Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1037 cc
- Leistung
- 107.0 ch @ 8500 tr/min (78.7 kW)
- Drehmoment
- 100.0 Nm @ 6000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 100 x 66 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 49 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Double poutre en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 160 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 160 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/80-19
- Hinterreifen
- 150/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 855.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Gewicht
- 242.00 kg
- Neupreis
- 15 399 €
Übersicht
Sport Explorer. Das steckt hinter dem Kürzel SE, das auf der Flanke des großen Suzuki-Reiseenduros prangt. Keine zweitönige Sonderedition für Sammler, sondern eine Neuordnung der hauseigenen Nomenklatur: SE für straßenorientierte Reiseenduros, DE für jene, die den Blick Richtung Schotterpiste richten. Eine klare, fast chirurgische Unterscheidung, die viel darüber aussagt, wie Suzuki seine Abenteuer-Modellreihe heute positioniert. Und diese 1050 SE, mit ihren 242 kg Vollgetankt und einem Sattel auf 855 mm Höhe, erhebt keinen Anspruch darauf, durch die Steinfelder Marokkos zu fahren.

Dieser 90-Grad-L-Zweizylinder ist gut bekannt. Seine Geschichte reicht zurück zu den TL-Modellen der späten 1990er Jahre, und seither hat er sich in diesem Hubraum von 1037 cc einzementiert, den Suzuki seit der dritten Generation diskret auf 1050 aufrundet. Was ihn nicht daran gehindert hat, sich im Zuge der Abgasnormen ernsthaft weiterzuentwickeln. Um Euro5 zu erfüllen, haben die Ingenieure das Verdichtungsverhältnis auf 11,5:1 überarbeitet, die Einspritzdüsendurchmesser von 45 auf 49 mm vergrößert und die Nockenwellen neu abgestimmt. Ergebnis: 107 PS bei 8500 U/min und 100 Nm bei 6000 U/min. Die Leistung liegt 500 Umdrehungen höher als beim Vorgänger, auch das maximale Drehmoment kommt etwas höher im Drehzahlband, doch der allgemeine Drehmomentverlauf bleibt großzügig und nutzbar. Natriumgekühlte Auslassventile, ein um 15 % effektiverer Kühler und ein neuer Ölkühler runden diese Grundlagenarbeit ab. Dieser Motor hat die Zuverlässigkeit eines Schmiedehammers – und genau dafür verdient er Respekt.
Gegenüber einer Africa Twin, die mit einem deutlich ausgefeilteren Dreizylindermotor die 100-PS-Marke überschreitet, oder einer R 1250 GS, die mit ihren 136 PS in einer anderen Preisklasse spielt, gewinnt die V-Strom den PS-Wettbewerb nicht. Sie sucht ihn auch gar nicht. Was sie interessiert, ist die Serienausstattung. Der bidirektionale Quickshifter, die 6-Achsen-IMU, die drei Traktionskontrollmodi, die drei Motorkennlinien, die Berganfahrhilfe, das kurvenabhängige ABS, der verfeinerte Tempomat, der 5-Zoll-TFT-Farbdisplay, den sie sich mit der Katana und der GSX-S 1000 GT teilt: Alles, was zuvor der XT-Version vorbehalten war, findet sich nun auf dieser SE. Die Windschutzscheibe lässt sich werkzeuglos verstellen, der Hauptständer ist serienmäßig, der Sattel ist höhenverstellbar. Diese Aufwertung hatte ihren Preis, er ist entsprechend gestiegen, doch bei 15.399 Euro laufen die Meinungen zur Suzuki V-Strom 1050 SE meist auf dasselbe Fazit hinaus: Das Ausstattungs-Preis-Verhältnis ist in diesem Segment kaum anzufechten.
Der Aluminium-Doppelbrückenrahmen hat sich gegenüber der Vorgängergeneration nicht verändert. Die 43-mm-Upside-down-Gabel mit 160 mm Federweg, das extern einstellbare Monofederbein, die 19-Zoll-Felge vorne und 17 Zoll hinten mit den Reifendimensionen 110/80 und 150/70: Es ist dasselbe Gerüst, geringfügig schwerer. Dieses Mehrgewicht steckt weder im Rahmen noch in der Bremsanlage – zwei 310-mm-Scheiben mit radialen 4-Kolben-Bremssätteln vorne, eine 260-mm-Scheibe hinten. Es verteilt sich diffus über die Gesamtheit der hinzugekommenen Ausstattung. Für das anvisierte Publikum kein Ausschlusskriterium: den anspruchsvollen Tourer, der allein oder zu zweit fährt, der 500 Kilometer an einem Tag zurücklegt ohne zu klagen und sein GPS über die unter dem Soziussattel versteckte 12-V-Steckdose auflädt.
Wer sich die Frage nach dem Preis der Suzuki 1050 V-Strom SE stellt, findet die Antwort darin, was man von einem Maxi-Tourer erwartet. Wer die maximale Leistung des Segments anstrebt oder das neueste Abstandsradar sucht, muss sich anderweitig umsehen und tiefer ins Portemonnaie greifen. Wer hingegen nach einem robusten und ausgewogenen Motor sucht, nach einer vollständigen Ausstattung ohne Optionslisten und nach einem Motorrad, das für den täglichen Einsatz ebenso gemacht ist wie für große Reisen, für den bleibt die V-Strom 1050 SE ein ernstzunehmendes Argument. Sie überwältigt niemanden – sie überzeugt durch ihre Stimmigkeit.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en curvas y combinado
- Nombre de mode de conduite : 3
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Béquille centrale
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Aide au démarrage
- Aide au démarrage en côte (Hill Hold Control)
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Pare brise réglable
- Embrayage anti-dribble
- Selle réglable
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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