Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 205.0 ch @ 14000 tr/min (150.8 kW)
- Drehmoment
- 112.8 Nm @ 11700 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 76 x 55 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 47 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre périmétrique en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée BPF Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 115 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 330 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 835.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 206.00 kg
- Neupreis
- 33 145 €
Übersicht
Zehn Exemplare. Nicht eines mehr. Wenn Kawasaki Deutschland beschließt, seine ZX-10RR Performance in eine WorldSBK-Replika zu verwandeln, geschieht das mit der Sparsamkeit eines Schweizer Uhrmachers. Diese Ninja 1000 ZX-10RR WSBK Edition 2024 ist nicht einfach nur eine neue Lackierung auf einer Seriensportlerin. Sie ist ein rollendes Sammlerstück, erdacht von und für Besessene der Superbike-Weltmeisterschaft, jene, die die Linien von Jonathan Rea und Alex Lowes auswendig kennen.

Das Prinzip ist einfach, aber äußerst wirkungsvoll. Kawasaki hat zehn ZX-10RR Performance direkt seinem Rennteam anvertraut, das eigens dafür in den Räumlichkeiten des Importeurs in Friedrichsdorf eingerichtet wurde. Die Lackierung wurde so originalgetreu wie möglich von den Werksmaschinen übernommen, sodass man schwören könnte, Reas Motorrad direkt aus der Box in Phillip Island rollen zu sehen. Einzig die Startnummer des Fahrers fehlt, und genau hier kommt der Besitzer ins Spiel: Eine exklusive Box begleitet jedes Exemplar, bestückt mit zwei Sätzen Aufklebern, um die 65 von Rea oder die 22 von Lowes zu tragen. Hinzu kommen zwei von den Fahrern persönlich unterschriebene Echtheitszertifikate, ein spezieller Schlüsselanhänger und ein Glasblock mit der lasergravierten Silhouette der ZX-10R. Fan-Service auf die Spitze getrieben.
Unter der kriegerischen Verkleidung macht auch die Technik keine halben Sachen. Der Reihenvierzylinder mit 998 cm3 spuckt 205 PS bei 14 000 U/min und 112,8 Nm Drehmoment bei 11 700 U/min aus, dank Pankl-Pleuel und -Kolben, die für die Rennstrecke gefertigt sind, sowie spezieller Nockenwellen. Der Jahrgang 2024 bringt das V.A.I.-System mit, das die Länge der Ansaugkanäle zur Optimierung der Zylinderfüllung variiert. Ein Detail, das viel über die Bestimmung der Maschine verrät: Dieses System ist ab Werk deaktiviert. Man muss separate Racing-Teile erwerben, um es in Betrieb zu nehmen. Kawasaki macht keinen Hehl daraus – dieses Motorrad wurde für die Rennstrecke geboren.
Die übrige Ausstattung bestätigt diese radikale Ausrichtung. Geschmiedete Marchesini-Aluminiumfelgen, radial montierte Brembo-M50-Bremssättel, die auf 330-mm-Scheiben beißen, eine 43-mm-Showa-BPF-Upside-down-Gabel, vier Fahrmodi und ein Akrapovic-Auspuff, der die Endkappe in Carbon kleidet und dabei einige zusätzliche Pferdestärken freisetzt. Das Ganze verpackt in einem perimeterischen Aluminium-Brückenrahmen, der das Gewicht bei 206 kg fahrfertig hält. Zum Vergleich: Die BMW M 1000 RR bringt ein ähnliches Gewicht bei höherer Leistung auf die Waage, während die Ducati Panigale V4 R preislich in einer anderen Liga spielt. Mit ihren 17 Litern Tankinhalt und einer Sitzhöhe von 835 mm gibt sich die Kawasaki nicht vielseitig. Sie will nur eines: schnell zwischen den Curbs kreisen.
Bleibt die Frage des Preises: 33 145 Euro, also rund 2 400 Euro mehr als die Standard-ZX-10RR Performance. Für eine Werkslackierung und eine Sammlerbox erscheint der Aufpreis vertretbar, vor allem angesichts der zehn produzierten Einheiten. Zugegeben, man ist weit entfernt vom Yamaha-Ansatz mit seiner R1 GYTR Pro, die den technischen Regler deutlich weiter nach oben schiebt – zu einem fünfmal höheren Preis. Die Kawasaki WSBK Edition setzt stärker auf Emotion als auf tiefgreifende mechanische Transformation. Doch für denjenigen, der davon träumt, auf einer Replika der sechsfachen Weltmeistermaschine zu fahren, ist der Nervenkitzel absolut real. Und bei 300 km/h am Ende der Geraden reduziert sich der Unterschied zum echten Werksboliden auf wenige Sekunden auf der Stoppuhr. Wenige Sekunden, die das Herz nicht misst.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS deportivo
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,92 cm / 4.3 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Bluetooth
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Contrôle anti wheeling
- Jantes forgées
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!