Schlüsselleistung
Technische Daten
Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.
Motor
- Hubraum
- 1198 cc
- Leistung
- 162.0 ch @ 9500 tr/min (119.2 kW)
- Drehmoment
- 132.4 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 106 x 67.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 58 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier relié à 2 platines en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 50 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 265 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 240/45-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 234.00 kg
- Trockengewicht
- 205.00 kg
- Neupreis
- 22 890 €
Übersicht
Was treibt einen Hersteller dazu, ein ohnehin schon einschüchterndes Motorrad komplett in Schwarz zu kleiden? Bei Ducati lässt sich die Antwort in einem Wort zusammenfassen: Carbon. Der Jahrgang 2018 der Ducati Diavel Carbon 1200 treibt die Total-Black-Logik auf die Spitze und tilgt nahezu jede Spur des hauseigenen Rot zugunsten einer dunklen, scharfkantigen Ästhetik, die perfekt zum Temperament der Maschine passt. Das Rot des Rahmens und der Zierstreifen ist verschwunden, ersetzt durch ein nachtschwarzes Kleid, das nur von den Reflexen der geschmiedeten Marchesini-Aluminiumfelgen durchbrochen wird. Man liebt es oder man hasst es, aber niemand bleibt gleichgültig.

Auf dem Papier bleibt die Diavel Carbon dem Rezept treu, das ihren Erfolg seit der Erschaffung dieser Hybridkategorie begründet hat – irgendwo zwischen muskulösem Roadster und Power-Cruiser. Der L-Twin Testastretta 11° mit 1198 ccm leistet 162 PS bei 9500 U/min und 132,4 Nm Drehmoment bei 8000 Touren. Genug, um die 234 kg fahrfertig ohne Zögern auf 250 km/h zu beschleunigen. Während eine VMAX 1700 für die Autobahn geschnitten ist oder eine Rocket III auf die Karte des rohen Drehmoments setzt, wählt die Diavel ein anderes Register: das der unerwarteten Agilität für eine Maschine mit einem 240-mm-Hinterreifen. Der Stahl-Gitterrohrrahmen in Verbindung mit den Aluminium-Schwingenlagerplatten, die 50-mm-Upside-Down-Gabel und das Zentralfederbein – beide mit 120 mm Federweg – verleihen ihr ein Fahrverhalten, das nichts mit einem gemütlichen Cruiser gemein hat. Genau diese Mischung macht die Diavel einzigartig in der Motorradlandschaft.
Was diese Carbon-Version von der Standard-Diavel unterscheidet, ist die Arbeit an Material und Gewicht. Der vordere Kotflügel, der Tank und die Sitzabdeckung bestehen aus Kohlefaser, während die geschmiedeten Marchesini-Felgen 2,5 kg an ungefederten Massen einsparen – dort, wo jedes Gramm wirklich zählt. Das Trockengewicht sinkt auf 205 kg, was beim Beschleunigen und in der Kurveneinfahrt den Unterschied macht. Die Oberflächenbehandlung der Felgen, bei der das Aluminium inmitten des matten Schwarz glänzt, sorgt für einen durchaus gelungenen optischen Feinschliff. Ducati pflegt auch die technischen Details aus der Phase II: schräg geschnittene Auspuffanlagen mit Zircotec-Beschichtung, neu gestalteter Frontscheinwerfer mit LED-Tagfahrlichtbogen, leicht erhöhter Lenker für mehr Komfort und Doppelzündung pro Zylinder für eine gleichmäßigere Verbrennung.
Die Bremsanlage ist der Leistung gewachsen: zwei 320-mm-Scheiben vorn mit radialen Vierkolben-Sätteln, eine 265-mm-Scheibe hinten. Das elektronische Arsenal vervollständigt das Paket mit den Fahrassistenzsystemen, die man in diesem Preissegment erwartet. Denn mit 22 890 Euro richtet sich die Ducati Diavel Carbon 1200 nicht an kleine Budgets. Sie zielt auf erfahrene Motorradfahrer, die eine charakterstarke Maschine wollen, die morgens einen kurvenreichen Pass verschlingen und abends am Vieux-Port flanieren kann – ohne jemals unbemerkt zu bleiben. Die niedrige Sitzhöhe von 770 mm erleichtert übrigens die Handhabung auch für durchschnittliche Staturen, trotz des imposanten Volumens der Maschine.
Ein wiederkehrender Schwachpunkt der Diavel bleibt: Der 17-Liter-Tank begrenzt die Reichweite je nach Gashand auf rund 200 km, was sie eher für Genussfahrten als für große Touren prädestiniert. Und der Preis, selbst durch die Marchesini-Felgen und das Carbon gerechtfertigt, reißt eine deutliche Lücke zur Standardversion auf. Doch für alle, die eine uneinordenbare Maschine suchen, die mechanische Brutalität mit dunkler Eleganz zu verbinden weiß, besetzt die Diavel Carbon eine Nische, in der sie schlichtweg keine direkte Rivalin hat.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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