Schlüsselleistung
Technische Daten
Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.
Motor
- Hubraum
- 645 cc
- Leistung
- 74.0 ch @ 9000 tr/min (54.4 kW)
- Drehmoment
- 63.7 Nm @ 7400 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5:1
- Bohrung × Hub
- 81 x 62.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 39 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 125 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 800.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 196.00 kg
- Trockengewicht
- 169.00 kg
- Neupreis
- 5 749 €
Übersicht
Suzuki hat lange ein subtiles Spiel mit seinem SV 650 gespielt. In einer Welt von Roadstern, die von schreienden Vierzylindern dominiert werden – denken Sie an die Honda Hornet, die Yamaha Fazer oder sogar die Suzuki Bandit – zeichnete sich der SV 650 durch sein Herz aus: einen 90°-V-Zweizylinder, ein Motor, der mehr vom Gefühl als vom Tacho spricht. Die erste Generation, die 1999 auf den Markt kam, hatte bereits durch ihren zugänglichen und lebendigen Charakter überzeugt. Im Jahr 2003 beschloss Suzuki jedoch, ihm einen neuen Look und eine neue Statur zu verleihen und ihn als SVS 650 zu bezeichnen. Das Ziel? Ein ausgezeichnetes Einsteigermotorrad in eine Maschine zu verwandeln, die auch gegenüber prestigeträchtigeren Modellen überzeugen kann.

Die Transformation ist visuell und technisch. Die SVS 650 übernimmt eine Verkleidung, die von ihrer großen Schwester, der SV 1000, inspiriert ist, und verleiht ihr ein vollständigeres, fast sportliches Profil. Der nackte Look der Version S entfällt, dafür gewinnt man Wetterschutz und eine ausgeprägtere Ästhetik. Das Chassis wurde überarbeitet, das Fahrgefühl geändert, um eine engagiertere Position zu bieten, die den Fahrer mehr „mit der Maschine verbindet“, wie es die Fahrer sagen. Der Tank wächst auf 16 Liter, ein moderater, aber willkommener Gewinn für lange Strecken. Das Gewicht, vollgetankt, beträgt 196 kg, was für ein Motorrad dieser Kategorie sehr angemessen ist.
Der Motor, dieser 645-ccm-V-Twin, bleibt das Herzstück des Erlebnisses. Mit 74 PS bei 9000 U/min und einem Drehmoment von 63,7 Nm, das bereits bei 7400 U/min verfügbar ist, erreicht er nicht die rohe Leistung von 600-ccm-Vierzylindern, bietet aber etwas anderes: eine sofortige Zugänglichkeit. Die Einspritzung wurde überarbeitet, der Twin atmet besser und sein Charakter, der bereits für seine Sanftheit und Elastizität bekannt ist, gewinnt an Drehfreudigkeit. Er ist ab 3000 U/min lebendig und wird zwischen 7000 und 9000 U/min richtig ernst. Es ist ein Motor, der dazu ermutigt, mit dem Gang zu spielen, ohne eine nervöse Fahrweise zu erfordern. Die Kettenantrieb und das Sechsganggetriebe sind präzise und flüssig.
Im Bereich der Fahrstabilität hat Suzuki deutliche Fortschritte gemacht. Die 41-mm-Telegabel und der Monoschwingarm profitieren von einer festeren Abstimmung, die eine verbesserte Stabilität bietet, insbesondere auf unebenen Straßen. Die SVS 650 lenkt mit mehr Natürlichkeit und Progressivität in Kurven ein. Die Bremsen, mit zwei Scheiben vorne (290 mm) und einer hinten (240 mm), sind effektiv und proportional und passen zur verfügbaren Leistung. Die serienmäßigen Reifen in den Größen 120/60-17 und 160/60-17 wurden ebenfalls verbessert, um mehr Grip und Vertrauen zu bieten.
Die Zielgruppe der Suzuki SVS 650 ist breit gefächert. Sie ist ein ausgezeichnetes Motorrad für den Neuling, der mehr als nur ein Trainingswerkzeug sucht: ein Motorrad mit Charakter, das Reisen ohne Angst ermöglicht. Sie spricht auch den Tourenfahrer an, der den Fahrspaß und die mechanische Einfachheit über Höchstleistungen stellt. Schließlich positionierte sich ihr Preis von rund 5749 Euro zum Zeitpunkt der Einführung als sehr wettbewerbsfähige Option gegenüber oft teureren Konkurrenten. Die Suche nach einer Suzuki SVS 650 aus dem Jahr 2004, einer SVS 650 aus dem Jahr 2003 oder sogar einer gebrauchten SVS 650 zeugt von ihrer anhaltenden Beliebtheit. Manchmal wird ihr ein etwas höherer Verbrauch im Vergleich zur Naked-Version oder das Fehlen des Soziussitzes bei einigen Modellen vorgeworfen, aber diese Kompromisse sind angesichts ihrer Qualitäten gering.
Insgesamt ist die Suzuki SVS 650 von 2004 keine Revolution, sondern eine sehr gelungene Weiterentwicklung. Sie bewahrt die Essenz des SV – einen charmanten Zweizylindermotor, eine intuitive Handhabung, einen erschwinglichen Preis – und hüllt sie in ein reiferes, vollständigeres Paket. Sie beweist, dass ein Motorrad keine Vierzylinder-Maschine benötigt, um ein reichhaltiges und lohnendes Fahrerlebnis zu bieten. Für diejenigen, die einen Roadster mit Charakter suchen, ohne die Komplexität oder die Kosten von Supersportlern, bleibt die SVS 650 in ihren Versionen von 1999, 2000, 2004 oder 2005 ein relevantes und zutiefst erfreuliches Angebot.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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