Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 164.0 ch @ 9500 tr/min (119.7 kW) → 164.0 ch @ 9500 tr/min (120.6 kW)
- Drehmoment
- 119.0 Nm @ 7250 tr/min → 121.6 Nm @ 7250 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke → 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- Liquid → liquide
- Bohrung × Hub
- 79.0 x 58.0 mm (3.1 x 2.3 inches) → 79 x 58 mm
- Getriebe
- 6-speed → boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Vorderradbremse
- Double disc → Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 3 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc → Freinage 1 disque Ø 256 mm, étrier 3 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17 → 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17 → 180/55-17
- Länge
- 2160.00 mm → —
- Breite
- 720.00 mm → —
- Tankinhalt
- 23.00 L → 24.00 L
- Trockengewicht
- 224.00 kg → 223.00 kg
Motor
- Hubraum
- 1137 cc
- Leistung
- 164.0 ch @ 9500 tr/min (120.6 kW)
- Drehmoment
- 121.6 Nm @ 7250 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11:1
- Bohrung × Hub
- 79 x 58 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Schmierung
- Wet sump
- Zündung
- Computer-controlled digital transistorized
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Kupplung
- Hydraulic wet multi plate
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 3 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 256 mm, étrier 3 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.90 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Radstand
- 1490.00 mm
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm
- Tankinhalt
- 24.00 L
- Gewicht
- 255.00 kg
- Trockengewicht
- 223.00 kg
- Neupreis
- 13 600 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an das Erdbeben, das Honda Ende der 90er Jahre auslöste? Bevor die Suzuki Hayabusa die Karten neu mischte, war es die CBR 1100 XX Super Blackbird, die den Reigen der Hyper-Tourer eröffnete, die mit der 300-km/h-Marke zu flirten vermochten. Ein Reihenvierzylinder mit 1137 ccm, 164 PS bei 9500 U/min, 121,6 Nm Drehmoment bei 7250 U/min. Auf dem Papier macht das Datenblatt schwindelig. In der Realität hat diese Honda stets die Zurückhaltung der Machtdemonstration vorgezogen.

Genau darin liegt ihr faszinierendstes Paradoxon. Hier ist ein Motorrad, geschaffen, um europäische Autobahnen in einem Zug zu verschlingen, ausgestattet mit einer Aerodynamik, die so manche reinrassige Sportmaschine erröten ließe, und dennoch von einer geradezu verblüffenden Sanftmut. Der Motor dreht trotz seines Verdichtungsverhältnisses von 11:1 und seiner 16 Ventile mit einer Geschmeidigkeit, die an Sterilität grenzt. Nicht eine Vibration, nicht ein Lastwechselruck. Manche werden darin die höchste Verfeinerung sehen, andere jenen Mangel an Charakter bedauern, der es der Blackbird verwehrt, einem die Härchen auf den Unterarmen aufzustellen. Honda hat diese Kunst der glatten, beinahe chirurgischen Mechanik seit jeher gepflegt. Man liebt es oder man hasst es, aber die Kompetenz lässt sich nicht leugnen.
Das Fahrwerk seinerseits gibt keinen Anlass zu ernsthafter Kritik. Der Aluminium-Brückenrahmen, die 43-mm-Upside-down-Gabel und das Zentralfederbein hinten, beide mit 120 mm Federweg, bieten einen seltenen Kompromiss zwischen Hochgeschwindigkeitsstabilität und Handlichkeit in Kurvenkombinationen. Die 255 kg vollgetankt, inklusive des 24-Liter-Tanks, lassen sich vergessen, sobald die Maschine in Fahrt ist. Die Bremsanlage mit ihren zwei vorderen 310-mm-Scheiben und dem Dual-CBS-System flößt solides Vertrauen ein. Nicht der Biss eines modernen Radialbremssattels, gewiss, aber eine Dosierbarkeit und Kraft, die perfekt zur Philosophie der Maschine passen. Der Radstand von 1490 mm garantiert unerschütterliche Stabilität, wenn die Tachonadel in Aufruhr gerät.
Bleibt die Frage des Komforts, und hier drückt der Schuh ein wenig. Die auf 810 mm thronende Sitzbank eignet sich für große Staturen, doch die Sitzposition neigt für sehr lange Etappen etwas zu stark ins Sportliche. Der Windschutz zeigt trotz der Vollverkleidung jenseits der 200 km/h seine Grenzen, dort wo der Helm ernsthaft zu zerren beginnt. Was den Sozius betrifft, sollte dieser besser nachsichtig sein. Gegenüber der Hayabusa mit ihrem brutaleren Temperament oder der Kawasaki ZX-12R mit ihren Rekordambitionen spielt die Super Blackbird des Jahrgangs 2004, seit 1999 um Einspritzung und Ram-Air-System bereichert, eine andere Karte aus. Die der Ausgewogenheit, der Leichtigkeit, des mühelos verschlungenen Kilometers.

Für 13 600 Euro im Jahr 2004 richtete sich die CBR 1100 XX an anspruchsvolle Langstreckenfahrer, an jene, die Frankreich in einem Zug durchqueren wollen, ohne ausgelaugt anzukommen, und dabei genug in Reserve haben, um die meisten Sportmaschinen an der roten Ampel zu demütigen. Nicht die aufregendste ihrer Kategorie, auch nicht die schnellste gegenüber ihren japanischen Rivalinnen. Aber wahrscheinlich die ausgewogenste. Und in der Welt des Motorrads ist Ausgewogenheit eine Qualität, die man am Ende immer zu schätzen weiß, besonders wenn die Kilometer zu Tausenden vorbeiziehen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : Double CBS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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