Schlüsselleistung

212 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
🏎️
302 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
830 mm
Sitzhöhe
17.0 L
Tankinhalt
💰
64 744 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
212.0 ch @ 13600 tr/min (155.9 kW)
Drehmoment
114.7 Nm @ 9300 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
13.4 : 1
Bohrung × Hub
79 x 50.9 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 50 mm

Fahrwerk

Rahmen
Treillis en tubes d'acier au chrome molybdène
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Öhlins NIX 30 Ø 43 mm, déb : 124 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur Öhlins TTX36, déb : 120 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Nissin Ø 220 mm, étrier 4 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Hinterreifen
200/55-17

Abmessungen

Sitzhöhe
830.00 mm
Tankinhalt
17.00 L
Trockengewicht
175.00 kg
Neupreis
64 744 €

Übersicht

Vierundvierzig. Es ist die Nummer, die Lewis Hamilton auf seinen Formel-1-Mercedes trägt, und es ist nunmehr die exakte Anzahl der Exemplare dieser F4 1000 LH 44, die das Werk in Schiranna verlassen werden. Eine einfache Gleichung für ein Motorrad, das alles andere als einfach ist. MV Agusta, chronisch knapp an Neuheiten und schneller dabei, schillernde Partnerschaften zu zücken als neue Plattformen zu entwickeln, spielt hier ein gut eingeübtes Stück, jenes des Prestiges durch Stellvertretung. Nach Agostini, nach Senna wird nun also der sechsfache britische Weltmeister eingeladen, seine Signatur auf das zu setzen, was 2018 noch immer zu den faszinierendsten italienischen Sportmotorrädern auf dem Markt gehört.

MV Agusta F4 1000 LH 44

Unter dem perlweißen Kleid und den rot eloxierten Zierstreifen verbirgt sich keine andere technische Basis als die F4 RC, also die Superbike-Homologationsmaschine aus dem Hause Varese. Die Rede ist somit von einem Reihenvierzylinder mit 998 cm³, mit 79 mm Bohrung und 50,9 mm Hub nahezu quadratisch ausgelegt, einem auf 13,4 erhöhten Verdichtungsverhältnis und einem Block, der 212 PS bei 13 600 U/min zu leisten vermag, sofern der Titan-Schalldämpfer SC Project und das werksseitige Mapping montiert werden. Ohne dieses Zubehör sinkt die Leistung immerhin noch auf 205 PS bei 114,7 Nm Drehmoment bei 9 300 Umdrehungen, genug, um die 302 km/h in der Spitze zu streifen. Der Gitterrohrrahmen aus Chrom-Molybdän, die Öhlins NIX 30 vorne, das TTX36 hinten und die radialen Vierkolben-Brembo bilden ein Fahrwerk, das sich vor einer Ducati Panigale V4 Speciale oder einer BMW HP4 Race, seinen beiden natürlichen Konkurrenten in der Kategorie der ultra-exklusiven, sechsstelligen Sportmotorräder, nicht zu verstecken braucht.

Das angegebene Trockengewicht von 175 kg siedelt das Biest im oberen Mittelfeld der Kategorie an, schwerer als eine Panigale V4, doch begünstigt durch eine spitze Geometrie und eine auf 830 mm thronende Sitzbank. Die Karbonverkleidung, die zweifarbige Sitzbank aus Leder und Alcantara mit ihrem schachbrettartigen Ziernahtmuster, das auf den 17-Liter-Tank aufgedruckte Autogramm Hamiltons, bis hin zu den eigens für die Serie mit LH44 gekennzeichneten Pirelli SuperCorsa SP, alles trägt dazu bei, die Maschine in ein rollendes Schmuckstück zu verwandeln. Der Rahmen ist von Hand in Perlweiß lackiert, die rot eloxierten Teile sprenkeln die Mechanik mit einem Sinn fürs Detail, der an Manie grenzt. Schöne Arbeit, ohne jede Diskussion.

Es bleibt, die beiden Schattenseiten anzusprechen. Die erste ist dieser zentrale Auspuff unter der Sitzbank, ein bewusst übernommenes Erbe, das der Silhouette jedoch die vier übereinanderliegenden Endrohre vorenthält, die einst von Massimo Tamburini gezeichnet wurden, ein visuelles Markenzeichen, dessen Fehlen einen Beigeschmack des Unvollendeten hinterlässt. Die zweite, und diese schmerzt wirklich, ist die Rechnung. 64 744 Euro, um im Galaanzug zu fahren. Zu diesem Preis leistet man sich eine werksseitige Panigale V4 R, behält genug, um sich eine Saison auf der Rennstrecke zu gönnen, und es bleiben immer noch Scheine übrig, um die Garage neu zu streichen. Die LH 44 richtet sich somit weder an den reinrassigen Rennstreckenfahrer, der anderswo ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis findet, noch an den Tourenfahrer, dessen Halswirbel unter der Sitzposition und der Philosophie des Motorrads in weniger als hundert Kilometern kapitulieren werden. Sie zielt auf den Sammler, den wohlhabenden Liebhaber schöner italienischer Mechanik, der in der Seltenheit und der Unterschrift eines Champions einen Wert an sich sieht. Rechtfertigt das Prestige wirklich einen solchen Einstiegspreis? Jeder wird nach der Dicke seines Scheckbuchs entscheiden.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : Bosch 9+ ABS as standard

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
209.5 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 499-1996cc (3553 verglichene Motorräder)
Leistung 209 ch Top 6%
50 ch Median 130 ch 212 ch

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