Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 200.0 ch @ 13500 tr/min (147.1 kW)
- Drehmoment
- 113.8 Nm @ 11500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps, calage de type Crossplane - 270° - 180° - 90° - 180°
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 50.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique Deltabox en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée FGK219 Ø 43 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins TTX YA468
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 190/55-17
Abmessungen
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 196.00 kg
- Neupreis
- 47 999 €
Übersicht
Wenn ein Langstreckenteam den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft holt und bei den legendären 8 Stunden von Suzuka nur knapp am Sieg vorbeischrammt, ist die Versuchung groß, aus dieser Leistung Kapital zu schlagen. Yamaha Europe und der YART GYTR Pro Shop haben nicht widerstanden, und man wird es ihnen kaum vorwerfen können. Das Ergebnis ist eine R1 1000 im Farbkleid des österreichischen Rennstalls, erhältlich in drei Ausbaustufen: Base, Evo und Factory. Drei Stufen für drei Grade des Wahnsinns, wenn man so will.

Schon in der Einstiegsversion liest sich das Datenblatt atemberaubend. Der Crossplane-Reihenvierzylinder mit 998 cm3 und seiner ungewöhnlichen Zündfolge von 270-180-90-180 Grad leistet 200 PS bei 13 500 U/min und liefert 113,8 Nm Drehmoment bei 11 500 Touren. Diesen Motor kennt man: bissig, ausdrucksstark, mit einem Charakter, den weder der Triebwerk der ZX-10R noch der der S1000RR ganz so reproduzieren können. Hier atmet er durch eine komplette Akrapovic-Anlage und profitiert von einem speziellen Kühler-Kit, um auch die längsten Trackday-Sessions zu überstehen. Das Ganze in einem Deltabox-Rahmen aus Aluminium, der die Masse bei 196 kg fahrfertig hält, inklusive des 17-Liter-Tanks. Auf dem Papier ist das eine reinrassige Rennstreckenwaffe.
Das Fahrwerk bestätigt diese Ausrichtung ohne jede Zweideutigkeit. Öhlins liefert die 43-mm-USD-Gabel FGK 219 und das Federbein TTX YA468, ergänzt durch einen Lenkungsdämpfer. Beim Bremssystem kommt Brembo zum Einsatz: radiale GP4-RX-Bremszangen, rennstreckentaugliche Z04-Beläge, 320-mm-T-Drive-Bremsscheiben vorne und ein Corsacorta-Hauptbremszylinder. Geschmiedete Marchesini-Aluminiumfelgen mit Bridgestone-V02-Slicks ersetzen die Serienräder. Von einer straßenzugelassenen Sportmaschine, die man gelegentlich auf die Rennstrecke mitnimmt, kann hier keine Rede mehr sein. Hier geht es um einen kaum getarnten Rennboliden.

Die Ausstattungsliste setzt noch eins drauf: Racing-ECU, Fußrastenanlage in Rückwärtsposition, Schnellwechselsystem für das Hinterrad, Emulator zur ABS-Deaktivierung, Carbonverkleidung, Motordeckelprotektoren, MRA-Windschild, Bremshebelschutz, programmierbare Lenkerschalter. Jedes Teil, ob von GYTR, YART oder GB Racing, erfüllt einen konkreten Zweck im intensiven Streckeneinsatz. Nichts davon ist reine Kosmetik. Die Basisversion steht bei 39 999 Euro netto, inklusive Lieferung innerhalb Europas. Wer noch weiter gehen will, erhält in der Evo-Variante nochmals aufgewertete Öhlins- und Brembo-Komponenten, während die Factory-Version eine Motorvorbereitung mit 220 PS Leistung beinhaltet. Der Bruttopreis der mittleren Ausführung klettert auf 47 999 Euro. Hier bewegt man sich in preislichen Sphären, in denen nur überzeugte Rennstreckenfahrer und Sammler den Scheck unterschreiben, ohne mit der Wimper zu zucken.

Yamaha kündigt eine limitierte Produktion an, ohne die genaue Stückzahl zu nennen. Die vorherige Edition von 2022 umfasste gerade einmal 20 Exemplare. Man darf vernünftigerweise eine ähnliche Größenordnung vermuten. Dies ist kein Motorrad für die Sonntagsrunde über die Landstraßen der Provence. Es ist ein Objekt purer Leidenschaft, bestimmt für Fahrer, die ein solches Vorbereitungsniveau auszuschöpfen wissen und über das nötige Budget für Wartung, Reifen und Trackdays verfügen. Gegenüber einer Ducati Panigale V4 SP2 oder einer BMW M 1000 RR spielt diese R1 YART eine andere Karte aus: die der Langstrecke, der Seltenheit und eines sehr konkreten Wettbewerbserbes. Kein bloßer Aufkleber auf einer Verkleidung, sondern eine echte Verlängerung der Maschine, die im Scheinwerferlicht von Suzuka gekämpft hat.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,92 cm / 4.3 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Amortisseur de direction
- Indicateur de vitesse engagée
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Contrôle anti wheeling
- Jantes forgées
- Contrôle de glisse
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!