Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 689 cc
- Leistung
- 73.4 ch @ 9000 tr/min (54.0 kW)
- Drehmoment
- 68.6 Nm @ 6500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5:1
- Bohrung × Hub
- 80 x 68.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau en tubes d'acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 230 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 220 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 282 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 90/90-21
- Vorderreifendruck
- 2.20 bar
- Hinterreifen
- 150/70-18
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 910.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 205.00 kg
- Trockengewicht
- 188.00 kg
- Neupreis
- 11 899 €
Übersicht
Stellen Sie sich die Szene vor: ein Pyrenäenpfad, der sich verengt, ein großer Stein quer im Weg, Wurzeln, die von beiden Seiten herausragen. Auf einem braven, wohlerzogenen Reiseenduros setzt man den Fuß ab, zögert, weicht aus. Auf einer Ténéré 700 Extreme Edition hebt man den Lenker an und fährt durch. Genau dorthin wollte Yamaha mit dieser Variante vordringen, indem man die T7 jenseits der markierten Wege trieb, auf denen sie bereits zu Hause war.

Das Geheimnis der Transformation liegt im Fahrwerk. Yamaha hat die umgekehrte KYB-Gabel mit 43 mm und den Zentralstoßdämpfer der World Raid übernommen und auf diese Extreme Edition verpflanzt. Konkretes Ergebnis: 230 mm Federweg vorne, 220 mm hinten, also 20 mm mehr auf jeder Seite im Vergleich zur Standard-Ténéré. Die Bodenfreiheit steigt von 240 auf 260 mm. Zwanzig Millimeter auf dem Papier klingt nach einer Kleinigkeit; auf einem nassen Felsen in einer Spitzkehre ist es manchmal der Unterschied zwischen sauberem Durchkommen und dem Landen auf der Seite. Beide Enden der Gabel und der Stoßdämpfer bleiben vollständig in Vorspannung, Zug- und Druckstufe einstellbar, was freie Hand lässt, die Dämpfung nach Gelände und Fahrer zu verfeinern.
Der 689 cc CP2-Zweizylinder, geteilt mit der gesamten Ténéré-Familie in ihren fünf Varianten, leistet 73,4 PS bei 9000 U/min und 68,6 Nm bei 6500 U/min. Dieser Motor spielt nicht in der Kategorie der muskulösen Großhubraumer wie die Africa Twin oder die KTM 890 Adventure R: Er setzte von Anfang an auf Lebhaftigkeit statt auf rohe Leistung, und das bleibt auf der Extreme stimmig. Das Sechsganggetriebe verkraftet Zwischengas im Gelände gut, das Gewicht von 205 kg vollgetankt bleibt für das Format akzeptabel, und der 16-Liter-Tank bietet eine ordentliche Reichweite, ohne die Maschine unnötig zu beschweren.
Was die Extreme Edition optisch auszeichnet, ist dieses große Vorderradkotflügel, der deutlich an die Welt der Crossenduros erinnert, in der Tradition einer muskulösen XT 660. Das verändert das Erscheinungsbild, polarisiert – und das ist bewusst so gewollt. Yamaha hat dazu einen Kühlerschutzgitter, einen Kettenführer, breitere Titanfußrasten und eine Sitzbank mit flacherem Profil und verstärkter Polsterung hinzugefügt. Letzteres verdient besondere Aufmerksamkeit: Zwischen dem erhöhten Fahrwerk und der neuen Sitzbank erreicht man eine Sitzhöhe von 910 mm. Das bedeutet, man braucht entweder eine gute Beinlänge oder eine geübte Klettertechnik, um im Stand sicher Fuß zu fassen. Fahrer mit durchschnittlichem Körperbau werden den Seitenständer zu schätzen wissen.
Mit 11.899 Euro positioniert sich die Extreme Edition zwischen der Standard-Ténéré 700 und der World Raid, sowohl im Preis als auch in der Ausrichtung. Sie zielt klar auf den Fahrer, der abseits präparierter Pisten fahren möchte, ohne in den reinen Wettkampf abzudriften – jenen, der am Wochenende in den Bergen unterwegs ist und eine Maschine sucht, die grobes Gelände klaglos schluckt. Ihre Verbreitung ist bewusst auf Frankreich, Italien und Deutschland beschränkt, drei Länder mit einer offensichtlichen Tradition alpiner Reiseendurofahrten. Yamaha bietet parallel eine stärker auf Reisen ausgerichtete Explorer-Version an: zwei unterschiedliche Charaktere, eine gemeinsame mechanische Basis, Einsatzbereiche, die sich kaum überschneiden. Die Extreme ist für jene da, die einen Pfad mit Begeisterung betrachten – nicht mit Vorsicht.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS désactivable
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Prise USB
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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