Schlüsselleistung

157 ch
Leistung
🔧
1285 cc
Hubraum
⚖️
190 kg
Gewicht
🏎️
270 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
830 mm
Sitzhöhe
17.0 L
Tankinhalt
💰
16 990 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2016 2017
Hubraum
959 cc 1285 cc
Leistung
157.0 ch @ 10500 tr/min (114.6 kW) 157.0 ch @ 10500 tr/min (149.6 kW)
Drehmoment
107.4 Nm @ 9000 tr/min 144.6 Nm @ 8750 tr/min
Verdichtungsverhältnis
12.5:1 12.6:1
Bohrung × Hub
100.0 x 60.8 mm (3.9 x 2.4 inches) 116.0 x 60.8 mm (4.6 x 2.4 inches)
Kraftstoffsystem
Injection. Mitsubishi electronic fuel injection system. Twin injectors per cylinder. Full Ride-by-Wire elliptical throttle bodies. Injection. Twin injectors per cylinder. Full ride-by-wire elliptical throttle bodies.
Kupplung
Slipper clutch Slipper and self-servo wet multiplate clutch with hydraulic control
Vorderradaufhängung
Fully adjustable Showa BPF fork. 43 mm chromed inner tubes Öhlins NIX30 43mm fully adjustable USD fork with TiN treatment. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode
Hinterradaufhängung
Fully adjustable Sachs unit. Aluminum double-sided swingarm. Fully adjustable Ohlins TTX36 unit. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode. Adjustable linkage: Progressive/flat. Aluminium single-sided swingarm
Hinterreifen
180/60-ZR17 200/55-ZR17
Radstand
1431.00 mm 1437.00 mm
Länge
2050.00 mm 2070.00 mm
Breite
745.00 mm
Höhe
1115.00 mm 1105.00 mm
Gewicht
200.00 kg 190.00 kg
Trockengewicht
176.00 kg 166.50 kg
Neupreis
16 590 € 16 990 €

Motor

Hubraum
1285 cc
Leistung
157.0 ch @ 10500 tr/min (149.6 kW)
Drehmoment
144.6 Nm @ 8750 tr/min
Motortyp
V2, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
12.6:1
Bohrung × Hub
116.0 x 60.8 mm (4.6 x 2.4 inches)
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection. Twin injectors per cylinder. Full ride-by-wire elliptical throttle bodies.
Steuerung
Desmodromic valve control
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
Monocoque Aluminium
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain   (final drive)
Kupplung
Slipper and self-servo wet multiplate clutch with hydraulic control
Vorderradaufhängung
Öhlins NIX30 43mm fully adjustable USD fork with TiN treatment. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode
Hinterradaufhängung
Fully adjustable Ohlins TTX36 unit. Electronic compression and rebound damping adjustment with semi-active mode. Adjustable linkage: Progressive/flat. Aluminium single-sided swingarm
Federweg vorne
120 mm (4.7 inches)
Federweg hinten
130 mm (5.1 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc. ABS. Floating discs. Four-piston calipers. Radially mounted.
Hinterradbremse
Single disc. ABS. Two-piston calipers.
Vorderreifen
120/70-ZR17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
200/55-ZR17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
830.00 mm
Radstand
1437.00 mm
Länge
2070.00 mm
Breite
745.00 mm
Höhe
1105.00 mm
Tankinhalt
17.00 L
Gewicht
190.00 kg
Trockengewicht
166.50 kg
Neupreis
16 990 €

Übersicht

Kann man wirklich von einer „kleinen" Panigale sprechen, wenn 157 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h zu Buche stehen? Die Ducati 959 Panigale 2017 verschiebt die Maßstäbe. Als Erbin einer Linie, die bereits 748, 848 und 899 hervorgebracht hat, setzt sie mit einem auf 955 cm3 aufgebohrten Superquadro-V-Twin noch einen drauf. Neun PS mehr als die Vorgängerin, ein Drehmoment von 144,6 Nm bei 8 750 U/min, untergebracht in einem Aluminium-Monocoque-Rahmen von fast absurder Kompaktheit. Man fragt sich, wie Bologna derart viel Technik in so wenig Raum unterbringen kann. Die Antwort lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Besessenheit. Die Bohrung bleibt mit 116 mm großzügig, der Hub steigt auf 60,8 mm, und das Verdichtungsverhältnis von 12,6:1 bestätigt, dass unter der desmodromischen Ventilsteuerung niemand versucht hat, Kompromisse einzugehen.

Ducati 959 Panigale

Die Kehrseite der Medaille trägt einen Namen: Euro4. Um die Norm zu erfüllen, hat Ducati zwei seitliche Auspuffausgänge angebracht, die die Reinheit der Linienführung empfindlich beeinträchtigen. Wo die 899 ein klares Profil zeigte, schleppt die 959 Panigale diese beiden Anhängsel wie eine Konformitätssünde mit sich. Daran gewöhnt man sich nicht. Die Zweiarmschwinge statt eines Einarmschwinge ist ebenfalls eine diskutable Entscheidung, zumal die 1299 sich diesen Luxus gönnt. Doch das Gegenargument ist finanzieller Natur: Mit einem Neupreis von 16 990 Euro bleibt die 959 im Ducati-Universum erschwinglich. Fast 5 000 Euro weniger als die große Schwester. Und wer eine Ducati 959 Panigale gebraucht sucht, findet einige Jahre nach Markteinführung noch verlockendere Preise.

Auf der Elektronikseite ist die Ausstattung solide, ohne überladen zu wirken. Drei Fahrmodi – Race, Sport und Rain – steuern ein vollständiges Arsenal: Traktionskontrolle DTC mit 8 Stufen, elektronische Motorbremse EBC mit 3 Stufen, konfigurierbares Bosch 9MP-ABS. Im Rain-Modus sinkt die Leistung auf 115 PS – genug, um bei Nässe ohne Schweißausbrüche zu fahren. Der Quickshifter DQS ist vorhanden, aber auf das Hochschalten beschränkt. Kein bidirektionaler Shifter, keine IMU-Trägheitsplattform, kein farbiges TFT-Display. Diese Exklusivitäten bleiben der 1299 und der 2018 erschienenen Ducati 959 Panigale Corse vorbehalten. Das Sechsganggetriebe erledigt seinen Job, die Anti-Hopping-Kupplung mit Servounterstützung steckt harte Rückschaltmanöver klaglos weg.

Das Fahrwerk basiert auf einer 43-mm-Upside-down-Gabel und einem seitlich montierten Federbein, beides vollständig einstellbar. Die Bremsanlage mit Brembo M4.32-Vierkolbensätteln an 320-mm-Scheiben erledigt ihre Arbeit überzeugend, auch wenn sie eine Stufe unter den M50 der höheren Versionen bleibt. Mit 190 kg fahrfertig hat die 959 gegenüber der 899 zugelegt – sieben Kilogramm, die größtenteils dem doppelten Schalldämpfer geschuldet sind. Das ist kein Ausschlusskriterium, aber in einer Kategorie, in der jedes Gramm zählt, werden aufmerksame Rennstreckenfahrer zu einer Racing-Auspuffanlage greifen, um die Linie wiederherzustellen und einige Kilos einzusparen. Der Radstand von 1 437 mm und die Sitzhöhe von 830 mm ergeben eine kompakte, körperlich fordernde Maschine, zugeschnitten auf den Fahrer, der seine Maschine spüren will.

Die Ducati 959 Panigale positioniert sich als Einstieg in die Panigale-Welt für alle, die italienischen Sport ohne die Brutalität eines Literbikes wollen. Gegenüber einer Yamaha R6 oder einer Honda CBR600RR spielt sie hinsichtlich Hubraum und Motorcharakter in einer anderen Liga, mit diesem bissigen V-Twin, der bereits ab mittleren Drehzahlen singt. Gegenüber der 1299 steht sie zu ihren Zugeständnissen und macht daraus ein Argument: weniger radikal, besser nutzbar, ermöglicht sie es, auf Rennstrecke wie auf der Straße schnell zu fahren, ohne ständig von der Pferdestärkenflut überrollt zu werden. Produziert bis 2019, bevor sie der Panigale V2 Platz machte, bleibt sie ein sicherer Wert auf dem Gebrauchtmarkt. Wer eine charakterstarke Sportmaschine zu vernünftigem Preis sucht, mit dem mechanischen Adel eines Desmo und dem Prestige des Wappens von Borgo Panigale, wird in diesem Segment schwerlich Besseres finden.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS de série

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
1.08 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.76 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
159.5 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 643-2570cc (3124 verglichene Motorräder)
Leistung 205 ch Top 8%
58 ch Median 145 ch 214 ch
Gewicht 190 kg Leichter als 91%
185 kg Median 206 kg 268 kg
L/G-Verhältnis 1.08 ch/kg Top 7%
0.27 Median 0.68 1.09 ch/kg

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Häufig gestellte Fragen

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