Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- — → 35.0 ch (25.7 kW)
- Vorderradaufhängung
- KYB PSF2 Pneumatic Spring fork → Inverted telescopic, coil spring, oil damped
- Hinterradaufhängung
- KYB rear shock absorber → Link type, coil spring, oil damped
- Vorderreifen
- 80/100-21 → 80/100-M,
- Hinterreifen
- 100/90-19 → 100/90-M,19
- Gewicht
- 106.00 kg → 106.50 kg
- Trockengewicht
- — → 106.50 kg
- Neupreis
- 8 299 € → 7 699 €
Motor
- Hubraum
- 249 cc
- Leistung
- 35.0 ch (25.7 kW)
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.5:1
- Bohrung × Hub
- 77.0 x 53.6 mm (3.0 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Semi-dry sump
- Zündung
- Electronic ignition
- Starter
- Kick
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Inverted telescopic, coil spring, oil damped
- Hinterradaufhängung
- Link type, coil spring, oil damped
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 80/100-M,
- Hinterreifen
- 100/90-M,19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 955.00 mm
- Radstand
- 1475.00 mm
- Bodenfreiheit
- 345.00 mm
- Länge
- 2170.00 mm
- Breite
- 830.00 mm
- Höhe
- 1270.00 mm
- Tankinhalt
- 6.50 L
- Gewicht
- 106.50 kg
- Trockengewicht
- 106.50 kg
- Neupreis
- 7 699 €
Übersicht
Motorrad: Suzuki RM-Z250 (2013)

Auf Motocross-Strecken schmieden manche Maschinen Jahr für Jahr ihre Legende, fast im Stillen. Die Suzuki RM-Z250 von 2013 gehört zu dieser Kategorie. Ihr Aussehen hat sich nicht verändert, aber unter dieser vertrauten Hülle haben die Ingenieure eine metikulöse, fast obsessive Überarbeitung durchgeführt, die auf reine Effizienz ausgerichtet ist. Es handelt sich hier um ein Motorrad, das zum Zeitpunkt seiner Einführung für einen Preis von rund 7699 Euro direkt ins Herz des MX2-Segments abzielte, einer gefürchteten Arena, in der jedes Detail zählt.
Die Hauptarbeit konzentrierte sich auf den 249-ccm-Eilmzylinder. Suzuki entschied sich für einen ganzheitlichen Ansatz: einen um drei Prozent leichteren Kolben, neu gestaltete Nockenwellen, ein überarbeitetes Zündsystem und eine Motorsteuerungs-Elektronik, die nun in einem vollständig wasserdichten Gehäuse untergebracht ist. Das Fünf-Gang-Getriebe wurde ebenfalls überarbeitet, um eine präzisere Auswählung zu ermöglichen, während ein 40 mm längerer Krümmer versuchte, die Einhaltung der Schallnormen mit der Optimierung des Drehmoments in Einklang zu bringen. Diese Suzuki RM-Z250 2013 leistete eine angegebene Leistung von 35 PS, eine Zahl, die im Zusammenhang mit ihrem Trockengewicht von 106,5 kg eine gewisse Lebendigkeit auf unebenem Gelände versprach.
Die andere Revolution, weniger sichtbar, aber entscheidend, befand sich vorne. Suzuki verzichtete auf die traditionelle Gabel und setzte stattdessen auf die neue 48-mm-Showa SFF, ein System, bei dem die Feder- und Dämpfungsfunktionen auf jedem Rohr getrennt sind. Diese Konfiguration, die bereits an anderen Modellen erprobt wurde, bot einen größeren Einstellbereich und ein progressiveres Gefühl. Der Hinterradstoßdämpfer behielt seine Basis, profitierte aber von neuen Einstellungen, um sich an die Änderungen an Vorderbau und Motor anzupassen. Das Perimeter-Aluminiumrahmen wurde verfeinert und hinsichtlich seiner Steifigkeit überarbeitet, um das gleiche Ziel zu verfolgen: die perfekte Balance zwischen Agilität und Fahrstabilität zu finden.
Ist diese Suzuki RM-Z250 also das ideale Motocross-Motorrad für Anfänger? Die Antwort ist differenziert. Mit ihren 35 PS und ihrem beherrschten Gewicht bietet sie eine zugänglichere Plattform als einige reinrassige High-End-Maschinen. Ihr Viertaktmotor ist bekannt für seine Linearität und gute Handhabbarkeit, Eigenschaften, die einen Neuling in der Motocross-Welt beruhigen können. Ihr Preis und ihre starke Ausrichtung auf Leistung machen sie jedoch eher zu einer Option für den ernsthaften Hobbyfahrer oder den jungen Wettkämpfer als für den reinen Neuling. Sie ist robust, vielseitig im Rahmen einer sportlichen Regelmäßigkeit und ihre zahlreichen Updates im Laufe der Jahre haben eine zuverlässige mechanische Basis geschaffen.
Im Vergleich zu ihren direkten Konkurrenten der damaligen Zeit, wie der Honda CRF250R oder der KTM 250 SX-F, unterschied sich die RM-Z250 2013 durch eine andere Philosophie. Suzuki bevorzugte oft ein lineareres Gefühl, eine sehr durchdachte Fahrwerks-Motor-Balance, die manchmal als weniger aggressiv wahrgenommen wurde, aber auf Dauer leichter zu bändigen ist. Ihr Schwachpunkt lag vielleicht in ihrem weniger unmittelbaren, explosiven Charakter als einigen europäischen Maschinen, ein Merkmal, das sie beim ersten Ausprobieren weniger ansprechend, aber bei längerem Gebrauch rationaler machen konnte. Für den Fahrer, der ein stimmiges, zuverlässiges und weiterentwickelbares Motorrad sucht, stellte diese Suzuki RM-Z250 ein solides Argument dar, ein Beweis dafür, dass subtile Verbesserungen manchmal entscheidender sein können als ein neues Aussehen.
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