Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- — → 44.0 ch (32.4 kW)
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke → Monocylindre culasse inversée, 4 temps
- Kühlung
- Liquid → liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.5:1 → 13.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 77.0 x 53.6 mm (3.0 x 2.1 inches) → 77 x 53.6 mm
- Kraftstoffsystem
- Carburettor. Keihin FCR MX39 → Injection Ø 44 mm
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC) → —
- Zündung
- CDI → —
- Starter
- Electric → —
- Rahmen
- Aluminum Bilateral Beam frame → cadre double poutre en aluminium
- Getriebe
- 5-speed → boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chain (final drive) → Chaîne
- Vorderradaufhängung
- KYB Speed-Sensitive System, inverted fork: fully adjustable, 11.8-in travel → Fourche téléhydraulique inversée Ø 48 mm, déb : 310 mm
- Hinterradaufhängung
- KYB Fully adjustable single shock → Mono-amortisseur, déb : 313 mm
- Federweg hinten
- 318 mm (12.5 inches) → —
- Vorderradbremse
- Single disc. Hydraulic disc. Hydraulic disc. → Freinage 1 disque Ø 270 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc → Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier simple piston
- Hinterreifen
- 100/90-19 → 110/90-19
- Sitzhöhe
- 991.00 mm → 970.00 mm
- Radstand
- 1476.00 mm → —
- Bodenfreiheit
- 378.00 mm → —
- Länge
- 2169.00 mm → —
- Breite
- 826.00 mm → —
- Höhe
- 1306.00 mm → —
- Tankinhalt
- 6.06 L → 6.20 L
- Gewicht
- 103.00 kg → 105.00 kg
- Neupreis
- 8 199 € → 9 799 €
Motor
- Hubraum
- 250 cc
- Leistung
- 44.0 ch (32.4 kW)
- Motortyp
- Monocylindre culasse inversée, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 77 x 53.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 44 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- cadre double poutre en aluminium
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 48 mm, déb : 310 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 313 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 270 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Hinterreifen
- 110/90-19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 970.00 mm
- Tankinhalt
- 6.20 L
- Gewicht
- 105.00 kg
- Neupreis
- 9 799 €
Übersicht
Motorrad: Yamaha YZ250F (2024)

Man spricht oft von der Ténéré, wenn man Yamaha und Geländefahrten erwähnt, aber im Schatten haben die Ingenieure von Iwata nicht untätig an der eigentlichen Speerspitze des Wettbewerbs gearbeitet: der YZ. Für 2024 ist es die kleine Cross-Königin, die YZ250F, die auf dem Prüfstand liegt und ein ebenso umfassendes wie strategisches Update erhält. Das Ziel ist klar: diesen Vorsprung zu bewahren, der sie zu einer Gewohnheit auf den Podien in MXGP und Supercross macht. Das Ergebnis? Ein Motorrad, das sich kaum noch mit seiner Vorgängerin gemein hat, konzipiert für weniger Gewicht, mehr Geschwindigkeit und unendlich mehr Einfachheit bei der Tamerung.
Das Herzstück der Veränderung liegt im Fahrgestell. Yamaha hat ein Risiko eingegangen: es hat dieses 250-cm³-Modell mit dem Aluminiumrahmen seiner großen Schwester, der gefürchteten YZ450F, ausgestattet. Das ist kein Marketing-Gimmick. Durch die Absenkung der Gabelbrücke um 15 mm haben die Ingenieure die Massen radikal neu zentriert. Auf der Strecke ist der Unterschied sofort spürbar: das Motorrad lehnt mit erstaunlicher Lebendigkeit an und scheint fast von selbst zu drehen. Dieses Gefühl der Präzision wird durch eine umgestaltete Verkleidung, die 5 cm schmaler ist, und einen flachen Sitz verstärkt, der den Fahrer freigibt. Mit nur 105 kg vollgetankt vermittelt diese Yamaha YZ250F 2024 das Gefühl, einem Go-Kart zu fahren, und bietet eine Agilität, die einige österreichische Konkurrenten vor Neid erblassen lassen könnte.
Aber ein Motocross-Motorrad lebt nicht nur von seinem Rahmen. Der 4-Takt-Einzylinder mit 250 cm³, der bereits für sein charmantes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen bekannt ist, wurde ebenfalls überarbeitet. Der Schwerpunkt lag auf den höheren Drehzahlen, mit einer neuen, reibungsarmen Steuerkette und einer optimierten Lufteinlassanlage, die direkt von der erfolgreichen YZ450F inspiriert ist. Das Ziel? Dieses Gefühl von "Müdigkeit" am Ende der Geraden zu vermeiden. In Kombination mit einer neuen Zündung gewinnt der Motor an Leistung, während er seine charakteristische Benutzerfreundlichkeit beibehält. Hier kommt das neue elektronische System ins Spiel. Die Power-Tuner-App, die für 2024 vereinfacht wurde, ermöglicht die Anpassung der Zündkennlinie, der Traktionskontrolle mit zwei Stufen und sogar eines Drehzahlbegrenzers für den Start, mit einem einfachen Wischen auf dem Smartphone. Eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, die auf einer Yamaha YZ250F aus dem Jahr 2009 undenkbar war und einen erheblichen taktischen Vorteil bietet.
Für wen ist dieses Rennpferd gedacht? Ganz klar für den ernsthaften Cross-Piloten, vom guten Hobbyfahrer bis zum nationalen Wettkämpfer, der eine sofort einsatzbereite und weiterentwickelbare Waffe sucht. Zu einem Preis von fast 9800 Euro reiht sich die Yamaha YZ250F 2024 in die Riege der Großen ein und steht in direktem Wettbewerb mit der KTM 250 SX-F oder der Honda CRF250R. Ihr starker Punkt? Eine Vielseitigkeit und Handlichkeit, die mehr verzeihen als eine KTM, die für ihre Nervosität bekannt ist. Ihr Schwachpunkt? Vielleicht diese hintere Bremse, die trotz eines verbesserten Bremsleitungs besteht, angesichts der Bremszangen mit radialen Sätteln ihrer europäischen Rivalen immer noch Biss vermissen lässt.
Insgesamt hat Yamaha die Kategorie nicht revolutioniert, sondern eine Arbeit des Feinschliffs geleistet. Diese neue YZ250F ist eine fast perfekte Synthese zwischen der Agilität einer 250 und der Stabilität einer 450. Sie wird nicht die stärkste auf dem Prüfstand sein (wir sprechen von etwa 44 PS), aber auf einer welligen Strecke, wo es darum geht, Richtungswechsel und feine Lenkkorrekturen zu meistern, könnte sie die schnellste sein. Es ist ein Motorrad, das Rennen in den Kurven gewinnt, nicht in den Spezifikationen auf dem Papier. Für Enthusiasten, die nach Yamaha YZ250F 2024-Zubehör oder einer individuellen Bekleidung suchen, werden sie den Genuss haben, ein bereits werksseitig ausgereiftes Motorrad zu perfektionieren. Ein weiterer Beweis dafür, dass bei Yamaha die Kultur des Motocross-Siegs eine Frage von Details und puren Empfindungen ist.
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