Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1103 cc
- Leistung
- 216.0 ch @ 13500 tr/min (158.9 kW)
- Drehmoment
- 120.6 Nm @ 11250 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en L à 90°, 4 temps, calage de type Twin Pulse - 0° - 90° - 290° - 380°
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 14 : 1
- Bohrung × Hub
- 81 x 53.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 52 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- semi-périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins NPX 25/30 préssurisée Ø 43 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins TTX36, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 338 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons (Hypure)
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Brembo Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 200/60-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 850.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Neupreis
- 54 000 €
Übersicht
Vierzig Jahre Grün-Weiß-Rot. Das ist der rote Faden, der die 750 F1 von 1984 mit dieser Panigale V4 Tricolore 2025 verbindet, einer auf tausend Exemplare limitierten Sonderedition, die eine Tradition wiederbelebt, die durch den flüchtigen Namenswechsel zu „Speciale" unterbrochen worden war. Ducati besinnt sich auf seine Wurzeln, und das Ergebnis ist eine 1103 cc große Bombe, eingekleidet von Aldo Drudi in eine bewusst asymmetrische Lackierung: eine rote Seite, eine grüne Seite, ein Schachbrettmuster, das sich über die Verkleidungen erstreckt wie eine ästhetische Kriegserklärung. Provokativ, polarisierend und kohärent mit der Geschichte einer Marke, die noch nie halbe Sachen gemacht hat.

Was diese Version von der Panigale V4 S, von der sie abstammt, wirklich unterscheidet, sind nicht nur die Optik. Ducati hat die Gelegenheit genutzt, um beim Bremssystem einen technischen Sprung zu machen: Die neuen T-Drive-Scheiben erreichen 338 mm Durchmesser bei 6,2 mm Stärke, während die Standardserie bei 330 mm ihr Limit hatte. Das Ergebnis ist eine bessere Wärmeableitung auf der Rennstrecke und eine erhöhte Belastbarkeit im intensiven Einsatz. Die Brembo Hypure-Sättel sind in Titan lackiert, der MCS 19.21-Hauptzylinder vervollständigt das Ensemble. An einer Maschine, die 300 km/h erreichen kann, sind diese Details kein Blendwerk – sie sind unverzichtbar. Die Carbonfelgen, um 950 Gramm gegenüber den Standardteilen erleichtert, folgen derselben Logik: die ungefederten Massen zu reduzieren, damit die Öhlins-Federelemente, die 43-mm-Druckgabel NPX 25/30 vorne und das Mono TTX36 hinten, ihr volles Potenzial entfalten können.
Die Ausstattungsliste liest sich wie das Inventar eines Superbike-Teams. Trockenkupplung STM EVO-SBK, verstellbare Aluminium-Fußrasten, Alcantara-Sitzbank, integriertes GPS-Modul für Telemetrie und Rundenzeiten, Carbon-Kotflügel, Schwingarmabdeckung, aus massivem Aluminium gefräster Schnellverschluss-Tankdeckel, Racing-Scheibe. Der 90-Grad-V4 im Twin-Pulse-Takt leistet 216 PS bei 13.500 U/min und 120,6 Nm bei 11.250 U/min aus seinem 1103 cc. Zum Vergleich: Eine BMW M 1000 RR nennt sehr ähnliche Werte, doch der Klangcharakter und die Leistungsentfaltung des Bolognese-Motors verbleiben in einer eigenen Kategorie für alle, die das Glück hatten, ihn unter Volllast zu hören. Fünf Fahrmodi decken das gesamte Spektrum ab: Race A lässt alle 216 PS ungefiltert los mit einer auf harte Streckensetzung kalibrierten Federung; Wet reduziert die Leistung auf 160 PS und entspannt das Traktionsmanagement, um bei Regen nicht in den Leitplanken zu landen. Dazwischen passen Sport und Road das Gasannahme-Mapping und die aktiven Dämpfungskennlinien an eine weniger engagierte Fahrweise an.

Die hohe Sitzbank mit 850 mm und der Charakter der Maschine schließen Einsteiger von vornherein aus. Diese Tricolore richtet sich an ein sehr spezifisches Publikum: den erfahrenen Streckenfahrer, der eine Maschine sucht, die mit den besten Hypersportlern auf dem Markt mithalten kann, ohne sich in der Abstimmung zu verlieren, und der bereit ist, 54.000 Euro zu zahlen, um einem Club von tausend Besitzern weltweit anzugehören. Eine mit der individuellen Seriennummer gravierte Gabelbrücke und ein Echtheitszertifikat erinnern bei jeder Ausfahrt daran, dass die Maschine in ihrer Ausführung im buchstäblichen Sinne einmalig ist. Die exklusive Animation, die beim Start auf dem Cockpit aufleuchtet, ist vergleichsweise anekdotisch, schließt das Ritual aber mit einer gewissen Konsequenz ab.

Vierundfünfzigtausend Euro – das ist der Einstiegspreis in die Linie, die von der 1098 S über die 1299 R Final Edition bis zum Monster 30. Jahrestag reicht. Ducati betreibt Erbschaftsverwertung mit der Regelmäßigkeit einer Schweizer Uhr, und die Käufer wissen genau, was sie erwerben. Die Tricolore ist kein Straßenmotorrad im gewöhnlichen Sinne; sie ist ein Sammlerstück, das – vorausgesetzt, ihr Fahrer ist der Aufgabe gewachsen – als furchtbares Streckenwerkzeug funktioniert. Der Kompromiss ist klar, der Preis nicht weniger.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 5
- Taille de l'écran TFT couleur : 17,53 cm / 6.9 pouces
- ABS Cornering
- Jantes Carbone
- Shifter
- Amortisseur de direction
- Indicateur de vitesse engagée
- Freinage combiné
- GPS
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle anti wheeling
- Contrôle de glisse
- Embrayage anti-dribble
- Repose-pieds réglables
- Centrale inertielle
- Contrôle du frein moteur
- Limitateur de vitesse dans les stands
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
- Fabriqué en 1 000 exemplaires
- Pays de fabrication : Italie
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