Schlüsselleistung
Technische Daten
- Motortyp
- — → In-line three, four-stroke
- Kühlung
- liquide → Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3 : 1 → 13.3:1
- Bohrung × Hub
- 79 x 54.3 mm → 79.0 x 54.3 mm (3.1 x 2.1 inches)
- Kraftstoffsystem
- injection Ø 50 mm → Injection. Integrated ignition - injection system MVICS (Motor and Vehicle Integrated Control System) with six injectors
- Steuerung
- — → Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- — → Wet sump
- Starter
- électrique → Electric
- Euro-Norm
- Euro 5 → —
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier relié à 2 platines en alu → ALS Steel Tubular Trellis
- Getriebe
- boîte à 6 rapports → 6-speed
- Endantrieb
- Chaîne → Chain (final drive)
- Kupplung
- — → Wet, multi-disc slipper clutch
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 125 mm → Marzocchi “UPSIDE DOWN” telescopic hydraulic fork with rebound-compression damping and spring preload external and separate adjustment.
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm → Progressive Sachs, single shock absorber with rebound and compression damping and spring preload adjustment.
- Federweg vorne
- — → 125 mm (4.9 inches)
- Federweg hinten
- — → 130 mm (5.1 inches)
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons → Double disc. Brembo radial-type monoblo 4 piston. ABS.
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons → Single disc. Brembo.2 pistons. ABS.
- Vorderreifen
- 120/70-17 → 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-17 → 180/55-ZR17
- Radstand
- — → 1380.00 mm
- Bodenfreiheit
- — → 120.00 mm
- Länge
- — → 2030.00 mm
- Breite
- — → 730.00 mm
Motor
- Hubraum
- 798 cc
- Leistung
- 147.0 ch @ 13000 tr/min (108.1 kW)
- Drehmoment
- 88.0 Nm @ 10100 tr/min
- Motortyp
- In-line three, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3:1
- Bohrung × Hub
- 79.0 x 54.3 mm (3.1 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Integrated ignition - injection system MVICS (Motor and Vehicle Integrated Control System) with six injectors
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- ALS Steel Tubular Trellis
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet, multi-disc slipper clutch
- Vorderradaufhängung
- Marzocchi “UPSIDE DOWN” telescopic hydraulic fork with rebound-compression damping and spring preload external and separate adjustment.
- Hinterradaufhängung
- Progressive Sachs, single shock absorber with rebound and compression damping and spring preload adjustment.
- Federweg vorne
- 125 mm (4.9 inches)
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Brembo radial-type monoblo 4 piston. ABS.
- Hinterradbremse
- Single disc. Brembo.2 pistons. ABS.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.30 bar
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.30 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Radstand
- 1380.00 mm
- Bodenfreiheit
- 120.00 mm
- Länge
- 2030.00 mm
- Breite
- 730.00 mm
- Tankinhalt
- 16.50 L
- Trockengewicht
- 173.00 kg
- Neupreis
- 19 000 €
Übersicht
Was kostet eine MV Agusta F3 R im Jahr 2023? Rechnen Sie mit 19 000 Euro. Eine Summe, bei der man schon schlucken muss, gewiss, aber dafür bekommt man einen der letzten sportlichen Dreizylinder auf dem Markt, gebaut von einer Firma, die sich hartnäckig weigert, es wie alle anderen zu machen. Die MV Agusta F3 R ersetzt die Version Rosso im Katalog, und hinter diesem Namenswechsel verbirgt sich eine Reihe von Überarbeitungen, die weit konkreter sind als ein bloßer Marketing-Stempel.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Bremsanlage. Die Bremssättel sind nun Brembo Stylema, eine Referenz in der Szene, die Art von Bauteil, die man an deutlich teureren Superbikes findet. Mit 320-mm-Scheiben vorne und einer einzelnen Scheibe hinten bietet die MV F3 R eine Verzögerungsleistung, die ihren 240 km/h Höchstgeschwindigkeit gerecht wird. Der Ride-by-Wire-Gasgriff wurde neu kalibriert, um an Feingefühl zu gewinnen, der Frontscheinwerfer wurde überarbeitet, die hinteren Blinker auf LED umgestellt. Details, ja, aber Details, die im Alltag zählen.
Unter der Verkleidung entwickelt der Reihen-Dreizylinder mit 798 cm3 Hubraum 147 PS bei 13 000 U/min und 88 Nm Drehmoment ab 10 100 Touren. Die Euro-5-Umstellung hat ihn ein PS gekostet, ein symbolischer Verlust, der durch grundlegende mechanische Überarbeitung kompensiert wird: DLC-Beschichtung auf den Ventilen, neue Lager, erleichterte Pleuel, überarbeitete Einspritzdüsen, ein um 5 % effizienterer Kühler, verstärkte Kupplung. Die komplett neue Auspuffanlage zeigt ein schärferes Design mit drei abgeschrägten Endstücken. Dieser Motor bleibt ein mechanisches Schmuckstück mit einem Verdichtungsverhältnis von 13,3:1 und einer Bohrung/Hub von 79 x 54,3 mm, die einen entschieden hochdrehenden Charakter verraten. Gegenüber einer zugänglicheren Yamaha R7 oder einer stärkeren Ducati Panigale V2 spielt die F3 R eine einzigartige Karte aus: die des Dreizylinders, mit seinem rauen Klang und seiner nutzbaren Drehmomentkurve zwischen 7 000 und 13 000 Touren.

Das Fahrwerk behält den Gitterrohrrahmen aus Stahl, die voll einstellbare Marzocchi-Upside-down-Gabel und das progressive Sachs-Federbein. Die seitlichen Aluminium-Fußrastenplatten wurden versteift, um an Präzision zu gewinnen. Mit 173 kg Trockengewicht, einem Radstand von 1 380 mm und einer Sitzhöhe von 830 mm hat man es eindeutig mit einer Maschine zu tun, die für engagiertes Fahren gebaut ist, nicht für Sonntagsausflüge. Der 16,5-Liter-Tank und ein angegebener Verbrauch von 6,1 l/100 km bieten eine für ein Sportmotorrad ordentliche Reichweite, ausreichend, um einen Tracktag durchzuziehen, ohne sein halbes Leben an der Box zu verbringen.

Was die Elektronik betrifft, steuert die Trägheitsplattform nun ein Continental-Kurven-ABS, eine verfeinerte Traktionskontrolle, eine Wheelie-Kontrolle und vier Fahrmodi. Der bidirektionale Schaltautomat der dritten Generation arbeitet dank eines neuen Sensors sanfter. Das 5,5-Zoll-Farb-TFT-Display ersetzt endlich das alte LCD und kommuniziert mit der MV-Ride-App, um die Fahrhilfen vom Smartphone aus einzustellen. Die Lackierung setzt ein klares Statement: leuchtendes Rot auf komplett schwarzem Grund, eine Designentscheidung, die eher an Maranello als an Bologna erinnert. Mehr als zehn Jahre nach dem Debüt der F3 in der 675er-Version haben die vom Studio in Varese entworfenen Linien nichts von ihrer Frische verloren. Diese MV Agusta F3 R richtet sich an anspruchsvolle Fahrer, die ein exklusives Sportmotorrad der Mittelklasse suchen, anders als die japanischen Vierzylinder und die italienischen Twins. Mit 19 000 Euro bleibt sie für die Kategorie teuer, aber das ist der Preis der Seltenheit und einer handwerklichen Kompetenz, die in diesem Segment sonst niemand bietet.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en curvas MK100
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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