Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 689 cc
- Leistung
- 73.4 ch @ 8750 tr/min (54.0 kW)
- Drehmoment
- 68.0 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, parallèle, 4 temps, calé à 270°
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 80 x 68.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø nc
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- type diamant en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 121 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Advics Ø 298 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Advics Ø 245 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 10 799 €
Übersicht
Kann man eine legendäre Lackierung tragen, ohne deren Palmarès vorweisen zu können? Das ist das ganze Paradox dieser Yamaha R7 Jahrgang 2026, gekleidet in die Farben des 70. Jubiläums der Stimmgabelmarke. Makelloses Weiß, leuchtendes Rot, Speedblocks auf den Flanken der Verkleidung und ein goldenes Emblem auf dem Tank: Das Kleid ist das einer Superbike-WM-Kriegerin. Der parallel angeordnete Zweizylinder mit 689 cm3, der darunter schlägt, leistet 73,4 PS bei 8 750 U/min. Davon ist man weit, sehr weit entfernt von der mythischen YZF-R7 OW02 und ihren Siegen in der Langstrecken-WM. Yamaha setzt auf die visuelle Abstammung, nicht auf rohe Leistung. Und man muss zugeben: Der Pinselstrich funktioniert.

Dieser Jahrgang 2026 beschränkt sich jedoch nicht auf einen simplen Farbwechsel. Yamaha hat die R7 grundlegend überarbeitet. Der Diamantrahmen aus Stahl wurde verstärkt, die SpinForged-Felgen sind leichter geworden, die 41-mm-Upside-down-Gabel wurde überarbeitet, und die neu gestaltete Verkleidung verfeinert die Silhouette. Der Motor, weiterhin mit 270° Hubzapfenversatz für das charakteristische Klangbild und die typische Drehmomentabgabe, erfüllt die Euro-5+-Norm, ohne das Temperament zu opfern. Die 68 Nm, die bereits ab 6 500 U/min anliegen, bieten einen beherzten Zwischenspurt am Kurvenausgang – ein Trumpf, den Aprilia RS 660 und Kawasaki Ninja 650 in diesem Segment gut kennen. Die Sitzposition, bei der Vorgängergeneration für ihre Alltagshärte kritisiert, wurde überarbeitet. Eine gute Nachricht für alle, die nicht ausschließlich auf der Rennstrecke unterwegs sind.
Der spektakulärste Sprung findet auf Seiten der Elektronik statt. Die alte R7 wirkte, man muss es sagen, mit ihrem ABS als einzigem Sicherheitsnetz fast wie ein Anachronismus. Die Version 2026 bringt eine IMU-Trägheitssensorik, fünf Fahrmodi, eine schräglagenabhängige Traktionskontrolle und ein schräglagenabhängiges ABS, einen Anti-Wheelie-Modus, eine Schlupfregelung, eine Motorbremsensteuerung, einen serienmäßigen Up&Down-Quickshifter und sogar einen Startassistenten mit. Auf dem Papier entspricht das dem Ausstattungsniveau einer doppelt so starken Sportmaschine. Diese technologische Fülle bei einem Motorrad mit 189 kg fahrfertig und 73 PS mag überraschen. Sie ermöglicht es vor allem aufstrebenden Fahrern, ihre Grenzen in einem sicheren Rahmen zu verschieben, ohne dass die Maschine weniger schnell verzeiht als sie selbst.

Bleibt die Preisfrage. Mit 10 799 Euro für diese Jubiläumslackierung, also 300 Euro mehr als die Standardfarbe, bewegt sich die R7 in einer angespannten Preiszone. Die Kawasaki Ninja 650 zeigt sich deutlich zugänglicher. Die Aprilia RS 660, mit ihren 100 PS leistungsstärker, liegt preislich gar nicht so weit entfernt. Yamaha setzt auf das Argument der Bordelektronik und die Verarbeitungsqualität, um das Preisschild zu rechtfertigen. Der 14-Liter-Tank und die Sitzhöhe von 830 mm bestätigen die Berufung: Es ist ein Sportler, zugeschnitten auf Trackdays, kurvige Nebenstrecken und das Erlernen der Ideallinie – keine verkleidete Tourenmaschine.

Die R7 2026 in der Lackierung zum 70. Jubiläum richtet sich an jene, die in die Welt der vollverkleideten Sportler einsteigen wollen, ohne sich die Flügel zu verbrennen, und dabei auf einer technisch ausgereiften Maschine fahren möchten. Sie trägt stolz die Farben einer ruhmreichen Linie, auch wenn sie davon nur den Blick und den Ehrgeiz teilt. Für einen fortgeschrittenen Fahrer oder einen Motorradfahrer, der das Rennstreckentraining für sich entdeckt, ist sie heute einer der stimmigsten Vorschläge auf dem Markt. Vorausgesetzt, man akzeptiert, den Preis dieser Stimmigkeit zu zahlen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS cornering
- Nombre de mode de conduite : 5
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- Jantes forgées
- Indicateur de vitesse engagée
- Shifter
- Centrale inertielle
- Contrôle de traction
- Centrale inertielle
- Contrôle anti wheeling
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Jantes aluminium
- ABS Cornering
- Bluetooth
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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