Schlüsselleistung
Technische Daten
- Schmierung
- — → By pump
- Rahmen
- — → Tubular steel
- Vorderradaufhängung
- — → Telescopic fork
- Hinterradaufhängung
- — → Monoshock
- Federweg vorne
- — → 150 mm (5.9 inches)
- Federweg hinten
- — → 50 mm (2.0 inches)
- Vorderradbremse
- Single disc → Single disc. 2-piston
- Vorderreifen
- 130/60-13 → 90/90-R17
- Hinterreifen
- 130/60-13 → 100/80-R18
- Bodenfreiheit
- — → 180.00 mm
- Tankinhalt
- 5.50 L → 16.00 L
Motor
- Hubraum
- 148 cc
- Leistung
- 14.0 ch @ 8000 tr/min (10.2 kW)
- Drehmoment
- 11.3 Nm @ 6000 tr/min
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Air
- Verdichtungsverhältnis
- 9.5:1
- Bohrung × Hub
- 57.0 x 57.8 mm (2.2 x 2.3 inches)
- Kraftstoffsystem
- Carburettor. UCAL Mikuni BS-26
- Steuerung
- Overhead Valves (OHV)
- Schmierung
- By pump
- Zündung
- CDI
- Starter
- Electric & kick
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubular steel
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Telescopic fork
- Hinterradaufhängung
- Monoshock
- Federweg vorne
- 150 mm (5.9 inches)
- Federweg hinten
- 50 mm (2.0 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. 2-piston
- Hinterradbremse
- Expanding brake (drum brake)
- Vorderreifen
- 90/90-R17
- Hinterreifen
- 100/80-R18
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 790.00 mm
- Radstand
- 1300.00 mm
- Bodenfreiheit
- 180.00 mm
- Länge
- 2020.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 136.00 kg
- Trockengewicht
- 130.00 kg
Übersicht
Diese Apache150 aus dem Jahr 2011 erinnert uns an eine Zeit, in der der brasilianische Markt uns schmucklose Vorschläge sandte. Dafra, eine in Europa wenig bekannte Marke, setzte damals auf Erschwinglichkeit mit einer Einsteiger-Sportmaschine, die ihre wirtschaftlichen Ursprünge voll und ganz akzeptierte. Ein Viertakt-Einzylinder mit 147,5 cm³ Hubraum, ein Mikuni-Vergaser und Luftkühlung: Das Rezept ist einfach, fast archaisch für ein Motorrad mit dem Stempel 2011.

Der Motor mit seinen 14 PS bei 8000 U/min und seinem Drehmoment von 11,3 Nm bei 6000 U/min beansprucht nicht, das Segment zu revolutionieren. Die moderate Kompression von 9,5:1 und die nahezu quadratischen Bohrungs- und Hubmaße verraten ein Streben nach Zuverlässigkeit und Laufruhe eher als nach purer Leistung. Auf der Straße atmet diese Mechanik Gelassenheit und beschleunigt die 136 kg vollgetankt auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 118 km/h. Es ist ein Motorrad zum Lernen, zum unbeschwerten Spaßhaben, fernab vom Wahnsinn der großen Maschinen.
Das Rohrrahmen-Chassis und die konventionelle Federung – Teleskopgabel vorn, Einarmschwinge mit Zentralfederbein hinten – bestätigen diese Positionierung. Die Bremsen, mit einer einfachen Scheibe vorn und einer Trommel hinten, sind für den Stadt- oder Landstraßeneinsatz effektiv, werden aber zu keinen Exzessen ermutigen. Der Kettenantrieb mit einem Fünfgang-Getriebe erledigt seine Arbeit ohne Überraschungen. Mit einer Sitzhöhe von 790 mm und einem 16-Liter-Tank zielt die Apache150 klar auf den Einsteiger oder den Stadtbewohner, der nach einer leichten und handlichen Maschine sucht.
Im Vergleich zu den damaligen, technisch anspruchsvolleren und teureren Honda CBR125R oder Yamaha YZF-R125 begnügte sich die Dafra damit, das sportliche Erscheinungsbild zu einem sehr günstigen Preis anzubieten. Ihr Radstand von 1300 mm und die Bodenfreiheit von 180 mm verliehen ihr eine solide Stabilität, aber der Spaß lag in ihrer leichten Handhabung, nicht in ihren Leistungsdaten. Sie war das Gegenteil einer anspruchsvollen Sportmaschine.
Diese Apache150 richtete sich an den Anfänger, der den Sportstil ohne großen finanziellen Aufwand erleben wollte, oder an den Stadtmotorradfahrer, der eine einfache und robuste Alternative für die täglichen Wege suchte. Eine anspruchslose Maschine, die daran erinnerte, dass Fahrspaß auch ohne Hochtechnologie möglich ist.
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