Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 240.0 ch (176.5 kW)
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 76 x 55 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre périmétrique en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Showa Ø nc
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 330 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
Abmessungen
- Tankinhalt
- 24.00 L
- Trockengewicht
- 168.00 kg
- Neupreis
- 180 000 €
Übersicht
Wenn man von der Maschine spricht, die darauf ausgelegt ist, die Weltmeisterschaftskreise zu erobern, taucht immer wieder ein Name auf: die Kawasaki ZX-10R 1000 WSBK. Im Jahr 2016 kommt sie nicht auf erobertem Gebiet, sondern ist das Gebiet, das andere erobern müssen. Mit einer Bilanz, die die Konkurrenz vor Neid erblassen lässt, und einem Duo von Championpiloten wie Rea und Sykes scheint die grüne Maschine auf einem Thron installiert zu sein. Doch Vorsicht, die Anwärter schlafen nicht. Die neue Generation der Yamaha R1 hat in der Superstock-Klasse ihre Krallen gezeigt, und die Ducati Panigale R, die immer weiter optimiert wird, hält sich zurück. Im Vergleich dazu wirken die anderen japanischen Modelle, die CBR und die GSX-R, etwas zurückhaltend, als ob sie sich in einer zu zaghaften Entwicklung befinden.

Trotzdem hat Kawasaki sich nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Die Serienbasis dieses Ninjas wurde mit Präzisionschirurgie verfeinert: die Elektronik ist invasiver, die Showa-Federungen wurden überarbeitet, alles wurde optimiert, um als Grundlage für die WSBK-Umwandlung zu dienen. Das Ergebnis? Eine Kriegswaffe, die in Bezug auf reine Leistung an den MotoGP-Boliden heranreicht. Es wird von etwa 240 Pferdestärken für ein Chassis gesprochen, das ein Mindestgewicht von 168 kg einhalten muss. Das Verhältnis ist schlichtweg erschreckend. Es ist nicht mehr ein Motorrad, sondern ein Projektil, das von einem Bordcomputer und dem Willen des Fahrers gesteuert wird.
Der Preis ist dementsprechend hoch: 180.000 Euro. Eine Summe, die diese Kawasaki ZX-10R 1000 WSBK in eine andere Dimension, in die der reinen Rennmaschinen, versetzt, die nur den Rennställen und den wohlhabendsten Gentlemen-Ridern vorbehalten sind. Es ist keine Maschine für die Straße, noch für die Sonntags-Trackdays. Es ist ein Werkzeug, das für einen einzigen Zweck konzipiert ist: Rennen zu gewinnen. Das Aluminiumchassis, die radial montierte Monoblock-Bremsen, der schreiende 998 cm³-Motor – alles unterliegt dieser Obsession.
Ihr gegenüber verspricht die neue Yamaha R1 einen engen Kampf, mit einer vielleicht intuitiveren Elektronik und einem anderen Charakter. Die Ducati setzt auf die Zähigkeit ihres V2-Motors und ein körperlicheres Fahren. Doch die Kawasaki hat die Wissenschaft des Sieges auf ihrer Seite, eine Mechanik, die durch jahrelange Dominanz verfeinert wurde, und ein Team, das weiß, wie man Druck in Erfolg verwandelt. Ihr Nachteil? Vielleicht eine gewisse Kühle, die Effizienz einer so perfekten Maschine, dass sie einschüchternd wirkt. Sie verzeiht nicht, sie führt aus.
Wer sollte sich dieses Motorrad zulegen? Nur der professionelle Rennfahrer oder der informierte Amateur mit unbegrenztem Budget und einem Team von Mechanikern im Schlepptau. Für alle anderen bleibt die Serienversion der ZX-10R bereits eine hervorragende Referenz. Aber hier kauft man mehr als nur ein Motorrad: man kauft ein Stück der Geschichte der Weltmeisterschaft, ein Werkzeug, um seine eigene Legende auf dem Asphalt zu schreiben. Die Saison 2016 verspricht elektrisierend zu werden, und die Königin spürt vielleicht zum ersten Mal seit langem den Atem ihrer Rivalen im Rücken. Gerade in solchen Momenten ist sie am gefährlichsten.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
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