Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 124 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 9000 tr/min (11.0 kW)
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Cadre tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 37 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 1.60 bar
- Hinterreifen
- 130/70-17
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 137.00 kg
- Neupreis
- 3 799 €
Übersicht
Zwei Namen für eine Maschine: Das ist die Art von Marketing-Augenzwinkern, die viel über die Denkweise von Mash verrät. Lackiert in Schwarz nennt man sie Black Seven. In Englischgrün wird sie zur British Seven. Die auf der Luftfilterabdeckung gestickte Union-Jack-Flagge vervollständigt das Bild. Man lächelt, man fühlt sich angesprochen oder eben nicht, aber die Absicht ist klar: Dieses 125er schielt mehr in die Vororte Londons als in die Straßen von Shanghai, auch wenn seine asiatischen Wurzeln niemanden täuschen.

Stylistisch nimmt die Seven eine klar definierte Nische ein. Speichenräder, konischer Auspuff, Metallkotflügel vorne, lange, gewölbte Doppelsitzbank, sparsam platzierte Chromelemente: Alle Elemente des Retro-Looks sind vorhanden, aber mit einer zusätzlichen Prise Aggressivität im Vergleich zur Seventy, ihrer weiseren Cousine aus derselben Baureihe. Der Vergleich mit dem Orcal Astor liegt nahe; die beiden Maschinen teilen sich das gleiche Terrain des zugänglichen Neo-Retro, mit ähnlichen Argumenten und einer identischen Positionierung. Mash hat inzwischen weitere Herausforderer gesehen, aber behauptet seinen Platz ohne zu kapitulieren.
Was 2021 wirklich verändert, ist unter dem Tank. Mash hat sich vom alten Motor abgewandt und bezieht ihn nun vom koreanischen Hersteller Hyosung. Das Ergebnis rechtfertigt die Änderung des Lieferanten: Flüssigkeitskühlung, vier Ventile pro Zylinder, Sechsganggetriebe. Die Seventy bietet mit ihrem altmodischen Motor 11 PS; die Seven behauptet 15 PS bei 9.000 U/min, was für ein Hubraum von 124 cm³ eine erhebliche Differenz darstellt. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h platziert die Maschine im Autobahnstandard, was für einen A1-Führerschein nicht unwichtig ist. Der Preis für diese Modernität ist das Gewicht: 137 kg fahrbereit, was im Segmentdurchschnitt liegt, aber kein Leichtbauargument darstellt.
Auch die Sicherheit wird mit der Einführung von ABS für die Vorderradbremse aufgewertet, wobei eine Zweipistonsättel einen 300-mm-Scheibenbremse betätigt und von einer 220-mm-Rückscheibenbremse unterstützt wird. Das doppelte Nadelinstrumententafelwerk erhält ein digitales Fenster und einen eingelegten Ganganzeiger, zwei Details, die den täglichen Unterschied ausmachen. Die Seven behält außerdem ihre praktischen Attribute: Mittelseitenständer, abnehmbarer Edelstahlauspuff, LED-Rücklicht und Fat Bar Lenker. Gerade diese Verarbeitungsqualität rechtfertigen ihre Positionierung als das gelungenste 125er im Mash-Katalog.

Das Problem ist der Preis. Bei 3.799 Euro hat die Seven einen psychologischen Schwellenwert überschritten. Die Aufwertung der Mechanik hat zu einer Preiserhöhung von über tausend Euro gegenüber der alten Version geführt, was die Maschine einer etablierteren und besser finanzierten Konkurrenz gegenüberstellt. Für junge A1-Führerscheinbesitzer oder Stadtbewohner, die ein Motorrad mit Charakter suchen, wird die Budgetfrage zentral. Die Seven rechtfertigt die Investition, wenn der britische Stil und die moderne Mechanik Priorität haben; sie erfordert jedoch eine echte Überlegung, wenn man einfach nur das billigste 125er-Motorrad zum Fahren sucht.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : Frenado combinado
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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