Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 645 cc
- Leistung
- 74.0 ch @ 9000 tr/min (54.4 kW)
- Drehmoment
- 62.8 Nm @ 7500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 81 x 62.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 39 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- treillis aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 138 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 800.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 183.00 kg
- Trockengewicht
- 165.00 kg
- Neupreis
- 5 499 €
Übersicht
Motorrad: Suzuki SV 650 N (2003)

Erinnerst du dich an dieses Gefühl, als du das erste Mal die Gashahnung eines großen Zweizylinders geöffnet hast? Dieses Ziehen im Bauch, dieser direkte und sonore Schub, der scheinbar aus den Eingeweiden der Maschine kommt. Die Suzuki SV 650 N von 2003 ist genau dieses Versprechen gehalten, aber nicht ganz so, wie man es erwartet hätte. Suzuki hat eine Legende, den zugänglichen und stämmigen Twin, genommen und versucht, ihm einen neuen Anzug zu verpassen. Das Ergebnis ist ein Motorrad in einer Identitätskrise, gleichermaßen anziehend wie frustrierend, ein Konzentrat von Widersprüchen, das auch heute noch die Herzen derjenigen erfreut, die nach einer gebrauchten Suzuki SV 650 N suchen.
Unter dem 17-Liter-Tank bleibt die Seele wunderschön. Der 90°-V-Twin, jetzt mit Einspritzung, liefert seine 74 Pferde mit rustikaler Großzügigkeit. Das Drehmoment ist überall vorhanden, dicht und nutzbar bereits bei niedrigen Drehzahlen, wodurch das Trockengewicht von 183 kg in Vergessen gerät. Hier zerdrückt die SV 650 N immer noch ihre flüssigkeitsgekühlten Konkurrenten: Sie hat Charakter, eine Stimme, eine mechanische Präsenz, die Parallel-Twins nicht bieten können. Die Beschleunigung ist imperial, der Schubs ist direkt, und das Sechsganggetriebe scheint dafür gemacht zu sein, mit diesem Motor zu spielen. Im Grunde ist es immer noch das gleiche magische Rezept.
Aber es ist in der Form, wo der Wurm sitzt. Suzuki wollte das Spiel härter machen. Das Aluminium-Gitterrohrrahmen ist steifer, die 41-mm-Gabel hat härtere Federn. Auf dem Papier kündigte das Fahrwerk dieser Suzuki SV 650 N 2003 einen Fortschritt an. Auf unseren Straßen ist es eine andere Geschichte. Die Lenkung ist zwar präzise, aber der Komfort hat darunter gelitten. Der Sitz ist dünner, die Sitzposition leicht sportlicher, und die Federung leidet unter dem Mangel an Finesse und Dämpfung auf Unebenheiten. Im Vergleich zu einer Honda Hornet 600 der damaligen Zeit, die kultivierter ist, oder sogar zur älteren Generation der SV, die sanfter ist, vermittelt diese 2003er-Version den Eindruck, vergessen zu haben, dass man auch aus Vergnügen fährt, nicht nur für die Leistung. Die Vorderradbremse mit ihren zwei 290-mm-Scheiben ist effektiv, aber die Hinterradbremse ist stumpf, fast dekorativ.
Und dann ist da noch der Stil. Leb wohl, die organischen Kurven der ersten SV. Platz für „Edge Design“, eine Aneinanderreihung gebrochener Linien und kantiger Flächen, die spaltet. Man liebt es oder man hasst es. Für den Sozius gilt: Man hasst es. Der Platz hinten ist eine wahre Strafe, ein einfacher Sitzbankstreifen, der bestätigt, dass dieses Motorrad ein egoistisches Werkzeug für einen einzelnen Fahrer ist. Hier findet sich ihr wahres Publikum: der Motorradfahrer, der einen ersten großen Hubraum voller Charakter sucht, der sportliche Tourenfahrer, der das Gefühl über die technische Datenblatt stellt, oder der Stadtfahrer, der einen vibrierenden Motor und ein wendiges Motorrad will.
Wie ist sie also heute? Beim Durchstöbern der Anzeigen für eine Suzuki SV 650 N 2002 oder ein neueres Modell ist das Urteil klar. Man kauft sie wegen ihres Motors, einem der besten V2 auf dem Gebrauchtmarkt, zuverlässig und berauschend. Man schließt ein Auge über ihren einfachen Komfort, ihre schwache Hinterradbremse und ihr veraltetes Design. Zu etwas mehr als 5000 Euro neu zu ihrer Zeit hatte sie Schwierigkeiten, ihre Kompromisse gegenüber der Konkurrenz zu rechtfertigen. Aber heute stellt sie für ein paar tausend Euro einen fantastischen mechanischen Glücksgriff dar, ein Motorrad, das mehr zum Fahrer als zum Buchhalter spricht. Es ist eine Frage der Leidenschaft, nicht der Vernunft.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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