Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 889 cc
- Leistung
- 119.0 ch @ 10000 tr/min (87.5 kW)
- Drehmoment
- 93.0 Nm @ 7000 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 78 x 62.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 118 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons (Stylema monobloc)
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 195.00 kg
- Neupreis
- 13 399 €
Übersicht
Motorrad: Yamaha R9 900 (2025)

War das Segment der reinen Sportmotorräder wirklich dazu verdammt, unter dem Druck von Normen und Kosten zu verschwinden? Yamaha schien mit dem Rückzug der homologierten R1 das Konzept begraben zu haben. Doch nun holt Hamamatsu mit dieser R9 einen Hasen aus dem Hut. Die Idee ist verdammt intelligent und pragmatisch: den CP3-Dreizylinder, dieses 889 cm³ Juwel, das bereits auf der MT-09 gefeiert wurde, in ein spezielles Sportmotorradchassis zu packen. Das Ergebnis? 119 PS bei 10.000 U/min und 93 Nm Drehmoment, Zahlen, die auf dem Papier die Liebhaber von Supersportlern zum Grinsen bringen könnten. Doch genau hier wird es interessant. Mit nur 195 kg in fahrbereitem Zustand verspricht diese Yamaha R9 2025 ein teuflisches Leistungsgewicht. Sie zielt nicht auf den Specs-Krieg ab, sondern auf Effizienz und reines Gefühl. Im Vergleich zu einer vielseitigeren Aprilia RS 660 oder einer etwas zu gemäßigten R7 positioniert sie sich als Rächer, ein Werkzeug, das für intensiven Fahrspaß ohne das erdrückende technische Gepäck eines Hypersportlers ausgelegt ist.
Tauchen wir in ihre Anatomie ein. Yamaha hat alles von Grund auf neu aufgelegt und ein neuartiges Deltabox-Chassis entworfen, das rigider und überraschend leicht mit 9,7 kg ist. Es ist das Skelett einer Ballerina, ein direktes Erbe der Philosophie, die die Triumph Daytona 675 zum Beben brachte. Die maßgefertigte KYB-Federung mit separaten Einstellungen und Kashima-Beschichtung sowie die radial montierte Brembo Stylema-Bremsanlage sprechen klar die Sprache der Rennstrecke. Doch das wahre Genie liegt im Ansatz. Yamaha vermeidet sorgfältig den Begriff "Superbike". Diese R9 ist ein Supersport, eine zugänglichere Kategorie, in der Agilität Vorrang vor reiner Leistung hat. Die elektronischen Assistenzsysteme, die von einer 6-Achsen-IMU verwaltet werden, sind umfassend, aber bemerkenswert intuitiv. Vier Leistungsmodi, eine einstellbare Traktionskontrolle, ein Wheelie-Kontrollsystem und sogar ein Tempomat. Es ist raffiniert, aber nicht undurchsichtig, weit entfernt von den Gaswerkmotoren, die die Referenzen des Segments geworden sind. Man spürt, dass das Ziel war, eine Maschine zu schaffen, die den Fahrer verwöhnt, anstatt ihn mit Optionen zu erdrücken.

Für wen richtet sie sich also? Klare Antwort: Für den sportlichen Tourenfahrer, der ehrliche Empfindungen ohne die Nachteile eines Rennmaschinen sucht, oder für den Rennstreckenanfänger, der ein progressives und weniger teures Werkzeug möchte. Der Dreizylinder, mit seinem berauschenden Charakter und seinem großzügigen Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen, ist in jeder Situation viel einfacher zu handhaben als ein aufgeladener Vierzylinder. Die Position, obwohl engagierter als auf einer R7 mit ihren umgekehrten Lenkern, wird als weniger radikal als die alte R6 beschrieben. Bleibt die Frage des Stils, und hier trifft Yamaha einen Volltreffer. Die R9 ist von einer wunderschönen Spannung, sowohl aggressiv als auch fließend. Die Flügel sind umstritten, aber sie sind nicht nur für das Posen da, sondern tragen zur Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten bei. Das Gesamtbild strahlt Effizienz aus.
Der angekündigte Preis von rund 13.399 Euro ist ein massives Argument. Er positioniert die R9 in einer sehr wettbewerbsfähigen Position, deutlich unter den italienischen High-End-Modellen. Für diesen Preis erhält man ein neues Sportmotorrad, das technisch ausgereift ist und einen einzigartigen Charakter besitzt. Yamaha gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h an, einen mehr als ehrenwerten Wert, der für alle realen Anwendungen, auf der Straße oder auf der Rennstrecke, vollkommen ausreichend ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Yamaha R9 2025 nicht das leistungsstärkste Sportmotorrad auf dem Markt ist, aber vielleicht das klügste. Sie belebt den Geist der zugänglichen und aufregenden Sportmotorräder wieder, ein gewagtes und mehr als willkommenes Unterfangen. Der Ball liegt nun bei den Motorradfahrern. Wenn die Verkaufszahlen stimmen, hat Yamaha vielleicht eine ganze Kategorie neu gestartet.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 9
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- ABS Cornering
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- ABS déconnectable
- Contrôle anti wheeling
- Jantes forgées
- Contrôle de glisse
- Embrayage anti-dribble
- Centrale inertielle
- Contrôle du frein moteur
- Limitateur de vitesse dans les stands
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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