Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1198 cc
- Leistung
- 147.0 ch @ 9250 tr/min (108.1 kW)
- Drehmoment
- 123.6 Nm @ 7750 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 106 x 67.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 56 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier fixé sur les têtes de cylindres
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins Ø 48 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins, déb : 149 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.30 bar
- Hinterreifen
- 190/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 795.00 mm
- Tankinhalt
- 16.50 L
- Gewicht
- 211.00 kg
- Trockengewicht
- 185.00 kg
- Neupreis
- 17 790 €
Übersicht
Bei Ducati war Schwarz immer eine Frage der Positionierung. Die früheren „Dark"-Versionen setzten auf preisliche Zugänglichkeit und strichen den Schnickschnack, um jene zu verführen, die ihre Euros zählen, bevor sie unterschreiben. Die Monster 1200 S Black on Black kehrt diese Logik radikal um: Sie kostet mehr, bietet mehr, und bekennt sich dazu ohne Komplexe – für 17 790 Euro.

Optisch ist das Angebot stimmig. Matt- und Hochglanzschwarz teilen sich die Karosserie mit nahezu militärischer Strenge, bis der Blick an den roten Zierlinien auf den Felgen hängen bleibt. Ein Hauch Rot auf schwarzem Grund – so alt wie Bologna selbst, aber es funktioniert noch immer. Die Monster trägt dieses sichtbare Stahlrohrgitter, das zu den ehrlichsten Stilmerkmalen des Segments gehört: eine Struktur, die genau das sagt, was sie ist, anstatt sich unter Plastikverkleidungen zu verstecken. Im Stand, bei jedem Licht, behauptet die Maschine ihre Präsenz, ohne zu übertreiben. Das ist kalkulierte Nüchternheit.
Unter diesem monochromen Kleid findet sich dieselbe Mechanik wie bei der Standard-1200 S: Der L-Zweizylinder mit 90 Grad und 1198 cc leistet 147 PS bei 9 250 U/min und 123,6 Nm Drehmoment bei 7 750 U/min. Ein Motor mit Temperament, mit einem direkten Schub im mittleren Drehzahlbereich, der die Handgelenke wachrüttelt. Er konkurriert nicht mit den Vierzylindern der Kawasaki Z1000 oder Yamaha MT-10 in Sachen roher Leistung, besitzt jedoch jenen ausgeprägten Charakter, den die bolognischen Zweizylinder besser vermitteln als irgendjemand sonst. Der Stahlrohrrahmen verbindet beide Zylinderköpfe – ein Konzept, das sein Alter hat, seine Relevanz auf der Straße aber seit Jahrzehnten unter Beweis gestellt hat.
Die Ausstattung der S-Version rechtfertigt einen Teil des Preises. Die Öhlins-Federelemente – eine 48-mm-Upside-down-Gabel vorne und ein Mono-Federbein hinten – sind vollständig einstellbar. Die radial montierten Brembo-Zangen beißen auf 320-mm-Scheiben, was die Bremsanlage für einen Roadster dieser Hubraumklasse in die Spitzengruppe einreiht. Die Liste der Elektronikausstattung ist lang: Inertialmesseinheit IMU, Cornering-ABS, Traktionskontrolle, Anti-Wheelie, drei Fahrmodi, bidirektionaler Quickshifter, farbiges TFT-Display. Bei einer Maschine, deren DNA einst roh und direkt sein sollte, stellt diese Anhäufung elektronischer Technologien einen klaren Bruch dar. Für manche ist das ein Verrat am ursprünglichen Konzept. Für andere ist es genau das, was es einem vernünftigen Fahrer ermöglicht, 147 PS auf den 185 kg Trockengewicht der Maschine zu genießen, ohne im Graben zu landen.
Die Zielgruppe ist recht klar: der erfahrene Fahrer, der einen Roadster mit Charakter, Technologie und einem wiedererkennbaren Look sucht und nicht zu sehr auf den Preis schaut. Das ist kein Einsteigermotorrad und auch kein echtes Streckenwerkzeug im engeren Sinne. Es ist ein urbanes und touristisches Begehrlichkeitsobjekt, gedacht für jene, die dem, was sie in Schaufensterscheiben sehen, genauso viel Bedeutung beimessen wie dem, was sie in der Kurvenausfahrt spüren. Die Black on Black ist im Wesentlichen eine 1200 S, die sich fürs Ausgehen angezogen hat. Nicht mehr, nicht weniger – und das ist bereits eine ganze Menge.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS Bosch 9MP de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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