Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 636 cc
- Leistung
- 124.0 ch @ 13000 tr/min (91.2 kW)
- Drehmoment
- 68.6 Nm @ 10800 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.9 : 1
- Bohrung × Hub
- 67 x 45.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 151 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 198.00 kg
- Neupreis
- 12 849 €
Übersicht
Vierzig Kerzen für die Ninja-Linie, und Kawasaki entscheidet sich, sie mit einem der letzten Mittelklasse-Sportler auszublasen, die noch im Katalog stehen. Die ZX-6R 636 Edition 40. Jubiläum trifft 2024 ein als lebendige Erinnerung an eine Ära, in der die 600er Supersportler die Paddocks erzittern ließen. Während Honda und Suzuki ihre GSX-R und CBR 600 eingemottet haben, bleibt die Grüne standhaft. Man muss diese Sturheit anerkennen.

Der Reihenvierzylinder mit 636 cc leistet 124 PS bei 13.000 U/min bei einem Drehmoment von 68,6 Nm bei 10.800 Touren. Auf dem Papier wirkt das bescheiden gegenüber den aktuellen Hypersportlern. In der Praxis ist es ein Motor, der unter 8.000 Touren nichts hergibt und dann förmlich in den hohen Drehzahlen explodiert. Die Art von Charakter, die eine Yamaha R7 mit ihrem zahmen Twin nicht bieten kann. Hier muss man sich die Leistung holen, sie verdienen. Das Verdichtungsverhältnis von 12,9:1 und die kurze Bohrung von 67 mm bei einem Hub von 45,1 mm bestätigen die Berufung: Dieser Motor ist zum Schreien gebaut. Fahrer, die an große Twins oder Roadster gewöhnt sind, werden irritiert sein. Liebhaber purer Empfindungen hingegen werden den ursprünglichen Supersport-Nervenkitzel wiederfinden.
Die Jubiläumslackierung ist eine Hommage an die ZXR 750 Stinger, jene Maschine, mit der Kawasaki in den Superbike-Weltmeisterschafts- und Endurance-Rennsport einstieg. Das charakteristische Grün kehrt auf den Felgen und einem Teil der Verkleidung zurück, kombiniert mit blauen und weißen Streifen, die richtig knallen. Der Aluminium-Brückenrahmen und die Schwinge tauschen ihr gewohntes Schwarz gegen ein rohes Metall-Finish – eine direkte Anspielung auf die Sportler der 80er und 90er Jahre. Die 41-mm-Upside-Down-Gabel trägt goldene Tauchrohre, ein bewusstes Zitat der einstigen ZXR 400 und 250. Ein 40-Jahre-Jubiläumsemblem thront auf dem 17-Liter-Tank. Das Gesamtbild ist stimmig, aufrichtig, niemals aufdringlich.
Was das Fahrwerk betrifft, ist das Rezept bewährt. Aluminium-Brückenrahmen, 198 kg fahrfertig, Sitzhöhe 830 mm. Die Sitzposition ist radikal – Handgelenke tief, Knie eng. Das ist keine Maschine, um Autobahnkilometer zu fressen. Es ist ein Skalpell, geschliffen für Kurven, für harte Bremsmanöver an den zwei 310-mm-Scheiben mit radialen Vierkolben-Bremssätteln und für nervöse Beschleunigungen dank des Sechsganggetriebes mit Schaltassistent. Die hintere Bremse mit einer einfachen 220-mm-Scheibe leistet das absolute Minimum. Die Elektronik von 2024 mäßigt den rohen Charakter: Traktionskontrolle, vier Fahrmodi, intelligentes ABS KIBS, 4,3-Zoll-TFT-Farbdisplay und Smartphone-Konnektivität. Das Nötige, ohne überflüssige Spielereien.
Bei 12.849 Euro positioniert sich die Ninja ZX-6R 636 40. Jubiläum in einem Segment, das sie praktisch allein besetzt. Die R7, günstiger, spielt mit ihrem Twin in einer anderen Kategorie. Die 1000er Sportler, leistungsstärker, sind auch schwerer, teurer und einschüchternder. Diese Kawasaki richtet sich an regelmäßige Rennstreckenfahrer, die eine nutzbare Maschine wollen, ohne 200 PS zu brauchen, an Nostalgiker des Vierzylinder-Supersports und an erfahrene Motorradfahrer, die wissen, dass das Vergnügen manchmal in einem Motor steckt, den man ausdrehen muss, um ihm das Letzte zu entlocken. Sie ist nicht perfekt: Die Ergonomie bestraft auf langen Strecken, der Tank begrenzt die Reichweite, und die direkte Konkurrenz ist schlicht verschwunden. Aber vielleicht ist es genau das, was sie so wertvoll macht. Wenn der letzte Vierzylinder-600er aus den Katalogen verschwunden ist, wird es zu spät sein, um zu bereuen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : Standard sport ABS
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,92 cm / 4.3 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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