Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 636 cc
- Leistung
- 131.0 ch @ 13500 tr/min (96.4 kW)
- Drehmoment
- 71.6 Nm @ 11500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.9 : 1
- Bohrung × Hub
- 67 x 45.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 134 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 194.00 kg
- Neupreis
- 13 349 €
Übersicht
Hat die sportliche Mittelklasse-Maschine heute noch eine Bedeutung? Angesichts der überdimensionierten Hypersportler und der übermotorisierten Roadster scheint die 600er-Klasse manchmal ein Relikt der Vergangenheit zu sein, ein Nischenobjekt für Puristen. Kawasaki hat mit seiner ZX-6R 636 diese unausweichliche Entwicklung nie wirklich akzeptiert. Im Jahr 2016 präsentierte sie diese KRT-Version, ein Modell, das laut und deutlich verkündet, dass die Leidenschaft für hohe Drehzahlen und die Präzision des Fahrwerks nicht gestorben ist. Mit 131 Pferden, die bei 13.500 Umdrehungen freigesetzt werden, und einem Drehmoment von 71,6 Nm, das bereits bei 11.500 U/min anliegt, ist diese Maschine keine bloße Weiterentwicklung. Sie ist eine Aussage.

Dieser 636 cm³-Motor, ein Vierzylinder, der nach Rennmechanik schreit, ist das zentrale Argument. Durch eine leichte Erhöhung des Hubraums gegenüber den reinen 600ern versucht Kawasaki, mehr Punch im Mittelbereich zu bieten, einen echten Vorteil für den Straßeneinsatz, ohne die Raserei der letzten Tausend Umdrehungen zu opfern. Im Vergleich zu einer reinen und unnachgiebigen Yamaha R6 möchte sich die 636 zugänglicher und vielseitiger gestalten. Sie zielt nicht nur auf den erfahrenen Streckenrennfahrer, sondern auch auf den sportlichen Tourenfahrer ab, der seine Maschine ausnutzen möchte, ohne ausschließlich über 10.000 U/min zu leben. Ihr 17-Liter-Tank und ihr Trockengewicht von 194 kg positionieren sie im Durchschnitt der Kategorie, aber ihre Agilität bleibt die einer echten Supersport.
Die Elektronik ist ein Bereich, in dem dieser Ninja einen ernsthaften Vorteil erlangt hat. Sie entlehnt unkompliziert die Technologien der großen ZX-10R. Das KTRC-Traktionskontrollsystem mit seinen drei Modi und die zwei Motorabbestellungen ermöglichen es, mit der Traktion zu spielen und Spaß zu haben, ohne das Risiko eines dummen Highsiders einzugehen. Das besonders ausgefeilte KIBS-ABS-System ist da, um starke Bremsungen, selbst in der Neigung, zu sichern und Hinterradaufbauten zu verhindern. Für einen Preis von 13.349 Euro war diese Auswahl an Assistenzsystemen ein massiver Vorteil gegenüber oft kargeren Konkurrenten.
Das Fahrwerk hat keine Revolution erfahren. Der Perimeterrahmen aus Aluminium und der robuste Schwingarm sorgen für eine Präzision und Steifigkeit, über die man sich nie beschweren wird. Die Showa SFF-BPF-Gabel mit ihren 41 mm bietet einen sehr überzeugenden Kompromiss bei der Abstimmung zwischen sportlichem Fahrverhalten und der Absorption von Unebenheiten. Die Bremsen mit ihren radialen Vierkolben-Sätteln und den 310-mm-Scheiben bieten eine brutale und unmittelbare Effizienz. Alles hier ist auf Leistung und Gefühl ausgelegt.
Die ZX-6R 636 KRT Edition ist somit ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Rolle beschränken möchte. Sie möchte in der Lage sein, am Wochenende auf einer Rennstrecke zu glänzen, ohne eine Qual für den täglichen Weg oder kurvenreiche Straßen zu sein. Ihr Publikum? Der Sportler, der kein zu exklusives Fahrzeug möchte, der Motorradfahrer, der das Gefühl einer Supersport sucht, ohne die extreme Nervosität einer reinen 600. Ihr Nachteil? Diese untypische Hubraum schließt sie von offiziellen Supersport-Wettbewerben aus, die auf 600 cm³ beschränkt sind. Aber für den durchschnittlichen Fahrer ist das unerheblich. Kawasaki hat einfach einen Supersport entwickelt, der fülliger, zugänglicher und letztendlich intelligenter ist als viele seiner Rivalen. Ein Motorrad, das beweist, dass das Segment der sportlichen Mittelklasse noch Fleisch und Charakter haben kann.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : Standard sport ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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