Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 65.0 ch @ 7750 tr/min (47.4 kW) → 64.0 ch @ 8250 tr/min (47.1 kW)
- Drehmoment
- — → 59.8 Nm @ 6000 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke → Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- Air → combiné air / huile
- Verdichtungsverhältnis
- 9.0:1 → 9 : 1
- Bohrung × Hub
- 88.0 x 61.5 mm (3.5 x 2.4 inches) → 88 x 61.5 mm
- Nockenwellen
- — → 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- — → Injection Ø 45 mm
- Steuerung
- Desmodromic valve control → —
- Rahmen
- — → Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- 5-speed → boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Vorderradaufhängung
- — → Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- — → Mono-amortisseur, déb : 136 mm
- Vorderradbremse
- Single disc → Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc → Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17 → 120/70-17
- Hinterreifen
- 160/60-17 → 160/60-17
- Sitzhöhe
- — → 815.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L → 16.00 L
- Gewicht
- 191.00 kg → 195.00 kg
- Trockengewicht
- — → 181.00 kg
- Neupreis
- — → 8 521 €
Motor
- Hubraum
- 748 cc
- Leistung
- 64.0 ch @ 8250 tr/min (47.1 kW)
- Drehmoment
- 59.8 Nm @ 6000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- combiné air / huile
- Verdichtungsverhältnis
- 9 : 1
- Bohrung × Hub
- 88 x 61.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 45 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 136 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 160/60-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 195.00 kg
- Trockengewicht
- 181.00 kg
- Neupreis
- 8 521 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch daran, dass die Ducati 750 SS-Linie bis ins Jahr 1973 zurückreicht, als Bologna eine Zweizylinder-Sportmaschine enthüllte, die Generationen von Motorradfahrern prägen sollte? Von der Ducati 750 SS 1974 über die Ducati 750 SS 1991, 1992 und 1993, die auf Frankreichs Landstraßen zur Legende wurden, bis zu den vollverkleideten Versionen der 90er-Jahre – diese Familie hat stets eine ganz eigene Lebensart gepflegt. Der Jahrgang 2002, den wir hier betrachten, markiert den Ausklang dieser Saga, eine Maschine, die voll und ganz zu ihren Entscheidungen steht, ohne der breiten Masse gefallen zu wollen.

Unter der Verkleidung leistet der 90°-L-Twin mit 748 cc 64 PS bei 8250 U/min und 59,8 Nm Drehmoment bei 6000 Touren. Auf dem Papier ist das bescheiden. Die Ducati 750 SS 2002 gibt der japanischen Konkurrenz jener Zeit rund fünfzehn PS vor – einer Suzuki SV 650 S oder einer Honda VTR 1000. Doch diese Italienerin auf ihre Zahlen zu reduzieren, hieße am Wesentlichen vorbeizugehen. Die Umstellung auf Einspritzung bei dieser Ducati 750 SS ie hat die Lastwechselreaktionen der Vergaserversionen beseitigt, namentlich der Ducati 750 SS 1994 und 1995, und dabei das vulkanische Temperament bewahrt, das den desmodromischen Twins aus Borgo Panigale eigen ist. Der Motor lebt von seinem Drehmoment, das bereits im mittleren Drehzahlbereich großzügig anliegt, statt von einem Galopp zum Begrenzer. Zwei Ventile pro Zylinder, ein Verdichtungsverhältnis von 9:1, ein Fünfganggetriebe: Die Technik setzt auf wirkungsvolle Einfachheit.
Das Fahrwerk baut auf den Gitterrohrrahmen aus Stahl, seit Jahrzehnten die Signatur von Ducati. Upside-down-Gabel mit 43 mm, Zentralfederbein hinten, doppelte 320-mm-Bremsscheiben mit Vierkolben-Sätteln vorne: Die Ausstattung ist ernst zu nehmen für eine Maschine dieser Hubraumklasse. Die 195 kg fahrfertig, inklusive des 16-Liter-Tanks, bleiben im Rahmen. Auf kurvigen Straßen offenbart die Ducati 750 SS ihre wahre Natur. Die Lenkung ist präzise, die Bremsen bissig, die Steifigkeit des Rahmens flößt Vertrauen ein, wenn man das Tempo erhöht. Die Bereifung in 120/70-17 und 160/60-17 bietet einen ordentlichen Kompromiss zwischen Grip und Stabilität.
Die Kehrseite der Medaille ist alles Übrige. Die auf 815 mm thronende Sitzbank erzwingt eine kompromisslos sportliche Haltung. Komfort ist ein Wort, das im Vokabular dieser Maschine nicht vorkommt. In der Stadt verwandeln der Wendekreis eines Fischerboots und die feindselige Ergonomie jedes Manöver in eine Kraftübung. Vergessen Sie den Beifahrer, vergessen Sie lange Autobahnfahrten, vergessen Sie allein die Idee, ein Schloss am Vorderrad zu befestigen, ohne zu fluchen. Die Ducati 750 SS hat nie behauptet, vielseitig zu sein, und diese Version 2001-2002, die letzte Ausführung der Baureihe, macht keinerlei Zugeständnisse. Ihre Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h bestätigt, dass sie nicht in der Kategorie der Raketen antritt, sondern in jener der reinen Fahrmaschinen.
Zum Neupreis von rund 8521 Euro im Jahr 2002 angeboten, wird die Ducati 750 SS heute zu unterschiedlichen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt gehandelt. Liebhaber der Ducati 750 SS Café Racer haben sie zu einer begehrten Umbaubasis gemacht, was originale Exemplare rar werden lässt. Wer eine Ducati 750 SS gebraucht in ordentlichem Zustand sucht, braucht Geduld. Dieses Motorrad richtet sich an Enthusiasten, die Motorcharakter und Fahrvergnügen über jedes rationale Kriterium stellen. Keine Anfängermaschine, kein Reisewerkzeug, auch kein Rennstreckenspielzeug. Einfach eine eigensinnige, klangvolle und liebenswerte italienische Sportlerin, die jene belohnt, die ihre Spielregeln akzeptieren.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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