNA zu verleugnen. Der Jahrgang 2019 der Ducati 959 Panigale erscheint in einem besonderen Kontext: Die V4 thront nun an der Spitze der Modellpalette und verweist den L-Twin in die Rolle der „kleinen" Sportlerin. Nur hat diese Maschine rein gar nichts Kleines an sich. Mit 955 cm3, untergebracht in einem Aluminium-Monocoque-Rahmen von beeindruckender Kompaktheit, vereint sie so viel Technologie wie eine deutsche Limousine im Format eines Karts.

Der Superquadro, dieser L-Twin mit 90 Grad Zylinderwinkel, der oberhalb von 8.500 U/min von einem doppelten Einspritzsystem gefüttert wird, spuckt 157 PS bei 10.500 Touren und 106,9 Nm Drehmoment bei 9.000 U/min aus. Zahlen, die frappierend an die mythische 916 Corsa Werksmachine erinnern, jene, die in den 90er-Jahren in der World Superbike Geschichte schrieb. Der Vergleich kommt nicht von ungefähr. Die Bohrung von 100 mm bei einem Hub von 60,8 mm und einem Verdichtungsverhältnis von 12,5:1 verraten einen Motor, der für hohe Drehzahlen konzipiert wurde, der in den hohen Tönen vibriert. Gegenüber der 899 kompensiert der zusätzliche Hubraum die durch die Euro4-Norm bedingten Verluste und liefert sogar ein Plus von neun PS. Auch das Drehmoment steigt und flirtet mit 11 mkg. Unter der desmodromischen Ventilsteuerung hat niemand den Fuß vom Gas genommen.
Bleibt das Thema, das die Puristen verärgert: die doppelte seitliche Auspuffanlage. Diese beiden Schalldämpfer, von den Abgasnormen diktiert, beschweren sowohl die Silhouette als auch die Waage. Sieben Kilo Gewichtszunahme gegenüber der 899, für ein Gesamtgewicht von 200 kg vollgetankt, 176 kg trocken. Man hat in dieser Kategorie schon Schlankeres gesehen, doch es bleibt überschaubar angesichts einer Yamaha R6 oder Kawasaki ZX-6R, die in niedrigeren Hubraumklassen spielen. Die beidseitig gelagerte Schwinge anstelle der Einarmschwinge, die den großen Schwestern vorbehalten bleibt, sorgt für einen weiteren ästhetischen Reibungspunkt. Ducati bewahrt seine Exklusivitäten für die 1299 und deren Ableger – eine Frage der internen Hierarchie.
Auf Seiten des Fahrwerks sind die 43-mm-Upside-down-Gabel Showa BPF und der seitlich montierte Sachs-Stoßdämpfer vollständig einstellbar. Der Radstand wurde um 5 mm verlängert und der Drehpunkt der Schwinge um 4 mm abgesenkt, um mehr Stabilität und Traktion zu gewinnen. Die Bremsanlage setzt auf radial verschraubte Brembo-M4.32-Sättel, die auf 320-mm-Scheiben zubeißen. Ernstzunehmendes Material, auch wenn die M50 den hubraumstarken Bolognesen vorbehalten bleiben. Die Bordelektronik bietet drei Mappings – Corsa, Sport und Rain – mit einer achtstufigen Traktionskontrolle DTC, einer dreistufigen Motorbremskontrolle EBC und einem konfigurierbaren Bosch-9MP-ABS. Der Quickshifter DQS funktioniert ausschließlich beim Hochschalten, das Herunterschalten bleibt den höherwertigen Versionen vorbehalten. Keine Trägheitsplattform IMU, keine Wheelie-Kontrolle, auch kein TFT-Farbdisplay. Ducati dosiert die Ausstattung mit Bedacht, um den Preisunterschied zu den Premium-Modellen zu rechtfertigen.
Mit einem Neupreis von 16.990 Euro positioniert sich die Ducati 959 Panigale 2019 als verführerischster Einstieg in die Panigale-Welt. Wer eine gebrauchte Ducati 959 Panigale sucht, findet Exemplare aus 2016, 2017 oder 2018 zu günstigeren Preisen, wobei die Ducati 959 Panigale Corse ihrerseits eine sportlichere Ausstattung mit Racing-Lackierung und einigen zusätzlichen Accessoires bietet. Ihre Sitzhöhe von 830 mm und der 17-Liter-Tank machen sie für durchschnittliche Staturen zugänglich und ermöglichen zugleich ansehnliche Etappen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h richtet sie sich an den Fahrer, der italienischen Charakter will, ohne die Brutalität eines Liter-Superbikes. Weniger radikal als die 1299, engagierter als ein Roadster, besetzt die 959 eine einzigartige Nische: die der leidenschaftlichen Sportlerin, die man sonntags auf die Rennstrecke mitnehmen und unter der Woche reiten kann, ohne am Ende auf den Knien zu landen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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