Schlüsselleistung

🔧
1584 cc
Hubraum
💺
693 mm
Sitzhöhe
22.7 L
Tankinhalt
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Technische Daten

Changements 2012 2011
Hubraum
1688 cc 1584 cc
Drehmoment
135.6 Nm @ 3250 tr/min 126.0 Nm @ 3500 tr/min
Verdichtungsverhältnis
9.6:1 9.2:1
Bohrung × Hub
98.4 x 111.3 mm (3.9 x 4.4 inches) 95.3 x 111.1 mm (3.8 x 4.4 inches)
Kraftstoffsystem
Injection. Electronic Sequential Port Fuel Injection (ESPFI) Injection. Electronic Sequential Port Fuel Injection
Steuerung
Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC) Overhead Valves (OHV)
Schmierung
Pressurized, dry-sump with oil cooler
Rahmen
Mild steel; tubular frame; two-piece stamped and welded backbone; cast and forged junctions; twin downtubes; bolt-on rear frame with forged fender supports; MIG welded Mild steel; tubular frame; two-piece stamped and welded backbone; cast and forged junctions; twin downtubes; bolt-on rear frame.
Kupplung
Multi-plate with diaphragm spring in oil bath Wet, multiplate
Vorderradaufhängung
41.3 mm telescopic 41.3mm telescopic
Hinterradaufhängung
Air-adjustable shocks. Mild steel; two-piece drawn and welded section; forged junctions; MIG welded swingarm. Air-adjustable
Vorderradbremse
Double disc. 4-piston calipers. Optional ABS. Double disc. 4-piston fixed caliper
Hinterradbremse
Single disc. 4-piston caliper. Optional ABS. Single disc. 4-piston fixed caliper
Vorderreifen
130/80-NW17 130/80-B17
Hinterreifen
180/65-NW16 180/65-B16
Sitzhöhe
673.00 mm 693.00 mm
Radstand
1613.00 mm 1612.00 mm
Bodenfreiheit
130.00 mm
Tankinhalt
22.71 L 22.70 L
Gewicht
368.30 kg

Motor

Hubraum
1584 cc
Drehmoment
126.0 Nm @ 3500 tr/min
Motortyp
V2, four-stroke
Kühlung
Air
Verdichtungsverhältnis
9.2:1
Bohrung × Hub
95.3 x 111.1 mm (3.8 x 4.4 inches)
Ventile/Zylinder
2
Kraftstoffsystem
Injection. Electronic Sequential Port Fuel Injection
Steuerung
Overhead Valves (OHV)
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
Mild steel; tubular frame; two-piece stamped and welded backbone; cast and forged junctions; twin downtubes; bolt-on rear frame.
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Belt   (final drive)
Kupplung
Wet, multiplate
Vorderradaufhängung
41.3mm telescopic
Hinterradaufhängung
Air-adjustable
Federweg vorne
117 mm (4.6 inches)
Federweg hinten
76 mm (3.0 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc. 4-piston fixed caliper
Hinterradbremse
Single disc. 4-piston fixed caliper
Vorderreifen
130/80-B17
Hinterreifen
180/65-B16

Abmessungen

Sitzhöhe
693.00 mm
Radstand
1612.00 mm
Länge
2413.00 mm
Tankinhalt
22.70 L
Trockengewicht
351.50 kg

Übersicht

Motorrad: Harley-Davidson FLHR Road King (2011)

Harley-Davidson FLHR Road King

Da geht es um eine Harley-Davidson FLHR Road King aus dem Jahr 2009. Dieses Motorrad ist nicht nur ein Accessoire, sondern eine Aussage. Ein Straßenmanifest aus lackiertem und verchromtem Metall. Wenn man es betrachtet, mit dem Windschutzscheibe, den starren Ledersatteltaschen, dem großen Scheinwerfer und den Fußrasten, versteht man sofort ihren Stammbaum. Sie kommt nicht aus dem Nichts, sondern ist die direkte Erbin der Modelle, die die Legende begründet haben, wie die Harley-Davidson FLHR Road King 1998 oder die Road King 2000, und setzt die Fahne der ersten Generation fort, die 1997 eingeführt wurde. Sie versucht nicht, modern zu sein, sondern ist die Essenz des amerikanischen Touring.

Das Herz dieser Aussage ist ein V2-Motor mit 1584 cm³, ein Twin Cam 96, der 71 PS und ein Drehmoment von 131 Nm bereits bei 3500 Umdrehungen liefert. Auf dem Papier mag das im Vergleich zu einigen europäischen Monstern bescheiden wirken. Aber auf der Straße ist es eine andere Geschichte. Dieser Motor vibriert nicht, er pulsiert. Er dreht nicht, er atmet. Die Leistung ist da, linear, durchzugsstark, aber das Erlebnis ist sensorisch. Das Sechsganggetriebe rastet mit einer mechanischen Autorität, die an die Vorfahren erinnert, und mit diesem Drehmoment kann man bereits bei 90 km/h in den sechsten Gang schalten und die serienmäßige Cruise Control übernehmen lassen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 160 km/h, sie ist kein Geschoss, aber ihr Terrain sind die Autobahn mit moderater Geschwindigkeit und die endlosen Landstraßen. Mit einem Tank von fast 23 Litern und einem vernünftigen Verbrauch ist die Reichweite ein echtes Argument für den Reisenden, der das Land sehen möchte, ohne sich zu beeilen.

Aber diese Road King, mit ihren 345 kg vollgetankt, setzt ihre Präsenz durch. Das Anheben vom Seitenständer erfordert einen kräftigen Druck mit dem Rücken, und dieser Seitenständer selbst, der gut versteckt ist, ist nicht der einfachste zu bedienen. Die Sitzhöhe von 715 mm ist erreichbar, aber die Masse ist spürbar. Paradoxerweise wird diese Masse in Bewegung zu einem Vorteil. Die Stabilität ist phänomenal, unterstützt durch einen Radstand von 1625 mm. Das Stahlrahmen und die luftfedernde Hinterradaufhängung sorgen für einen sicheren Stand. Man kann buchstäblich im Stehen am Ampel anhalten, ohne den Fuß abzusetzen, dank dieser gut beherrschten Trägheit. Die einfachen Scheibenbremsen mit ABS sind zwar nicht übermäßig dimensioniert, aber ausreichend für ein Motorrad, das Vorhersage in den Vordergrund stellt. Es ist ein Motorrad, das man körperlich zähmen muss, aber das einen königlichen Fahrkomfort belohnt, sobald die Reifen 130/80 und 180/65 anfangen zu rollen.

Für wen ist sie? Sie ist nicht für den Rennfahrer, der nach Zahlen sucht, noch für den Anfänger, der von ihrem Gewicht und ihrer Länge eingeschüchtert ist. Sie ist für den Reisenden, der versteht, dass das Reisen eine Lebenseinstellung ist, kein Rennen. Für den, der eine Präsenz, eine Aura und die Fähigkeit möchte, Kilometer ohne Stress zu bewältigen. Sie ist das Gegenteil eines Sportlers. Ihre Stärken sind ihr unvergesslicher Charakter, ihre komplette integrierte Ausstattung ab Werk und dieses Gefühl, ein Monument zu fahren. Ihre Schwächen sind die unvermeidlichen Kompromisse einer solchen Philosophie: die Masse, die Motorwärme im Leerlauf, eine Mechanik, die laut und deutlich spricht. Im Vergleich zu einer Honda Gold Wing oder einer BMW K 1600 bietet sie weniger Technologie und rohe Leistung, aber mehr Identität und reines Gefühl.

Kurz gesagt, die FLHR Road King 2009 ist kein Motorrad, das man mit Leistungsgraphen kritisiert. Man erlebt sie mit seinen Sinnen. Sie ist eine Wahl. Die, die das Erlebnis über die Statistik, die Straße über die Rennstrecke und den Stil über die Effizienz stellt. Sie ist nicht perfekt, sie ist authentisch. Und für manche ist das mehr wert als ein paar Pferde oder Kilogramm weniger. Sie bleibt, in der Tradition ihrer Vorgänger von 1997 bis 2000, die Hüterin eines bestimmten Reisegeistes auf zwei Rädern. Ein Geist, in dem man sich Zeit nimmt, in dem das Motorrad ein imposanter und treuer Begleiter ist und in dem jeder Kilometer eine Feier der Freiheit auf zwei Rädern ist.

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