Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1198 cc
- Leistung
- 195.0 ch @ 10750 tr/min (142.3 kW)
- Drehmoment
- 132.0 Nm @ 9000 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5:1
- Bohrung × Hub
- 112.0 x 60.8 mm (4.4 x 2.4 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Desmodromic valve control
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Monocoque Aluminium
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Slipper and self-servo wet multiplate clutch with hydraulic control
- Vorderradaufhängung
- Öhlins NIX30 43mm with TiN, fully adjustable usd fork. Electronic compression and rebound damping adjustment.
- Hinterradaufhängung
- Fully adjustable Ohlins TTX36 unit. Electronic compression and rebound damping adjustment. Adjustable linkage
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Floating discs. Four-piston calipers. Radially mounted.
- Hinterradbremse
- Single disc. Two-piston calipers.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.10 bar
- Hinterreifen
- 200/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.20 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Radstand
- 1437.00 mm
- Länge
- 2075.00 mm
- Breite
- 810.00 mm
- Höhe
- 1110.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 188.00 kg
- Trockengewicht
- 164.00 kg
- Neupreis
- 33 259 €
Übersicht
Als Ducati die 1199 Panigale im Jahr 2012 vorstellte, glaubten viele, es handele sich um eine reine Designübung. Ein Zweizylinder mit 195 PS, eine Rahmenstruktur ohne traditionellen Rahmen, ein Trockengewicht von 164 kg bei 188 kg fahrfertig: auf dem Papier klingt das wie Fiktion. Auf der Straße ist es jedoch eine ohrenbetäubende Ohrfeige für die gesamte japanische Konkurrenz. Die Ducati 1199 Panigale S ist eine von diesen seltenen Maschinen, die die Regeln des Spiels neu definieren, anstatt sie einfach nur besser anzuwenden.

Der Superquadro-Motor verdient besondere Aufmerksamkeit, da er das Herzstück der gesamten Konstruktion bildet. Ein V2 mit einem Hubraum von 1.198 cm³ mit einem überdimensionierten Bohrungsdurchmesser von 112 mm bei einem nur 60,8 mm langen Hub: Abmessungen, die an einen Flat-Track-Motor amerikanischer Bauart und nicht an eine Straßen-Superbike erinnern. Diese kurze Bauweise ermöglicht hohe Drehzahlen, sehr hohe Drehzahlen, um 195 PS bei 10.750 U/min und 132 Nm bei 9.000 U/min zu erzielen. Die Desmodrom-Steuerung wurde beibehalten, verzichtet jedoch auf die ikonischen Riemenscheiben der Pantah-Modelle und setzt stattdessen auf einen Kettenantrieb. Titanventile, Vacural-Gehäuse, Kurbelwelle mit Lagern: jedes technische Detail dient sowohl der Leistung als auch der Gewichtsreduktion. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das von einem Superquadro-Motor mit 1.198 cm³ angetrieben wird, der etwa 195 PS leistet und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 300 km/h erreichen kann. Keine japanische Maschine mit vier Zylindern bietet dieses Leistungsgewicht in einem Zweizylinder, und die CBR1000RR oder GSX-R1000 der damaligen Zeit haben in den Vergleichszahlen das Nachsehen.
Die Version S geht noch weiter und bietet eine Elektronikausstattung, die die meisten Fahrer nicht voll ausnutzen werden. Die Öhlins NIX30-Federungen vorne und TTX36 hinten profitieren von einer elektronischen Einstellung von Kompression und Dämpfung, einer Technologie, die direkt aus der Weltmeisterschaft stammt. Das ABS arbeitet auf drei Eingriffsstufen, die Traktionskontrolle DTC passt sich auf acht Positionen an, und das EBS-System steuert das Engine Braking auf parametrierbare Weise. Drei Einspritzkennlinien ermöglichen den Wechsel von einer brachialen, kraftvollen Leistung zu einem Regenmodus, der auf 120 PS begrenzt ist. Das volle digitale TFT-Armaturenbrett vermittelt den Eindruck, ein Prototyp und kein Motorrad zu fahren, das beim Händler verkauft wird. Dieses Ausstattungsniveau rechtfertigt zum Teil den angegebenen Preis von 33.259 Euro, obwohl ein Vergleich mit dem Aprilia RSV4 Factory, der mit einem vielseitigeren Vierzylinder ausgestattet ist, für diejenigen, die ein Alltagsmotorrad suchen, durchaus relevant ist.
Die große architektonische Neuerung, die die Puristen schwer hinnehmen konnten, war der Verzicht auf den Fachrahmen. Der Motor übernimmt hier eine fast vollständige tragende Funktion, unterstützt von einer Aluminium-Monocoque, die auch als Luftfiltergehäuse dient. Der Schwingarm ist direkt an den Motorgehäuse befestigt. Dieses radikale Konzept erklärt das Trockengewicht von 164 kg, eine Zahl, die die Ducati 1199 Panigale S in die gleiche Leichtbauklasse wie eine Triumph Daytona 675 einordnet, also zehn Kilogramm weniger als ihre Vier-Zylinder-Konkurrenten. Die 43-mm-Upside-Down-Gabel mit elektronischer Einstellung ergänzt ein Fahrwerk, das in erster Linie für die Rennstrecke konzipiert ist. Die Sitzhöhe von 825 mm und die sehr engagierte Fahrposition lassen keinen Zweifel an der Zielgruppe: erfahrene Fahrer, die eine Rennstrecke lesen können und keine Angst vor einem Motorrad haben, das dauerhafte körperliche Beteiligung erfordert.
Auf dem Gebrauchtmarkt ist die Ducati 1199 Panigale S weiterhin bei Kennern gefragt, und die Meinungen der Besitzer stimmen darin überein, dass sich die Zuverlässigkeit durch den Wechsel von Riemen auf Ketten verbessert hat, was die Hauptunterschrittsintervalle von 12.000 auf 24.000 km verlängert hat. Die Verarbeitungsqualität ist seriös, die Oberflächen sind sauber verarbeitet. Es ist kein Motorrad für Zauderer oder für diejenigen, die ein vielseitiges Motorrad suchen. Es ist eine für die Straße zugelassene Rennstreckenwaffe, die von Ingenieuren entworfen wurde, die sich keine Kompromisse auferlegten. Für diejenigen, die eine Ducati 1199 Panigale S suchen und wissen, wo sie stehen, gibt es keine vergleichbare Erfahrung mit einem Zweizylinder.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en option
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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