Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 890 cc
- Leistung
- 110.3 ch @ 9000 tr/min (81.1 kW)
- Drehmoment
- 92.0 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.1 : 1
- Bohrung × Hub
- 96 x 61,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- injection Ø 52 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- Monocoque en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 46 mm, déb : 230 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 220 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 305 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Brembo Ø 265 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 90/90-21
- Hinterreifen
- 150/70-18
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 880.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 209.00 kg
- Neupreis
- 16 390 €
Übersicht
Als Ducati die erste DesertX auf den Markt brachte, war die Botschaft klar: Bologna wollte sein Stück vom Adventure-Kuchen, mit einem Hauch von Dakar und der Optik eines Rallye-Raid-Motorrads. Die 890er-Version des Jahrgangs 2026 dreht die Stellschraube eine Stufe weiter, und diesmal hält die Technik mit den ästhetischen Ambitionen Schritt.

Unter dem 18-Liter-Tank entwickelt der 90-Grad-L-Twin mit 890 ccm Hubraum 110,3 PS bei 9000 U/min bei einem Drehmoment von 92 Nm, das bereits ab 7000 Touren anliegt. Das ist ein Motor mit ordentlich Biss, mit einem Verdichtungsverhältnis von 13,1:1 und einer Bohrung-Hub-Konfiguration (96 x 61,5 mm), die entschieden kurzhubing ausgelegt ist – typisch für ein Triebwerk, das zum Hochdrehen konzipiert wurde. Gegenüber einer Triumph Tiger 900 Rally oder einer KTM 890 Adventure R spielt die Ducati bei den nackten Zahlen in derselben Liga, doch beim Charakter zeigen sich die Unterschiede. Der italienische Twin hat seine ganz eigene Art, seine Leistung abzugeben, mit einem entschlossenen Durchzug im mittleren Drehzahlbereich und einem Klang, den weder der englische Dreizylinder noch der österreichische Parallel-Twin nachahmen können.
Der Aluminium-Monocoque-Rahmen nimmt ein großzügiges Fahrwerk auf: eine 46-mm-Upside-down-Gabel mit 230 mm Federweg vorne, ein Zentralfederbein mit 220 mm Federweg hinten. Hier sind echte Offroad-Maße am Werk, kein simples Straßen-Enduro im Abenteurer-Kostüm. Die Bereifung in 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten unterstreicht diese Mischeinsatz-Ausrichtung, wobei das 21-Zoll-Vorderrad das Überqueren von zerfurchten Pisten erleichtert. Die Bremsanlage stammt von Brembo, mit zwei radial montierten 305-mm-Scheiben und Vierkolben-Sätteln vorne sowie einer 265-mm-Scheibe mit Zweikolben-Sattel hinten. Ernstzunehmendes Material, ausgelegt darauf, die fahrfertigen 209 kg zuverlässig zu verzögern.

Dieses Gewicht ist denn auch der wunde Punkt. Mit 209 Kilogramm fahrfertig ist die DesertX 890 kein Leichtgewicht, wenn der Weg eng wird und die Steine faustgroß werden. Im anspruchsvollen Gelände bezahlt man jedes Kilo teuer in Spurrillen und Schräglagen. Die Sitzhöhe von 880 mm macht es kleineren Staturen ebenfalls nicht leicht, auch wenn sie angesichts der gebotenen Federwege stimmig bleibt. Ducati zielt klar auf erfahrene Fahrer ab – auf jene, die einen Fuß aufsetzen und wieder losfahren können, ohne in Panik zu geraten.

Beim Preis schlägt die Rechnung mit 16 390 Euro zu Buche. Das ist kein Schnäppchen, aber die direkte Konkurrenz bewegt sich in denselben Gewässern. Das Sechsgang-Getriebe und der Kettenantrieb verrichten ihren Dienst ohne Überraschungen, und die Euro-5+-Konformität garantiert uneingeschränkten Zugang zu allen urbanen Zonen. Mit einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h bleibt die Maschine bestens in der Lage, zwischen zwei Pisten auch Autobahn-Etappen zu verschlingen. Die DesertX 890 positioniert sich als vielseitige Maschine mit Offroad-Schwerpunkt, zugeschnitten auf große Reisen, bei denen der Asphalt aufhört, die Lust am Fahren aber nie. Es bleibt abzuwarten, ob das mechanische Versprechen im Gelände gegen die Spezialisten des Segments bestehen kann. Ducati hat die Argumente. Jetzt müssen sie im Staub bewiesen werden.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 6
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- ABS Cornering
- Jantes à rayon
- Shifter
- Amortisseur de direction
- Indicateur de vitesse engagée
- Régulateur de vitesse
- Prise USB
- Contrôle de traction
- Poignées chauffantes
- Contrôle anti wheeling
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
- Pays de fabrication : Italie
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