Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 249 cc
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.5:1
- Bohrung × Hub
- 77.0 x 53.6 mm (3.0 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Semi-dry sump
- Zündung
- Electronic ignition
- Starter
- Kick
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Inverted telescopic, coil spring, oil damped, Showa
- Hinterradaufhängung
- Link type, coil spring, oil damped
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Hinterreifen
- 100/90-19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 955.00 mm
- Radstand
- 1475.00 mm
- Bodenfreiheit
- 345.00 mm
- Länge
- 2170.00 mm
- Breite
- 830.00 mm
- Höhe
- 1270.00 mm
- Tankinhalt
- 6.50 L
- Gewicht
- 106.50 kg
- Neupreis
- 7 599 €
Übersicht
Motorrad: Suzuki RM-Z250 (2015)

Erinnern Sie sich an die Zeiten, als ein 250-ccm-Viertakt-Motocross-Motorrad ein Kompromiss war? Zu schwer hier, zu weich dort. Die Suzuki RM-Z250 spielte immer eine andere Melodie. Nehmen wir die Version von 2015, ein Motorrad, das die Lektionen der Weltmeisterschaft verdaut und dem Hobbyfahrer zur Verfügung gestellt hat. Ihr Geheimnis? Eine einfache Philosophie: das Gleichgewicht steht an erster Stelle. Für etwas mehr als 7500 Euro damals bot sie ein stimmiges Paket, fernab von übermotorisierten und einschüchternden Fabrikate. Es ist dieser Ansatz, der sie auch heute noch zu einer ernsthaften Empfehlung für einen motivierten Anfänger oder einen Vereinsfahrer macht, der eine zuverlässige und leistungsstarke Basis sucht.
Das Herzstück ist das 249 cm³-Einzylindermotor mit vier Ventilen. Suzuki hat lange an seinem Charakter gearbeitet. Ziel war es nicht, reine Leistungszahlen aufzulisten, ein aussichtsloser Kampf gegen einige Konkurrenten, sondern eine nützliche Leistungscharakteristik zu formen. Das Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich wurde erhöht, die Einlass- und Auslassnocken wurden für eine direktere Gasannahme überarbeitet. Das Ergebnis? Ein Motorrad, das mit einem linearen und vorhersehbaren Schub aus der Kurve kommt, ohne ruckartige Verzögerungen. Genau das macht ein Motorrad wie die Suzuki RM-Z250 für Neulinge interessant. Sie verzeiht mehr, sie erfordert kein ständiges Fahren im oberen Drehzahlbereich, um effektiv zu sein. Die wiederkehrende Frage „Wie viele Pferde hat die Suzuki RM-Z250?“ ist fast nebensächlich. Was zählt, ist, wie sie diese Leistung abgibt.
Dieser Geist findet sich im Fahrgestell wieder. Das leichte und steife Aluminium-Perimeterrahmen bildet die perfekte Basis. Im Mittelpunkt steht jedoch die Showa SFF-Gabel. Ihr Funktionsprinzip – Federung rechts, hydraulische Dämpfung links – war kein reines Marketing-Gimmick. Im Gelände bedeutete dies eine deutliche Reduzierung der inneren Reibung und eine Gewichtsreduktion. Die Gabel schluckte kleine Stöße sanft, während sie eine Reservierung für größere Aufprall hatte, eine bereits sehr ausgereifte Grundeinstellung. In Kombination mit einem ebenfalls von Showa gelieferten Monoshock bot sie Fahrstabilität in einer geraden Linie und Vertrauen in Kurven. Dieses Gesamtpaket aus leichtem Motor und präzisem Fahrgestell begründet den Ruf eines vielseitigen und robusten Motorrads.
Betrachten wir die Details, sie sprechen für sich. Der serienmäßige Renthal Fatbar-Lenker sorgt für zusätzliche Steifigkeit, die Excel-Felgen, die von der Rennstrecke inspirierten Bremsscheiben. Suzuki hat sogar an die Wartung gedacht, mit einem schraubbaren Schalldämpfer (keine Nieten mehr) und zwei zusätzlichen Zündkennfeldkarten zur Anpassung des Gemischs an das Gelände. Mit einem 6,5-Liter-Tank und einem Gewicht von etwa 107 kg fahrfertig ist sie nicht das Leichteste im Feld, aber ihre Agilität lässt sie vergessen. Sie erfordert nur einen aktiven Fahrer, der bereit ist, sein Gewicht zu nutzen, um sie zu drehen.
Für wen ist also die Suzuki RM-Z250 geeignet? Der ernsthafte Anfänger, der ohne Kampf gegen einen nervösen Motor Fortschritte machen will. Der Freizeit-Motocross-Fahrer, der ein zuverlässiges, leicht einstellbares und potenziell leistungsstarkes Motorrad sucht. Sie war nie das Aufregendste oder Radikalste, aber sie war immer unglaublich konsistent. Ein bisschen wie ein zuverlässiger Geländebegleiter, der seinen Job gut macht, ohne Schnickschnack. Wenn man ein Motocross-Motorrad für Anfänger sucht, das ein echtes Verbesserungspotenzial bietet, ist dieses Japaner immer noch ein sicherer Wert, Jahr für Jahr. Der Preis der Suzuki RM-Z250 ändert sich natürlich mit den neueren Modellen, aber der Geist bleibt bestehen.
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