Schlüsselleistung

164 ch
Leistung
🔧
1137 cc
Hubraum
⚖️
255 kg
Gewicht
🏎️
290 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
810 mm
Sitzhöhe
24.0 L
Tankinhalt
💰
13 600 €
Neupreis
Honda CBR 1100 XX Super Blackbird vergleichen mit: Motorrad wählen →

Technische Daten

Changements 2001 2000
Bohrung × Hub
79.0 x 58.0 mm (3.1 x 2.3 inches) 79 x 58 mm
Federweg vorne
120 mm (4.7 inches)
Federweg hinten
120 mm (4.7 inches)
Vorderreifen
120/70-ZR17 120/70-17
Hinterreifen
180/55-ZR17 180/55-17
Tankinhalt
23.00 L 24.00 L

Motor

Hubraum
1137 cc
Leistung
164.0 ch @ 9500 tr/min (119.7 kW)
Drehmoment
124.0 Nm @ 7250 tr/min
Motortyp
In-line four, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
11:1
Bohrung × Hub
79 x 58 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection
Schmierung
Wet sump
Zündung
Computer-controlled digital transistorized
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
double poutre en alu
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain   (final drive)
Kupplung
Hydraulic wet multi plate
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 120 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Dual disc
Hinterradbremse
Single disc
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.90 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
810.00 mm
Radstand
1490.00 mm
Bodenfreiheit
130.00 mm
Tankinhalt
24.00 L
Gewicht
255.00 kg
Trockengewicht
223.00 kg
Neupreis
13 600 €

Übersicht

Welches Motorrad konnte Ende der 90er Jahre mit 300 km/h flirten und dabei zivilisiert genug bleiben, um Hunderte von Kilometern zu verschlingen, ohne seinen Fahrer in ein Wrack zu verwandeln? Die Honda CBR 1100 XX Super Blackbird, natürlich. Ende 1996 auf den Markt gebracht, hat sie das Konzept der Hyper-Tourerin buchstäblich erfunden. Vor ihr musste man sich zwischen reiner Geschwindigkeit und Reisekomfort entscheiden. Honda beschloss, dass dieses Dilemma keine Berechtigung mehr hatte, und das Ergebnis steckt in einem Reihenvierzylinder mit 1137 cc, der 164 PS bei 9500 U/min leistet, bei einem Drehmoment von 124 Nm ab 7250 Touren. Zahlen, die selbst im Jahr 2000 schwindelerregend waren.

Honda CBR 1100 XX Super Blackbird

Was an der Blackbird zuerst auffällt, ist ihre Aerodynamik. Honda hatte die Verkleidung mit einer Besessenheit bearbeitet, die der Formel 1 würdig ist, und dabei einen cW-Wert erzielt, der niedriger lag als der mancher 250er Grand-Prix-Maschinen. Das Ergebnis spürt man sofort auf der Autobahn oder auf langen Geraden, wo die Maschine mit verblüffender Leichtigkeit durch die Luft schneidet. Doch diese Effizienz hat eine Kehrseite. Der Motor, so seidig und kultiviert, lässt manchmal Charakter vermissen. Keine Vibration, kein Ruckeln. Es ist eine Mechanik wie von Schweizer Uhrmachern, technisch tadellos, aber für Liebhaber roher Empfindungen etwas unbefriedigend. Man könnte fast vergessen, dass man 200 km/h fährt, so vollkommen ist die mechanische Gelassenheit.

Was das Fahrwerk betrifft, hat Honda nicht gespart. Der Aluminium-Brückenrahmen, die 43-mm-Upside-Down-Gabel und das Zentralfederbein hinten, beide mit 120 mm Federweg, verleihen dieser 255 kg schweren Maschine vollgetankt eine Agilität, die sich vor deutlich leichteren Sportlern nicht verstecken muss. Man lenkt die Blackbird mit einer Leichtigkeit in Kurven ein, die ihrem Format Hohn spricht. Die Doppelscheibenbremse vorn mit dem Dual-CBS-System gibt in allen Situationen Sicherheit, auch wenn Puristen die fehlende vollständig unabhängige Kontrolle beider Achsen bedauern werden. Der 24-Liter-Tank ermöglicht lange Etappen ohne Tankstopp, was perfekt zur sportlich-touristischen Berufung der Maschine passt.

Die Version 2000 profitierte von den im Vorjahr eingeführten Verbesserungen, insbesondere der elektronischen Einspritzung und der Ram-Air-Ansaugung, die die letzten Unentschlossenheiten im unteren Drehzahlbereich beseitigten. Die gewonnene Laufruhe verstärkt das Fahrvergnügen im Alltag noch weiter. Allerdings hätte der aerodynamische Schutz paradoxerweise für den Fahrer großzügiger ausfallen dürfen. Die Sitzposition neigt sich für sehr lange Strecken etwas zu sehr ins Sportliche, und der Beifahrer ist auf seinem Sitzplatzanteil nicht gerade auf Rosen gebettet. Kompromisse, die Honda bewusst einging, denn man zielte klar auf schnelle Langstreckenfahrer ab und nicht auf beschauliche Touristen.

Honda CBR 1100 XX Super Blackbird

Gegenüber der Suzuki Hayabusa 1300 und der Kawasaki ZX-12R, zwei Konkurrentinnen mit höherer Leistung und noch radikalerer Philosophie, spielte die CBR 1100 XX eine andere Karte aus. Auf dem Papier weniger demonstrativ, kompensierte sie durch eine Homogenität und Beherrschbarkeit, die ihre Rivalinnen nicht für sich beanspruchen konnten. Für 13 600 Euro richtete sie sich an den erfahrenen Motorradfahrer, der sich weigert, die Vielseitigkeit auf dem Altar der reinen Performance zu opfern. Fünfundzwanzig Jahre später bleibt die Super Blackbird eine Referenz in der Geschichte der Hyper-Tourer – jene Maschine, die bewies, dass man eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h und Alltagstauglichkeit vereinen kann, ohne jemals seine Würde zu verlieren.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : Double CBS

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.64 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.49 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
144.2 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 569-2274cc (3624 verglichene Motorräder)
Leistung 164 ch Top 32%
50 ch Median 133 ch 212 ch
Gewicht 255 kg Leichter als 9%
185 kg Median 205 kg 266 kg
L/G-Verhältnis 0.64 ch/kg Top 51%
0.25 Median 0.65 1.08 ch/kg

Ähnliche Motorräder

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen & Kommentare

Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!