Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1103 cc
- Leistung
- 215.5 ch @ 13000 tr/min (158.5 kW)
- Drehmoment
- 123.6 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 14 : 1
- Bohrung × Hub
- 81 x 53.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 52 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- semi-périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins NPX 25/30 Ø 43 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins TTX36, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 330 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 200/60-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 850.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 193.50 kg
- Trockengewicht
- 172.00 kg
- Neupreis
- 68 000 €
Übersicht
Philip Island, Januar 2019. Bautista entdeckte die Superbike-Weltmeisterschaft, die Panigale V4 entdeckte die Superbike-Weltmeisterschaft, und Jonathan Rea regierte die Disziplin wie ein Großgrundbesitzer über seine Hektar. Drei Kurven nach dem Start des ersten Laufs war alles gesagt: Die Rote aus Bologna flog davon und ließ die offizielle Kawasaki im Ziel 15 Sekunden hinter sich. Ein Rookie auf einem Rookie-Motorrad, der den amtierenden Champion demütigte. Die Konkurrenz schlief an jenem Abend nicht ruhig.

Fünf Jahre später hatte Bautista seinen zweiten aufeinanderfolgenden Titel geholt, und Ducati griff zum bewährten Hausmittel. Die Methode ist bekannt: eine auf den Weltmeister gestempelte Kleinserie, wie man es bereits für Bagnaia in der MotoGP getan hatte. Die Panigale trägt hier das gelbe Lackkleid, das in Misano und beim zweiten Rennen in Jerez getragen wurde – eine Farbe, die brutal mit dem gewohnten Rot bricht und niemanden kalt lässt. 219 Exemplare, nicht eines mehr.
Was diese Version von den anderen „Racing 2023 Replica"-Varianten unterscheidet, liegt zunächst in zwei wesentlichen Details: dem gebürsteten Aluminiumtank und den Winglets aus Kohlefaser. Die übrige Ausstattung lässt schwindeln. Unter der Verkleidung arbeitet ein V4 Desmosedici Stradale mit 1103 cc, der 215,5 PS bei 13.000 U/min und 123,6 Nm Drehmoment bei 9.500 U/min leistet – untergebracht in einem Aluminium-Halbrahmen bei 172 kg Trockengewicht. Die STM-EVO SBK Trockenkupplung mit neun Lamellen ersetzt das Serienteil, die Akrapovic-Schalldämpfer reduzieren das Gesamtgewicht um weitere 2 kg, und die Brembo Stylema R-Bremsanlage mit MCS-Hauptzylinder mit verstellbarem Handhebelspiel muss sich vor Werksmaschinen nicht verstecken. Die Öhlins-Federung NPX 25/30 vorne und TTX36 hinten übernimmt den Rest. Man nähert sich auf der Geraden den 300 km/h, doch vor allem in den Richtungswechseln offenbart dieser kohlefaserummantelte Rahmen seinen Charakter.
In Sachen Exklusivität lässt Ducati nichts anbrennen. Die obere Gabelbrücke trägt eine Lasergravur mit dem Modellnamen und der individuellen Seriennummer. Der Sitz übernimmt das Material und das Logo von Alvaros Rennmaschine. Jedes Motorrad wird in einer bedruckten Holzkiste geliefert, begleitet von einer personalisierten Abdeckhaube, einem Echtheitszertifikat und der Unterschrift des Fahrers auf dem Tank, unter Klarlack versiegelt. Ducati liefert außerdem ein vollständiges Streckenvorbereitungskit mit gefrästem Racing-Tankdeckel, abnehmbarem Kennzeichenhalter und GPS-Modul zur Anzeige der Rundenzeiten auf dem Cockpit. Kohlefaser überall: Hitzeschutzschild, offener Kupplungsdeckel, Lichtmaschinenschutz, hinteres Schutzblech, Kühltunnel der Bremssättel, Schwingenschutz aus Carbon-Titan.

Der Wermutstropfen? Er lässt sich auf fünf Ziffern reduzieren: 68.000 Euro. Das sind 5.000 mehr als die erste Bautista-Replica-Edition – was bedeutet, dass der zweite Titel zum Preis eines Mittelklasse-Motorrads in Rechnung gestellt wird. Die Logik ist aus Marketingsicht bestechend, für die Brieftasche weniger erfreulich. Dieser Preis stellt die Maschine selbstverständlich außerhalb der Reichweite des normalen Sonntagspiloten und eindeutig in die Kategorie der nummerierten Sammlerstücke. Der typische Käufer ist kein Fahrer auf der Jagd nach Rundenzeiten, sondern ein wohlhabender Enthusiast, der ein Stück straßenzugelassener Sportgeschichte besitzen möchte. In diesem Segment, gemessen an den Kleinstserien der Aprilia RSV4 Factory oder BMW M 1000 RR, spielt Ducati in einem anderen Liga: der des Symbols ebenso wie der Leistung.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS en curvas
- Nombre de mode de conduite : 4
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Amortisseur de direction
- Indicateur de vitesse engagée
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle anti wheeling
- Jantes forgées
- Contrôle de glisse
- Embrayage anti-dribble
- Contrôle du frein moteur
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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