Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1100 cc
- Leistung
- 180.0 ch (132.4 kW)
- Kühlung
- liquide
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- tubulaire type diamant
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques , fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque , étrier 2 pistons
Abmessungen
- Trockengewicht
- 210.00 kg
- Neupreis
- 25 000 €
Übersicht
Stellen Sie sich ein Motorrad vor, das sich wie ein Zeitreisender verirrt hat, eine so radikale Silhouette, dass sie die Geste des Passanten auf dem Bürgersteig erstarrt lassen würde. Das ist die Wirkung, die die Suzuki Stratosphère 1100 erzeugt, dieses Konzept-Bike, das 2005 vorgestellt wurde. Es ist keine Maschine, die man über den Weg läuft, sondern eine Erklärung, ein Manifest auf Rädern, das in die direkte Linie der legendären Katana der 80er Jahre einreicht. Ihr Design, von fast organischer Fließfähigkeit, gehört weder ihrer noch unserer Zeit; es scheint direkt aus einem Skizzenbuch für die nächste halbe Jahrhundert zu stammen. Man möchte seine keilförmige Tankfläche berühren, die Linie verfolgen, die zu einem scharfen Heckteil führt.

Aber das wahre Herzstück der Sache ist das, was sich hinter dem Diamant-Rohrrahmen verbirgt. Suzuki wagte eine verrückte Wette: die Wiederbelebung des Reihensechszylinders, einer edlen und seltenen Architektur, die Liebhabern von Legenden wie der Honda CBX oder der Kawasaki Z1300 am Herzen liegt. Stellen Sie sich dieses mechanische Schmuckstück vor, ein 1100 cm³-Motor mit 24 Ventilen, untergebracht in einem Rahmen, der so kompakt ist wie der einer modernen Sportmaschine. Mit seinen angekündigten 180 Pferdestärken erahnt man eine Zugmaschinen-Flexibilität und eine Drehzahlsteigerung, die einem die Nackenhaare aufstellt. Es ist ein Versprechen von ultimativem Raffinement, von bezauberndem Klang, auf einem ernstzunehmenden Fahrwerk mit seiner 43-mm-Upside-Down-Gabel und radialen Bremsen.
Doch das Lächeln gefriert ein wenig, wenn man das Preisetikett von 25.000 Euro sieht und realisiert, dass das Wesentliche ist: dieses Wunderwerk hat die Salons nie verlassen. Es wiegt 210 kg Trockengewicht, ein ehrenhaftes Gewicht für eine solche Mechanik, aber es ist ein Traum aus Polyester und Pixeln geblieben, genau wie die B-King, die ihm vorausging. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Wollte Suzuki einfach Köpfe verdrehen und Foren befeuern, oder hatte er die verrückte Absicht, eine neue Ära von Krad-GTs zu starten?
Für den reinen Enthusiasten, der mit seltenem Benzin läuft, ist die Stratosphère eine unvollendete Ikone. Sie spricht die Seele mehr als den Geldbeutel an. Sie richtet sich an denjenigen, der vor schöner Mechanik erschaudert, den Ästheten, für den ein Motorrad zuerst ein Objekt des Begehrens und endloser Diskussionen ist. Im Vergleich zu den serienmäßigen GTs der damaligen Zeit, die pragmatischer und schwerer waren, war sie eine schöne Ausreißer in Richtung Eleganz und Exklusivität. Ihr größter Fehler? Nur in unseren Fantasien existiert zu haben. Ihr größter Verdienst? Uns Jahre später daran zu erinnern, dass die Hersteller uns immer noch zum Träumen bringen können. Also, eines Tages, vielleicht, Suzuki… bringen Sie uns diesen Sechszylinder.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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