Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 180.0 ch @ 12250 tr/min (132.4 kW)
- Drehmoment
- 112.8 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en V à 65°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 78 x 52.3 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 48 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Double poutre périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Öhlins inversée 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 200/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 845.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Trockengewicht
- 179.00 kg
- Neupreis
- 21 999 €
Übersicht
Wenn Max Biaggi 2010 seinen letzten Boxenstopp mit der Superbike-Krone im Hals absolvierte, wartete Aprilia nicht lange, um diesen Sieg zu nutzen. Die RSV4 Factory APRC SE von 2011 ist genau das: ein Weltmeistertitel, destilliert in limitierter Auflage, für 21.999 Euro an Piloten, die sich nie mit einem gewöhnlichen Gefährt zufrieden geben.

Der 65-Grad-V4 behält seine angezeigte Leistung bei, 180 PS bei 12.250 U/min für 112,8 Nm Drehmoment bei 10.000 U/min, aber Aprilia hat die Tiefenschmierung überarbeitet. Auf 179 kg Trockengewicht lässt dieses Leistungsgewicht schwindeln. Die Ducati Panigale existierte noch nicht, die BMW S1000RR tauchte gerade erst auf, und die RSV4 hielt ihnen ohne Komplex stand. Die integralen Öhlins-Federungen, die 43-mm-Telegabel, die Brembo-Monoblock-Bremssättel auf 320-mm-Scheiben vorne: die Spezifikationen sind die einer Renn-Superbike, die gerade für die Straße angezogen ist.
Was diese APRC-Ausgabe von früheren Factory-Modellen wirklich unterscheidet, ist das an Bord befindliche Elektronikpaket. Die Traktionskontrolle ATC ist auf acht verschiedene Stufen einstellbar und merkt sich sogar das optimale Verhalten je nach montiertem Reifentyp. Das ist Ingenieursarbeit für die Rennstrecke, kein Marketing. Die Anti-Wheelie-Kontrolle AWC verhindert unerwünschte Überkopfdrehen bei starker Beschleunigung, die Launch Control ALC verwaltet Starts in drei verschiedenen Konfigurationen, und der Quickshifter AQS ermöglicht das Hochschalten ohne Gaswegnahme oder Kupplungsbetätigung. Auf einer Rennstrecke verwandeln diese vier Systeme einen kompetenten Fahrer in einen schnellen. Auf freier Strecke ermöglichen sie die Nutzung der theoretischen 304 km/h unter Einhaltung der Lebenszeichen.
Aprilia nutzte diese Sondermodellreihe auch, um die Auspuffanlage überarbeitet zu sehen, die dünner und besser integriert ist als bei früheren Versionen, und um den Hinterreifen auf 200/55-17 zu ändern, ein Profil, das besser zu den dynamischen Anforderungen der Maschine passt. Das Heckspoiler, lackiert in den italienischen Tricolore mit den Alitalia-Logos und dem SBK 2010-Emblem, erzählt eine Geschichte, ohne Worte zu benötigen. Die Zahl 1, graviert auf dem Luftfilterkasten direkt im Blickfeld des Fahrers, setzt die Szene perfekt.
Diese RSV4 Factory APRC SE richtet sich nicht an Anfänger, Touristen oder Stadtbewohner. Sie zielt auf den Rennfahrer ab, der ein für die Straße zugelassenes Fahrzeug möchte, das in der Lage ist, an einem Sonntag auf der Rennstrecke mit einer fast professionellen Elektronikstufe zu fahren und dann am Montagmorgen nach Hause zu fahren. Der 17-Liter-Tank und der 845-mm-Sattel erinnern daran, dass wir ein Werkzeug für die Leistung und nicht für den Komfort haben. Das sechsgetriebene Getriebe mit überarbeiteten Übersetzung verfeinert ein stimmiges Paket von der ersten bis zur letzten Schraube. Aprilia hat eine Kriegswaffe in Kleinserien gefertigt, und das sieht man.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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