Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 955 cc
- Leistung
- 155.0 ch @ 10750 tr/min (114.0 kW)
- Drehmoment
- 104.0 Nm @ 9000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 100 x 60.8 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- monocoque en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins NIX30 Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins TTX36, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons (M4.32 monobloc)
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 835.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Trockengewicht
- 190.00 kg
- Neupreis
- 28 000 €
Übersicht
Also, so verabschiedet sich Ducati? Nicht mit einem Weinen, sondern mit einem Brüllen. Die Panigale V2 Superquadro Final Edition, für 28.000 Euro, ist weniger eine Maschine als ein verpacktes Relikt, ein glitzernder Tribut, limitiert auf 555 Einheiten, um das Schicksal eines legendären Motors zu besiegeln. Dieser L-Twin mit 955 cm3, der letzte Superquadro, spuckt seine 155 Pferde und 104 Nm mit einer rauen Stimme aus, die bald nicht mehr zur Vergangenheit gehören wird. Auf dem Papier ist es eine kompromisslose Rennmaschine, mit ihrem Monocoque-Rahmen, der voll einstellbaren Öhlins-Gabel und -Monolink und der radialen Brembo-Bremsanlage. Doch im Kern ist es ein Sammlerstück.

Sie basiert auf den soliden Grundlagen der Bayliss-Edition, aber Ducati hat alles auf das Äußere gesetzt. Die Lackierung, ein Werk von Drudi Performance, ist eine aggressive Mischung aus Rot, Weiß und Schwarz, die wie eine Rennstall-Flagge wirkt. Das aussagekräftigste Detail? Diese technische Zeichnung auf der Verkleidung, ein falsches Fenster auf die Eingeweide des Zweizylinders, platziert genau dort, wo das mechanische Herz schlägt. Es ist italienisches Symbolik, etwas protzig, aber unglaublich effektiv. Man bietet ein Paket von Exklusivitäten: Carbon-Teile, Rizoma-Fußrasten, eine gefräste Tankkappe und sogar eine spezielle Abdeckhaube. Man mag sich dennoch wundern, dass Ducati für dieses Lied vom Abschied nicht die Stylema-Bremssättel gewagt hat, und stattdessen die durchaus exzellenten M4.32 arbeiten lässt. Eine Entscheidung, die für eine "Final Edition" zu diesem Preis etwas bitter schmeckt.
Für den Fahrer bleibt das Erlebnis ultra-sportlich. Der 835 mm hohe Sattel setzt seine Autorität durch, und die 190 kg Trockengewicht sind bereits in den ersten harten Kurven vergessen. Die Elektronik, obwohl von einer vorherigen Generation und weniger raffiniert als die der V4, ist dennoch umfassend mit ihrem Cornering-ABS, der Traktionskontrolle und der Anti-Wheelie-Funktion. Es ist eine Maschine, die Engagement erfordert, aber im Gegenzug auf der Rennstrecke das Vielfache zurückgibt, wo ihr präzises Chassis und ihr temperamentvoller Motor ihren vollen Sinn finden. Sie hat nicht die kalte Überlegenheit einer übermäßig abgestimmten japanischen Maschine wie der Yamaha YZF-R7, noch die Vielseitigkeit einer Aprilia RS 660. Nein, die V2 Final Edition ist ein reines Emotionsobjekt, ein letzter mechanischer Ausbruch vor dem neuen Zeitalter.

Wer wird sie kaufen? Sicher nicht der Anfänger, der von ihrem Preis und ihrem Temperament eingeschüchtert ist. Auch nicht wirklich der Tourenfahrer, mit ihrem 17-Liter-Tank und ihrer Kampfposition. Ihr Publikum sind der informierte Sammler, der nostalgische Streckenrennfahrer oder der glühende Ducatist, der ein Stück Geschichte in seiner Garage verewigen möchte. Denn genau darum geht es. Mit diesem Modell verabschiedet sich Ducati von einem Motor, dessen Abstammungslinie bis zur 851 von 1988 zurückreicht. Der Superquadro, geboren auf der 1199 Panigale, hat hier seine vollendete Form in kleinerer Hubraumklasse erreicht. Man zahlt einen hohen Preis für ein nummeriertes Exemplar, ein Echtheitszertifikat und die Gewissheit, ein Endmodell zu besitzen. Ist es ein gutes Motorrad? Ja, ausgezeichnet. Ist es ein guter Kauf? Das ist eine andere Geschichte, die weit über die reine Leistung hinausgeht.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Taille de l'écran TFT couleur : 10,92 cm / 4.3 pouces
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Shifter
- Amortisseur de direction
- Indicateur de vitesse engagée
- GPS
- Contrôle de traction
- Contrôle anti wheeling
- Embrayage anti-dribble
- Repose-pieds réglables
- Centrale inertielle
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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