Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 60.0 ch @ 9500 tr/min (43.8 kW) → 60.0 ch @ 9500 tr/min (60.9 kW)
- Drehmoment
- 53.3 Nm @ 6750 tr/min → 57.0 Nm @ 6750 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke → Twin, four-stroke
- Kühlung
- Air → combiné air / huile
- Kraftstoffsystem
- Injection → Injection. Marelli electronic fuel injection, 45 mm throttle body
- Steuerung
- Desmodromic valve control → —
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier → Tubular steel trellis
- Getriebe
- 5-speed → 6-speed
- Kupplung
- — → APTC wet multiplate with hydraulic control
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 130 mm → 43 mm upside-down fork
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 148 mm → Progressive linkage with adjustable Sachs monoshock
- Vorderradbremse
- Double disc → Single disc
- Länge
- 2100.00 mm → —
- Höhe
- 795.00 mm → —
- Tankinhalt
- 15.00 L → 14.00 L
- Trockengewicht
- 177.00 kg → 168.00 kg
Motor
- Hubraum
- 618 cc
- Leistung
- 60.0 ch @ 9500 tr/min (60.9 kW)
- Drehmoment
- 57.0 Nm @ 6750 tr/min
- Motortyp
- Twin, four-stroke
- Kühlung
- combiné air / huile
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5:1
- Bohrung × Hub
- 80.0 x 61.5 mm (3.1 x 2.4 inches)
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Marelli electronic fuel injection, 45 mm throttle body
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubular steel trellis
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- APTC wet multiplate with hydraulic control
- Vorderradaufhängung
- 43 mm upside-down fork
- Hinterradaufhängung
- Progressive linkage with adjustable Sachs monoshock
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 148 mm (5.8 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/60-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.10 bar
- Hinterreifen
- 160/60-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.20 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Radstand
- 1440.00 mm
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 193.00 kg
- Trockengewicht
- 168.00 kg
- Neupreis
- 7 895 €
Übersicht
Motorrad: Ducati Monster 620 (2005)

Erinnern Sie sich an diesen Moment, in einer Garage oder vor dem Schaufenster einer Vertragswerkstatt: Sie treffen auf ein Motorrad, sein nackter, verzweigter Rahmen, sein Motor-Aggregat auf einer minimalistischen Struktur. Das ist die Essenz der Ducati Monster, dieses Rezept, das 100.000 Fahrer überzeugt hat. Innerhalb dieser Familie spielte die 620, die 2004 eingeführt und heute oft gebraucht gesucht wird, lange Zeit eine Nebenrolle, fast schüchtern. Das Jahr 2004 markiert einen Wendepunkt für dieses Modell, insbesondere mit der Einführung der ie-Version, die nun eine elektronische Einspritzung besitzt. Die Hubraum steigt auf 618 cm³, das Drehmoment und die Leistung werden erhöht und erreichen 60 Pferdestärken. Man spricht oft von der Drosselung der Ducati Monster 620 ie für die A2-Lizenz, eine häufige Operation, die ihr ihren Charakter nicht nimmt.
Die Transformation beschränkt sich nicht nur auf den Motor. Das Fahrwerksdesign ist von der ST-Reihe inspiriert, mit einem verlängerten Radstand und einer neuen Sachs-Federung hinten. Das Ergebnis auf der Straße ist greifbar: Die Agilität verliert etwas von ihrer nervösen Lebendigkeit, gewinnt aber eine fast tadellose Stabilität. Für Fahranfänger oder Stadtbewohner, die ein Motorrad mit Charakter für den Alltag suchen, ist diese Weiterentwicklung ein Segen. Die typischen, abrupten Reaktionen kleiner Radstände werden gemildert. Der Motor, der dem Desmodrom-System und der Luftkühlung treu bleibt – zwei Schlüsselelemente der Zuverlässigkeit und der Ducati-Identität – liefert seine Leistung nun progressiver ab. Das Drehmoment von 57 Nm ist bereits bei mittleren Drehzahlen stärker präsent. Hier nähert man sich der Sanftheit einer japanischen Maschine, ohne jedoch in die Anonymität abzugleiten. Vibrationen und mechanische Brummen bleiben erhalten, als ständige Erinnerung an die lebendige Seele der Maschine.
Doch nicht alles ist in diesem Bild rosig. Die Fahrposition behält diese typische Auflage auf den Griffen der Monster bei, die auf langen Strecken ermüdend sein kann. Und dann gibt es noch die Frage der Bremsleistung. Die Monster 620 ie steht im Vergleich zu ihren größeren Geschwistern oder Konkurrenten wie der Suzuki SV650 hier vor einem Kompromiss. Doppelscheibenbremsen sind vorhanden, aber die Bremssättel haben nur zwei Kolben. Das ist für den normalen Gebrauch effektiv, könnte aber von einem reinen Puristen als begrenzt empfunden werden. Das Gewicht, angegeben mit 193 kg im vollgetankten Zustand, liegt im Durchschnitt der Naked Bikes dieser Zeit, macht sich aber bemerkbar, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Der Preis zum damaligen Zeitpunkt, 7895 Euro, positionierte dieses Motorrad eindeutig in einem Premium-Segment. Im Vergleich zur günstigeren und manchmal vielseitigeren SV650 setzte Ducati auf Emotionen und Prestige. Heute stellt eine Ducati Monster 620 ie aus den Jahren 2002, 2003 oder 2004 einen zugänglichen Einstieg in die Welt der Ducati dar, mit all dem Charme des Desmo und diesem ikonischen Design. Zubehör für die Ducati Monster 620, wie beispielsweise spezifische Sitzbankabdeckungen, ermöglichen es immer noch, sie zu personalisieren. Für alle, die ein erstes Motorrad mit Charakter, eine Maschine für die Stadt und die Landstraßen oder einfach ein mechanisches Objekt voller Geschichte suchen, ist diese Monster 620 nach wie vor ein attraktives Angebot. Sie ist weder die leistungsstärkste noch die komfortabelste, aber sie besitzt diesen Griff, diese Präsenz, die dazu führt, dass man sich auf einem Parkplatz immer noch nach ihr umdreht.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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