Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 649 cc
- Leistung
- 61.0 ch @ 7500 tr/min (44.9 kW)
- Drehmoment
- 62.8 Nm @ 6600 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 83 x 60 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Périmétrique en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur latéral Öhlins
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 300 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 250 mm, étrier simple piston
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Neupreis
- 30 000 €
Übersicht
Als Yamaha seine Yard Built-Serie lancierte, erkannte die Branche, dass die Zusammenarbeit mit unabhängigen Customizern kein bloßes Messeschmuckstück mehr war, sondern eine vollwertige Geschäftsstrategie. Kawasaki gedachte nicht, tatenlos zuzuschauen – und so erhielt Mario Rafael Soarez, ein Pariser Umbausppezialist, der unter dem Namen MRS operiert, die Schlüssel einer Vulcan S 650, um daraus zu machen, was er wollte. Was er daraus gemacht hat, ist schwer vorauszuahnen: Das Motorrad hat kaum noch etwas mit dem gelassenen Cruiser gemein, der das Werk in Akashi verlassen hat.

Die Basis bildet ein ruhiger und kultivierter Reihenzweizylinder mit 649 cc, der 61 PS bei 7.500 U/min leistet und ein Drehmoment von 62,8 Nm bei 6.600 U/min entwickelt. Ordentliche Werte für einen zugänglichen Hubraum – eine Mechanik, die bei 180 km/h abgeriegelt ist und auf dem Papier nicht zu beeindrucken versucht. MRS hat die Transformation nicht auf rohe Leistung gestützt, und das ist gut so: Der Umbau ist vollständig ästhetischer und mechanischer Natur, eine umfassende Neuinterpretation der Silhouette.
Der Tank wurde neu gefertigt, die hintere Rahmenschlaufe ist nun als Monocoque ausgeführt, Speichenräder ersetzen die serienmäßigen Felgen, und die doppelte Auspuffanlage wurde maßgeschneidert entworfen. Lenkerstummel verändern die Sitzposition grundlegend und verwandeln die Maschine in einen waschechten Café-Racer – ein Register, das die Vulcan S in ihrer Serienversion nie für sich beansprucht hatte. Der Öhlins-Stoßdämpfer hinten verleiht dem Ganzen technische Glaubwürdigkeit, und die Bremsanlage von Beringer setzt Maßstäbe dort, wo die serienmäßige Doppelscheibenbremse im Vertretbaren verharrte. In den Rahmen integrierte Blinker verleihen der Silhouette abschließend eine klare, fast minimalistische Anmutung.
Der aufgerufene Preis von 30.000 Euro reiht dieses Unikat in die Kategorie der Sammlerstücke ein, die Liebhabern handwerklicher Arbeit vorbehalten sind. Die Rede ist nicht mehr von einem aufgewerteten Serienmodell, sondern von einem von Hand gefertigten Objekt, das als solches konzipiert wurde – mit stundenlanger Arbeit, die in jeder Schweißnaht sichtbar ist. Dies ist kein Motorrad für den Anfänger, der seinen A2-Führerschein anstrebt, und auch nicht für den Tourer, der Landstraßenkilometer verschlingen will. Es ist ein Motorrad für denjenigen, der auf etwas fahren möchte, das kein anderer besitzt.
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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