Schlüsselleistung

157 ch
Leistung
🔧
955 cc
Hubraum
⚖️
200 kg
Gewicht
🏎️
270 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
830 mm
Sitzhöhe
17.0 L
Tankinhalt
💰
16 990 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2016 2018
Hubraum
959 cc 955 cc
Leistung
157.0 ch @ 10500 tr/min (114.6 kW) 157.0 ch @ 10500 tr/min (109.5 kW)
Drehmoment
107.4 Nm @ 9000 tr/min 102.0 Nm @ 9000 tr/min
Kraftstoffsystem
Injection. Mitsubishi electronic fuel injection system. Twin injectors per cylinder. Full Ride-by-Wire elliptical throttle bodies. Injection. Twin injectors per cylinder. Full ride-by-wire elliptical throttle bodies.
Kupplung
Slipper clutch Slipper and self-servo wet multiplate clutch with hydraulic control
Vorderradaufhängung
Fully adjustable Showa BPF fork. 43 mm chromed inner tubes Öhlins NIX30 43mm fully adjustable USD fork with TiN treatment. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode
Hinterradaufhängung
Fully adjustable Sachs unit. Aluminum double-sided swingarm. Fully adjustable Ohlins TTX36 unit. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode. Adjustable linkage: Progressive/flat. Aluminium single-sided swingarm
Hinterreifen
180/60-ZR17 200/55-ZR17
Länge
2050.00 mm 2070.00 mm
Breite
745.00 mm
Höhe
1115.00 mm 1105.00 mm
Neupreis
16 590 € 16 990 €

Motor

Hubraum
955 cc
Leistung
157.0 ch @ 10500 tr/min (109.5 kW)
Drehmoment
102.0 Nm @ 9000 tr/min
Motortyp
V2, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
12.5:1
Bohrung × Hub
100.0 x 60.8 mm (3.9 x 2.4 inches)
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection. Twin injectors per cylinder. Full ride-by-wire elliptical throttle bodies.
Steuerung
Desmodromic valve control
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
Monocoque Aluminium
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain   (final drive)
Kupplung
Slipper and self-servo wet multiplate clutch with hydraulic control
Vorderradaufhängung
Öhlins NIX30 43mm fully adjustable USD fork with TiN treatment. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode
Hinterradaufhängung
Fully adjustable Ohlins TTX36 unit. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode. Adjustable linkage: Progressive/flat. Aluminium single-sided swingarm
Federweg vorne
120 mm (4.7 inches)
Federweg hinten
130 mm (5.1 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc. ABS. Floating discs. Four-piston calipers. Radially mounted.
Hinterradbremse
Single disc. ABS. Two-piston calipers.
Vorderreifen
120/70-ZR17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
200/55-ZR17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
830.00 mm
Radstand
1431.00 mm
Länge
2070.00 mm
Breite
745.00 mm
Höhe
1105.00 mm
Tankinhalt
17.00 L
Gewicht
200.00 kg
Trockengewicht
176.00 kg
Neupreis
16 990 €

Übersicht

Wer erinnert sich noch an die 748, diese kleine Bombe, mit der die Dynastie der „mittleren" Sportler bei Ducati begann? Von der 749 über die 848 bis zur 899 – jede Generation legte an Hubraum zu. Die Ducati 959 Panigale 2018 macht mit ihren 955 cm3 keine Ausnahme, wirkt aber optisch kompakt, fast täuschend klein. Der V-Twin Superquadro fügt sich in einen Aluminium-Monocoque-Rahmen, der so eng geschnitten ist, dass man sich fragt, wie die Mechaniker dort überhaupt ihre Hände hineinbekommen. Diese Fähigkeit, so viel Technologie in derart kompakte Abmessungen zu packen, ist seit dem ersten Tag die Handschrift der Panigale.

Ducati 959 Panigale

Stilistisch springt die Verwandtschaft zur 1299 sofort ins Auge. Scharfkantige Verkleidung, aggressive Front, Vollblut-Silhouette. Am Heck trübt sich das Bild: Der doppelte seitliche Auspuffauslass, von Euro4 aufgezwungen, bricht die Reinheit der Linien. Man liebt es oder hasst es, doch der regulatorische Kompromiss hat zumindest den Vorteil, die volle Leistung auf dem französischen Markt freizugeben. Und Leistung ist reichlich vorhanden. Der Superquadro liefert 157 PS bei 10.500 U/min und 102 Nm Drehmoment bei 9.000 Touren, dank einer Bohrung von 100 mm und einem auf 60,8 mm verlängerten Hub. Für einen Sportler-Twin ist das eine Ansage. Die Ducati 959 Panigale weist übrigens einen nahezu identischen Hubraum wie die legendäre Werks-916 Corsa auf – eine Anspielung, die Puristen zu schätzen wissen. Auf der Gegenseite bietet eine Yamaha R6 zwar einen spitzeren Vierzylinder, aber weniger Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich. Die Triumph Daytona 675, eine weitere historische Rivalin, hat sich verabschiedet. Das Spielfeld der 959 liegt zwischen radikalem Sportler und zugänglicher Maschine – eine Positionierung, die Bologna bestens beherrscht.

Die Bordelektronik hebt die Ducati 959 Panigale 2018 auf das Niveau des Klassenbesten. Drei Fahrmodi – Race, Sport und Rain – mit einer achtstufig einstellbaren Traktionskontrolle DTC, einer dreistufigen elektronischen Motorbremse EBC und einem Bosch-ABS in drei Modi. Alles lässt sich nach den Wünschen des Fahrers individualisieren. Der Quickshifter DQS erleichtert das Hochschalten, auch wenn das Herunterschalten den großen Panigale vorbehalten bleibt. Eine bewusste Entscheidung von Ducati, um die Hierarchie innerhalb der Modellpalette zu wahren. Die Anti-Hopping-Kupplung steckt harte Rückschaltmanöver klaglos weg – ein echter Vorteil bei Rennstreckeneinsätzen. Denn genau dort entfaltet diese Maschine ihren vollen Sinn.

Die Waage zeigt 200 kg fahrfertig an, also 7 Kilo mehr als die 899, hauptsächlich bedingt durch den doppelten Schalldämpfer. Nicht dramatisch. Das Fahrwerk basiert auf einer voll einstellbaren 43-mm-Upside-Down-Gabel und einem seitlich montierten Federbein, alles um einen auf 1.431 mm leicht verlängerten Radstand angeordnet, der mehr Stabilität bringt. Die Bremsanlage mit Brembo-M4.32-Vierkolben-Sätteln an 320-mm-Scheiben erledigt ihre Arbeit mit Präzision, auch wenn Puristen das Fehlen der den höheren Modellen vorbehaltenen M50 bemerken werden. Die auf 830 mm thronende Sitzbank und der 17-Liter-Tank ermöglichen ordentliche Trackday-Sessions, ohne alle zwanzig Minuten nachtanken zu müssen. Die Ducati 959 Panigale erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h – das zeigt das Ambitionsniveau.

Zum Neupreis von 16.990 Euro positioniert sich die Ducati 959 Panigale fast 5.000 Euro unter der 1299. Keine Einarmschwinge, keine Trägheitsplattform, kein TFT-Farbdisplay. Diese Zugeständnisse wahren die Hierarchie bei Ducati, bewahren aber auch das Wesentliche: die Freude, einen italienischen Sportler zu pilotieren, ohne die Unterarme eines Holzfällers zu brauchen. Für den fortgeschrittenen Fahrer, der einen echten, am Wochenende zugänglichen Rennstrecken-Sportler sucht, oder für jemanden, der in die Panigale-Welt eintauchen möchte, ohne sein Haus zu verpfänden, bleibt die 959 eine überzeugende Wahl. Heute findet man sie gebraucht zu Preisen, die das Angebot noch verlockender machen – besonders im Vergleich zur Ducati 959 Panigale Corse, die für die Anspruchsvolleren einige Verfeinerungen hinzufügte. Zwischen der 899, von der sie abstammt, und der V2, die ihr nachfolgen wird, bleibt die 959 der letzte Atemzug des Superquadro in dieser Hubraumklasse. Ein Motor mit Charakter, ein effizientes Fahrwerk, eine Höllenoptik trotz dieser unschönen Auspufftöpfe. Schwer, ihr lange böse zu sein.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS de série

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.75 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.51 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
157.1 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 478-1910cc (3875 verglichene Motorräder)
Leistung 150 ch Top 34%
38 ch Median 128 ch 212 ch
Gewicht 200 kg Leichter als 62%
183 kg Median 203 kg 265 kg
L/G-Verhältnis 0.75 ch/kg Top 32%
0.23 Median 0.64 1.08 ch/kg

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