Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 128.0 ch @ 9500 tr/min (93.4 kW) → 128.0 ch @ 9500 tr/min (94.9 kW)
- Drehmoment
- 105.0 Nm @ 7000 tr/min → 101.0 Nm @ 7250 tr/min
- Bohrung × Hub
- 97 x 67,5 mm → 97.0 x 67.5 mm (3.8 x 2.7 inches)
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 51 mm → Injection
- Endantrieb
- Chaîne → Chain (final drive)
- Federweg vorne
- — → 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- — → 135 mm (5.3 inches)
- Vorderreifen
- 120/70-17 → 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 190/50-17 → 180/55-ZR17
- Sitzhöhe
- 825.00 mm → 820.00 mm
- Länge
- — → 2070.00 mm
- Breite
- — → 725.00 mm
- Höhe
- — → 1170.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L → 18.00 L
- Gewicht
- — → 208.00 kg
- Trockengewicht
- 185.00 kg → 183.00 kg
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 128.0 ch @ 9500 tr/min (94.9 kW)
- Drehmoment
- 101.0 Nm @ 7250 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.4:1
- Bohrung × Hub
- 97.0 x 67.5 mm (3.8 x 2.7 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre en alliage alu
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Öhlins Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur Öhlins, déb : 120 mm
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 135 mm (5.3 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Dual disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Radstand
- 1415.00 mm
- Länge
- 2070.00 mm
- Breite
- 725.00 mm
- Höhe
- 1170.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 208.00 kg
- Trockengewicht
- 183.00 kg
- Neupreis
- 15 242 €
Übersicht
Wer hat gesagt, dass ein italienisches Sportmotorrad zwangsläufig mit einem Reihenvierzylinder schreien muss? Um die Jahrtausendwende herum setzte Aprilia ein mutiges Zeichen: die RSV Mille R. Das war nicht nur eine optische Weiterentwicklung, sondern eine Kriegserklärung an die japanischen Hersteller auf deren Terrain, bewaffnet mit einem V2-Motor mit Charakter. Das Ergebnis? Ein Motorrad, das mehr den Instinkt als die Drehzahl spricht.

Unter der im Jahr 2001 neu gestalteten Verkleidung schlägt ein einzigartiges Herz. Der 60°-V2-Motor mit 998 cm³ leistet 128 PS bei 9500 U/min und vor allem ein voluminöses Drehmoment von 101 Nm, das bereits im mittleren Drehzahlbereich verfügbar ist. Auf der Straße ist es diese Großzügigkeit, die beeindruckt. Wo ein Reihenvierzylinder Drehzahl und präzise Gänge verlangt, schiebt die Mille R mit einem Kraftimpuls direkt bei geöffnetem Gas. Sie verschluckt die Kurven mit einer überraschenden Agilität für ihre 208 kg in fahrbereitem Zustand, ein Verdienst ihres Gewichtsverteilungsschemas und eines sehr steifen, doppelrohrförmigen Aluminiumrahmens.
Das wahre Markenzeichen dieses „R“ ist seine Serienausstattung, die Preppers vor Neid erblassen lässt. Vollständig einstellbare Öhlins-Gabel und -Dämpfer, OZ-Aluminium-Schmiederäder, ein leichterer Verbundwerkstoff-Tank: die Liste ist die einer Maschine, die für die Rennstrecke entwickelt wurde. Dort entfaltet die Aprilia RSV Mille R Factory ihre ganze Seele. Ihre Fahrstabilität beim Bremsen, ihre Präzision in Kurven und ihr drehmomentstarker Motor machen sie zu einer furchteinflößenden Waffe auf der Rennstrecke, die leichter zu nutzen ist als ein Hypersportler mit explosiver Leistung.
Trotzdem war der Preis von über 15.000 Euro zu der Zeit, also ein erheblicher Aufschlag gegenüber dem Basismodell, durchaus berechtigt. Der 820 mm hohe Sitz ist hoch, die Sitzposition ist sportlich, und der Motor wird in der Stadt warm. Es ist kein Motorrad für jeden Tag, sondern eine Wochenendmaschine für Puristen, für diejenigen, die das rohe Gefühl und eine direkte mechanische Verbindung suchen. Im Vergleich zu einem Honda CBR 954 RR oder einer Yamaha R1 der damaligen Zeit, die vielseitiger und flüssiger sind, setzt die Aprilia ihren singulären und anspruchsvollen Charakter durch.
Ein Test der Aprilia RSV Mille R bestätigt dies: sie ist nicht perfekt. Sie vibriert, sie knurrt, sie erfordert Engagement. Aber gerade das macht ihren Reiz aus. Sie verkörpert den italienischen Rennsport-Geist in seiner reinsten Form, noch vor dem Zeitalter der Elektronik. Heute ist sie zu einem begehrten Objekt für Sammler und Amateurrennfahrer geworden, die auf der Suche nach Authentizität sind. Ein Mangel? Ihr Einstiegspreis in den Kreis der schönen historischen italienischen Motorräder ist nur gestiegen.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!