Schlüsselleistung
Technische Daten
- Neupreis
- — → 5 795 €
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 36.0 ch @ 12000 tr/min (26.5 kW)
- Drehmoment
- 22.9 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 2 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 7.4 : 1
- Bohrung × Hub
- 56 x 50.6 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique double poutre alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 40 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 133,50 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 1.90 bar
- Hinterreifen
- 150/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Trockengewicht
- 129.00 kg
- Neupreis
- 5 795 €
Übersicht
Wenn man sie auf einem Parkplatz sieht, macht man noch einmal einen Blick. Die Linie, das Perimeter-Rohrrahmen aus Aluminium, die 40-mm-Telegabel, die straffen Seitenwände: Alles an der Cagiva Mito EV evoziert eine Rennreplik. Keine 125. Die Verwirrung ist total, und genau das war das Ziel von Cagiva bei der Entwicklung.

Unter der Verkleidung dreht der 124,63-ccm-Einzylinder-Zweitakter mit höchster Präzision. In seiner unverzögerten Ausführung leistet er 36 PS bei 12.000 U/min mit 22,9 Nm Drehmoment bei 11.000 U/min. Bei einem Trockengewicht von nur 129 kg übersteigt das Leistungsgewicht das vieler Sportmotorräder mit größerem Hubraum bei Weitem. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h ist keine Marketingzahl. In der französischen Version mit 15 PS hingegen stellt sich schnell Frustration ein: Das Fahrwerk fordert mehr, als die Gesetzgebung erlaubt. Der Fahrer, der die sechs Gänge des Getriebes schaltet, stößt auf eine künstliche Grenze, die die Mechanik selbst nicht hat.
Die EV-Version von 2002 enthält mehrere bemerkenswerte Überarbeitungen gegenüber den vorherigen Baujahren: Sechsspeichenfelgen anstelle der ursprünglichen Drei, überarbeiteter Luftfilterkasten, modifizierter Auspuff und Zündanlage. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das seinen Gasfluss besser beherrscht, obwohl die Seele gleich bleibt. Das Fahrwerksverhalten ähnelt eher dem eines Rennmotorrads als dem eines Sonntags-Freizeitfahrzeugs. Die Reifen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten, kombiniert mit der Scheibenbremsanlage, geben eine Lenkpräzision, die beim ersten Kontakt verwirrt, dann aber endgültig überzeugt.
Man muss jedoch auch die Nachteile erwähnen, und die sind real. Der Zweitakter erfordert eine strenge Pflege. Schmierung, Temperaturüberwachung, verkürzte Wartungsintervalle: Die Mito verzeiht keinen nachlässigen Fahrer. Das Risiko eines Motorklemmens besteht, und es ist nicht theoretisch. Wer bei der Wartung gespart hat, hat seine Optimismus in der Regel bereut. Die Maschine muss sich verdient werden, und sie lässt das wissen.

Der andere Punkt, der zum Nachdenken anregt, ist der Preis. Für 5.795 Euro positioniert sich die Mito EV auf dem Niveau bestimmter 500er, sogar darüber hinaus. Im Vergleich zu einer Aprilia RS125 oder einer Honda NSR125 spielt sie in der gleichen Preisklasse, aber mit einem stärker ausgeprägten Charakter und einer Verarbeitung, die den Unterschied teilweise rechtfertigt. Es ist kein Motorrad für Anfänger, die ein praktisches Werkzeug suchen, um den Führerschein zu machen. Es ist ein Lieblingsobjekt, das sich an diejenigen richtet, die verstehen, dass der Besitz von etwas so ausgeklügeltem Zeit, Geld und ständige Aufmerksamkeit erfordert. Für diese spezielle Zielgruppe ist es schwer, in der Kategorie etwas Besseres zu finden.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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