Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1198 cc
- Leistung
- 160.0 ch @ 9500 tr/min (117.7 kW)
- Drehmoment
- 136.3 Nm @ 7500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 106 x 67.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 56 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins Ø 50 mm, déb : 170 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins TTX36, déb : 170 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 265 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Gewicht
- 235.00 kg
- Trockengewicht
- 212.00 kg
- Neupreis
- 24 290 €
Übersicht
Vier Klassensiege auf dem wildesten Berg Amerikas – das ist ein Palmarès, das einen Ruf begründet. Ducati macht keinen Hehl daraus und bringt konsequenterweise eine Sonderedition der Multistrada heraus, die den Namen dieses legendären Bergrennen trägt, bei dem der Asphalt oberhalb von 4.000 Metern dem Schotter weicht. Die Botschaft ist auf den ersten Blick klar: Ducati Corse Rot, weiße Flanken, Carbon wohin das Auge auch fällt. Das vordere Schutzblech, die Tankseitenverkleidungen, die Verkleidungsteile rund um den Gabelkopf, der Termignoni-Schalldämpfer. Details, die keinen Zweifel an den Absichten der Maschine lassen.

Was diese Pikes Peak-Version vor allem beansprucht, ist eine klare Sportausrichtung, die sich deutlich vom üblichen Allround-Charakter der Multistrada abhebt. Die kurze Carbon-Windschutzscheibe opfert etwas Windschutz zugunsten der Linie. Der Sattel mit roten Ziernähten, höhenverstellbar, erhält eine dünne Brücke zur Trail-Nutzung aufrecht. Die Pirelli Scorpion Trail II tun ihr Übriges, um die Illusion aufrechtzuerhalten. Doch unter diesem abenteuerlustigen Äußeren verbirgt sich eine Sportmaschine. Die 50-mm-Öhlins-Upside-down-Gabel und der TTX36-Zentralfederbein, beide vollständig mechanisch einstellbar, bestätigen das. Kein elektronisches Fahrwerksmanagement hier: Ducati zielt auf Fahrer ab, die wissen, wie man einen Einstellschlüssel hält, und den Unterschied zwischen Vorspannung und Zugstufe kennen. Das ist eine klare Entscheidung, kohärent mit der Positionierung dieser Edition, wird aber jene Fahrer abschrecken, die ihre Federung je nach Bedingungen vom Lenker aus anpassen möchten.
Die Bordelektronik ist an der übrigen Maschine dennoch sehr reichhaltig bestückt. Die Pikes Peak übernimmt das TFT-Farb-Cockpit mit Bluetooth-Konnektivität, die Inertialmesseinheit IMU, vollständige LED-Scheinwerfer mit Kurvenbeleuchtung sowie Brembo M50-Zangen an 320-mm-Scheiben vorne. Die vier Fahrmodi Urban, Touring, Sport und Enduro, Cornering-ABS, Traktionskontrolle, Wheelie-Control und Berganfahrhilfe vervollständigen das Paket. Im Jahr 2016 boten nur wenige Maschinen dieses Kalibers ein derartiges Niveau an aktiver Elektronik.

Das Herzstück all dessen bleibt der L-Zweizylinder mit 1.198 cc, ausgestattet mit der DVT-Variablen-Ventilsteuerung, einer Technologie, die es dem Motor ermöglicht, die Nockenwellensteuerung drehzahlabhängig anzupassen. In der Praxis ergibt das einen Motor, der ab mittleren Drehzahlen kräftig schiebt und seine 160 PS bei 9.500 U/min ohne Rauheit bereitstellt. Das Drehmoment von 136,3 Nm liegt bei 7.500 U/min an. Auf 235 kg Fahrgewicht sind die Empfindungen direkt. Die Multistrada Pikes Peak ist kein Motorrad für Anfänger, und auch nicht für den Sonntagsfahrer, der am Café-Tisch nur Eindruck schinden möchte. Es ist eine Sport-Trail-Maschine für erfahrene Fahrer, die bereit sind, den Preis ihrer Ambitionen zu zahlen. Und dieser Preis gibt tatsächlich zu denken: 24.290 Euro laut Preisliste. Das ist der Preis einer hochwertigen Ausstattung, eines ausgefeilten Motors und einer echten Rennsportgeschichte. Aber zu diesem Tarif wird der Vergleich mit einer KTM 1290 Super Adventure oder einer BMW S 1000 XR je nach geplantem Einsatzzweck zu einer legitimen Diskussion.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS in curves
- Bluetooth
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!