Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 2458 cc
- Leistung
- 167.0 ch @ 6000 tr/min (122.8 kW)
- Drehmoment
- 221.0 Nm @ 4000 tr/min
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 110.2 x 85.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- struture en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 47 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 107 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Brembo Ø 300 mm, étrier 4 pistons
- Vorderreifen
- 150/80-17
- Vorderreifendruck
- 2.90 bar
- Hinterreifen
- 240/50-16
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 750.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Trockengewicht
- 294.00 kg
- Neupreis
- 25 000 €
Übersicht
Wenn Triumph seine Rocket III GT in Schwarz taucht, ist das keine bloße ästhetische Laune. Es ist ein Statement. Die Triple Black 2021 treibt die Dark-Side-Logik auf die Spitze, und das Ergebnis lässt niemanden kalt. Auf 1000 Exemplare limitiert, setzt diese Sonderversion auf Exklusivität bei einem Cruiser, der ohnehin alles andere als gewöhnlich war.

Die Basis kennt man: ein Dreizylinder mit 2458 cm3, der größte Serienmotor, der je in ein Motorrad verbaut wurde. Die Zahlen sind schwindelerregend. 167 PS bei 6000 U/min sind fast nebensächlich angesichts der 221 Nm Drehmoment, die bereits ab 4000 Touren anliegen. Diese Art von Schub findet man nirgendwo sonst auf zwei Rädern. Selbst die Ducati Diavel V4 oder die BMW R 18, beide durchaus charakterstark, spielen nicht in derselben Kategorie mechanischer Brutalität. Das Ganze wird über ein Sechsganggetriebe und einen Kardanantrieb übertragen, denn bei diesem Drehmomentniveau würde eine Kette nicht lange mitspielen.
Was also unterscheidet diese Triple Black von der bereits im Katalog geführten Rocket III GT Phantom Black? Die Antwort liegt in einer Liste schwarz veredelter Bauteile: Kühler, Gabelbrücken, Scheinwerfereinfassungen, Bremssattelhalter, Lenker, Lenkerklemmböcke, Auspuff, Fußrasten, Heckrahmen, Sissy-Bar und Vorderkotflügel, letzterer nun aus Carbon gefertigt. Das Detail, das diese Version in den Rang eines Ausnahmestücks erhebt, ist der Tank. Triumph überlagert dort drei unterschiedliche Lackschichten, von Granitgrau über tiefes Braun bis hin zu totalem Schwarz. Der Effekt ist subtil, je nach Lichteinfall kaum fassbar. Jedes Exemplar wird mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert, zur Erinnerung daran, dass man auf einer nummerierten Serie fährt.
Beim Fahrwerk bleibt das Rezept identisch zur Standard-GT. Aluminiumrahmen, 47-mm-Upside-down-Gabel, Mono-Federbein hinten, Brembo-Bremsanlage mit doppelter 320-mm-Scheibe vorn in Radialmontage. Die 294 kg Trockengewicht machen aus dieser Triumph keine Ballerina, doch das Fahrwerk steckt alles klaglos weg. Die Sitzhöhe von 750 mm erlaubt den meisten Staturen, sorglos beide Füße auf den Boden zu setzen. Im Vergleich zur aggressiveren R-Version setzt die GT auf Komfort für Fahrer und Beifahrer: entspannte Sitzposition, durchdachterer Soziussitz. Sie ist eine muskulöse Tourerin, kein Boulevard-Dragster. Ihr 18-Liter-Tank erzwingt regelmäßige Stopps, die einzige echte Schwäche für Autobahnfresser, doch bei 235 km/h Höchstgeschwindigkeit verlangt niemand von ihr, einen Kontinent am Stück zu durchqueren.
Bei 25 000 Euro ist die Rechnung gesalzen. Wir sprechen von einem Preis über dem einer Gold Wing oder einer K 1600 GT, deutlich vielseitigeren Maschinen. Doch die Rocket III Triple Black zielt nicht auf dasselbe Publikum. Sie richtet sich an jene, die ein seltenes Objekt wollen, eine außergewöhnliche Mechanik in sorgfältiger Aufmachung. Die Art Motorrad, die man ebenso sehr für das wählt, was sie erzählt, wie für das, was sie auf der Straße leistet. Triumph erfindet hier technisch nichts neu. Die Marke begnügt sich damit, ihre maßloseste Kreatur in einen Mantel aus Finsternis zu hüllen, und für Liebhaber des Genres ist das ausreichend.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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