Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- 10 999 € → 11 599 €
Motor
- Hubraum
- 889 cc
- Leistung
- 119.0 ch @ 10000 tr/min (87.5 kW)
- Drehmoment
- 93.2 Nm @ 7000 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 78 x 62.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée totalement réglable de 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins, déb : 122 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 190.00 kg
- Neupreis
- 11 599 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an die erste MT-09 und ihre wachsweichen Federelemente? Yamaha offensichtlich sehr gut. Die SP-Version der MT-09 900 Modelljahr 2022 tritt mit einer klaren Mission an: dasselbe kompromisslos brachiale Temperament zu bieten, aber mit einem Fahrwerk, das endlich mithalten kann. Und auf dem Papier scheint der Vertrag erfüllt.

Der Dreizylinder mit 889 cm3 bleibt das Herzstück des Projekts. Mit 119 PS bei 10 000 U/min und 93,2 Nm Drehmoment, die bereits ab 7 000 Touren anliegen, schiebt der CP3-Motor kräftig an, schiebt früh an und lässt sich nie lange bitten. Die Pferdestärken entfalten sich mit einer fröhlichen Brutalität, die den Fahrer bei jeder Gasdrehung in den Sattel presst. Was die reinen Fahrleistungen betrifft, platzieren die 225 km/h Spitze und die 190 kg fahrfertig die Japanerin im oberen Segment gegenüber einer Triumph Street Triple RS oder einer Ducati Monster, zwei direkte Konkurrentinnen, die keine Geschenke machen. Gute Nachricht für A2-Führerscheininhaber: ein spezielles Steuergerät reduziert die Leistung auf 70 kW, mit der Möglichkeit einer Drosselung auf 35 kW. Damit können Fahranfänger die ausgereifteste Version des MT-09-Katalogs genießen, ohne zwei Jahre warten zu müssen.
Was die SP wirklich von ihrer Serienschwester unterscheidet, sind die Federelemente. Die 41-mm-Upside-Down-Gabel von KYB trägt eine DLC-Beschichtung auf ihren Standrohren, eine Oberflächenbehandlung, die die Reibung verringert und die Geschmeidigkeit des Ansprechverhaltens über die 130 mm Federweg verbessert. Einstellbar in Zug- und Druckstufe sowie Vorspannung, bietet sie anspruchsvollen Fahrern einen echten Spielraum. Am Heck hat Yamaha den Lieferanten gewechselt und die Aufgabe einem vollständig einstellbaren Öhlins-Federbein anvertraut, mit 122 mm Federweg und einem ausgelagerten Vorspannrad, das ohne Werkzeug zugänglich ist. Der Zugewinn an Präzision und Stabilität gegenüber der Serienausstattung ist spürbar. Bei der Bremsanlage bleibt die Ausstattung klassisch, aber wirkungsvoll: vorne zwei 298-mm-Scheiben mit radial montierten Vierkolben-Sätteln, hinten eine 245-mm-Scheibe. Das Ganze auf 120/70-17 und 180/55-17 bereift.
Bei der Ausstattung spart die MT-09 SP nicht. Farb-TFT-Display, IMU-Trägheitsplattform, weiterentwickelte Traktionskontrolle, Schlupfregelung, Wheelie-Kontrolle, Motorbremsenregelung, Tempomat in 2-km/h-Schritten einstellbar. Man kann sich über den Nutzen eines Tempomaten auf einer Maschine streiten, die einen permanent anfleht, Gas zu geben, aber auf langen Autobahnfahrten mit dem 14-Liter-Tank ist das ein willkommener Komfort. Der Durchschnittsverbrauch der Yamaha MT-09 SP 900 liegt bei etwa 5,5 Litern auf hundert Kilometer im Mischbetrieb, was eine ordentliche, wenn auch nicht außergewöhnliche Reichweite ergibt. Die Optik entlehnt ihre Designsprache der R1M mit einer gebürsteten und eloxierten Aluminium-Schwinge im Rohzustand, getönten Bremsflüssigkeitsbehältern, einer Sitzbank mit Doppel-Ziernaht und einer spezifischen Farbgebung, die dem Ganzen einen willkommenen Premium-Charakter verleiht.
Der Preis der Yamaha MT-09 SP 900 liegt bei 11 599 Euro, also rund 1 500 Euro mehr als die Standardversion. Der Aufpreis rechtfertigt sich hauptsächlich durch das Öhlins-Federbein, die DLC-Beschichtung der Gabel, die spezifische Schwinge und den Tempomat. Für einen Roadster dieses Kalibers bleibt der Tarif wettbewerbsfähig gegenüber der Street Triple RS, die locker die 12 000-Euro-Marke überschreitet. Ob Sie nun den Preis der Yamaha MT-09 SP 900 2023 in Frankreich suchen oder den des Jahrgangs 2025 – rechnen Sie mit einer Rechnung in dieser Größenordnung, mit den üblichen jährlichen Anpassungen. Die MT-09 SP richtet sich an Motorradfahrer, die einen temperamentvollen, gut gefederten, mit Elektronik vollgepackten Roadster wollen, der alles kann: Stadt, Landstraße, sportliche Wochenendausfahrten. Sie gibt nicht vor, eine Sportmaschine zu sein, sie spielt nicht die Reiseenduro. Sie bleibt dem treu, was sie immer war: eine Maschine für rohe Fahrerlebnisse, nun endlich bedient von einem Fahrwerk, das sie nicht mehr im Stich lässt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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